Vermischtes Alle Kinder lernen lesen

Bevor sich Deutschland abschafft, gibt es noch einen vielleicht letzten Blogeintrag.

geschrieben von Яedeemer Sonntag, 29. August 2010 um 06:01 UhrDarstellungsfehler möglich

Schockiert habe ich heute morgen – ich korrigiere mich – fünfzehn Uhr die News von Guild-Wars.Info gelesen:

Zitat von Guild-Wars.Info:

Holt ihr euch Ghosts of Ascalon?
- Nein, ich lese nicht: 12.3% (89)

Das erklärt, warum es trotz GuildWiki so viele Fragen in dem Spiel gibt.

Um selbst etwas gegen die Statistik zu tun, aber auch gesellschaftswissenschaftliche Hintergründe zu verstehen, habe ich mir erst einmal „Deutschland schafft sich ab“ bestellt. Das Buch, das morgen erschienen ist (man muss es so sagen, denn scheinbar hat die Auslieferung des Buches schon gestern begonnen, obwohl es erst Montag rauskommen sollte), hatte zum Bestellzeitpunkt auf Amazon 14 Bewertungen, und zwar alle mit fünf Sternen.
Inzwischen bestehen die „Buchrezensionen“ nur noch aus Anschuldigungen gegen Amazon, 80 dem Grundtenor des Buches zustimmende Rezensionen gelöscht zu haben.

Anschließend ging es in der AdH, unter anderem mit unseren neuen Bündnisanführern von Keiner Mag [dich].
Fullrun, 20-Fame-Halle, soweit nichts besonderes

Cute, unser PBlock meinte danach so: „Ich reis mal Tempel und geb die Quest ab.“.
Gildenleader Gerrit (Leona Min) meinte daraufhin, dass er sich das eh nicht trauen würde.
Guild Wars meinte jedoch: „Cute Mesmerized hat das Spiel verlassen.“

Ob das Gerrit nun einfach nicht aufgeregt hat oder ob es eine Art Schockzustand war – man weiß es nicht.

Cute musste jedoch dann im großen Tempel des Balthasar feststellen, dass er die Quest gar nicht angenommen hatte. Hätte man vorher in sein Chatlog geschaut und lesen gekonnt, hätte man den somit doppelt sinnlosen Ragequit verhindern können.

Wir gewannen noch ein Capture Points-Match und wurden anschließend von der Bündnisgilde Wir Machen Dich Sehr Messa [TURK] rausgegankt.

Also meine lieben Hater: Janni kann auch als Blinding Bitch einen 24-Fame-Win holen, nicht nur als VoR.

Bündnislowies störten aber auch das [Wagh]-GT gewalt(ät)ig:
Der IWAY schaffte es auf Hof nicht, ihre Ghost für einen einzigen Punkt zu halten, daher fullgankten sie uns.

Wie heißt es so schön: „Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose schuld.“

Damit verabschiede ich mich jetzt ins Bett.


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Guild Wars Geheimnisse

Wenn es im Tor der Geheimnisse zwei Distrikte gibt, die komplette deutsche AdH-Spielerschaft sich zum Tigercopter-Spammen trifft und selbst Dj X Dj vorbeikommt ... ja dann hat die Geheimhaltung der Hochzeit nicht geklappt.

geschrieben von Яedeemer Freitag, 27. August 2010 um 03:51 UhrDarstellungsfehler möglich

Sora (Olf) meinte gestern, wir könnten ja mal auf einer Hochzeit vorbeischauen. Loki wollte Akasha heiraten, Treffpunkt war um 20:30 Uhr das Tor der Geheimnisse.

Eigentlich wollten Sora und ich gerade mit Rezz Anna Nicole nach einer Niederlage wieder in den AdH, doch die Zeit war schon gekommen.

Waffen-Mefk war schon richtig in Feierlaune, als ich ihm erzählt hatte, dass ich mich bereits vorsichtshalber mit Schneemannmachern und Schachtelgeistern eingedeckt hatte. Schließlich weiß man ja nie, wann der Buttergott mal wieder ein Opfer fordert.

Im Tor der Geheimnisse versammelte sich alles, was – Achtung: Wortspiel – Rang und Namen hat, denn wenn im AdH-Bündnis einer im Bündnischat schreibt, dass man mal wieder eine PvE-Hochzeit crashen kann, dann kommt das ganze Bündnis:


Dass im Tor der Geheimnisse eine Party steigen sollte, war um 20:35 Uhr schon weit bekannt.

Nachdem der deutsche Distrikt bereits vor einem Jahr so ziemlich gestorben ist, musste der dadurch ausgebliebene Flame in 15 Minuten nachgeholt werden.

Wegen des starken Flame- und Spamaufkommens wurde das Event in den russischen Distrikt verschoben.

Als auch das nichts brachte, wurde die Hochzeit halt in der Gildenhalle gefeiert.

Das und die GWC-Bannwelle gegen die Hochzeitsrowdys (ich gehöre übrigens nicht dazu) drückten wohl bei einer Person ganz besonders auf die Stimmung, denn der GW-Chars-Account von Loki wurde kurzerhand gehackt.

Alle Charaktere und Alben wurden gelöscht. Der Hauptcharakter wurde allerdings beibehalten, doch der Beschreibungstext wurde geleert und beim Bild, auf dem an der Seite „LOKI LEBT“ steht, das „LEBT“ durch einen großen weißen Kasten ersetzt, auf den mit dem Paint-Sprühdosenwerkzeug „IS TOT“ gekritzelt wurde.

Nur wenige Minuten später fügte Loki allerdings wieder ihren Text ein, der vorher auf der Seite war. Bloß hatte sie wohl vergessen, dass der Hacker noch etwas gemacht hatte:

Nun musste man der Frau das nur noch mitteilen, dass sie was vergessen hatte. Allerdings war sie ingame offline und ihre Pinnwand nur für Freunde geöffnet.

Erst einmal bin ich der Gilde beigetreten, die hat wie zu erwarten war, kein Passwort. Jedoch führte das nicht zum Erfolg.

Dann fiel mir aber wieder ein, dass GW-Chars sicherheitstechnisch ganz weit unten ist und dass ich neulich über die Antwortfunktion jemandem auf die Pinnwand geschrieben habe, der die eigentlich gesperrt hatte.
Also downgradete ich kurzerhand den Firefox auf eine Version, mit der Firebug funktioniert, und änderte darin einfach den POST-Request einer fremden Pinnwand so um, dass das Bild direkt auf die Pinnwand von Loki gestellt wurde.

Leider entstellt das Bild aufgrund seiner extremen Breite die Seite von Loki, aber was soll man machen...


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gamescom Donnerstag: „Auf verlorenem Posten“ – Teil 3: Party

Erst geht's auf die Party, dann geht's in den AdH.

geschrieben von Яedeemer Sonnabend, 21. August 2010 um 19:32 UhrDarstellungsfehler möglich

Nach der Messe geht es weiter zur NCsoft-Community-Party. Vorher essen wir noch was bei McDonald's und treffen uns dann mit GibsEmmi vom Kriegsturm an der U-Bahn-Station.

Mit etwas Rumfragen kommen wir da auch recht schnell an.

Der Außenbereich wurde für die Party reserviert. Am Tisch neben uns sitzen zwei Aion-Spieler. Die beklagen sich über ihr Hotel und zeigen uns die Videos, die sie davon gemacht haben. Sie zahlen pro Person das, war wir zusammen gezahlt haben.


NCsoft-Party

Etwas später setzt sich zu den beiden noch René Berger, ein Mitarbeiter von NCsoft, der wohl mal ein großes Tier wird, was GW2 angeht. GibsEmmi und ich lassen uns seine Visitenkarte geben.

Da um 23:30 mein GT anfängt, mache ich mich gegen viertel vor elf auf den Weg nach Hause. In der U-Bahn kommt dann aber die folgende Durchsage:
„Wir haben die falsche Fahrspur verpasst und glaube, sie würden ungern am Heumarkt aussteigen.“, sagt der freundliche Zugführer. Dadurch zieht sich das alles etwas hin.

Eigentlich hatte ich geplant, mit dem Bus zum Hotel zu fahren, da ich den passenden Bussteig aber nicht finde, muss noch etwas mit dem Zug und gehe zu Fuß zum Hotel.

Zehn Minuten verspätet komme ich zum GT. Freddy muss eh gerade weg.
Wir holen übrigens mit zwei Fullruns (einmal mit Halle und einmal ohne) sowie einem einsamen Sieg zu Beginn auf der Unterwelt insgesamt 125 Fame.


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gamescom Donnerstag: „Auf verlorenem Posten“ – Teil 2: Hier und dort

Ich mache meine ersten Erfahrungen mit dem Hotel und der Messe.

geschrieben von Яedeemer Sonnabend, 21. August 2010 um 19:19 UhrDarstellungsfehler möglich

Angekommen in Köln gehe ich erst einmal zum Reisecenter. Ich habe mir das so gedacht, dass ich da eine gamescom-Karte kaufe und damit zum Hotel fahre.
Allerdings gibt es keine gamescom-Karten auf dem Bahnhof, also muss ich mir ein Einzelticket zur gamescom kaufen. Dort kaufe ich mir dann das Ticket und fahre mit dem Zug eine Station weiter. Zum Hotel leitet mich dann Tom Tom.

Im Hotel rede ich dann mit dem Mann von der Rezeption. Während er die Liste durchguckt und mich mehrmals nach meinem Namen und ob ich überhaupt reserviert hätte, fragt, erinnere ich mich daran, dass Luthien jede Woche gefragt hat, ob wir schon eine Absage vom Hotel bekommen hätten, weil der Preis einfach zu verdammt billig ist.
Letztlich findet der Herr mich dann doch noch auf der Zimmerbelegung. Und zwar auf Zimmer 1...

Im Hotel warte ich auf Luthien. Das Hotel ist eigentlich ganz in Ordnung. Nichts zu beanstanden, alles super. Es hängt bloß benutztes Glas im Gläserhalter, was nicht hätte sein müssen.

Als Luthien endlich eintrifft, fahren wir mit dem Bus zur Messe. Die Bushaltestelle liegt keine 50 Meter vom Hotel entfernt und der Bus fährt bis kurz vor die Messe.
Zuerst gehen wir beide natürlich zum GW2-Stand. Das erste, was ich da sehe, sind die GuildWiki-Teammitglieder Tera und ChibiAi, dazu noch Kronos1980. Die erzählen von GW2.

Nach einem kleinen Rundgang zum Kennenlernen der Messe treffe ich Tera wieder am GW2-Stand zum abendlichen Raushauen von allen Giveaways, die noch übergeblieben sind. Wer da keins der begehrten T-Shirts abbekommen hat, der hat irgendwas falsch gemacht, denn es wurden 5 große Kartons an T-Shirts verteilt.

Da nun kaum noch was an den 45 Demo-Stationen los ist (heute am Donnerstag ist etwa so viel los wie letztes Jahr am Samstag), stellen sich Luthien und ich uns an. Nach zehn Minuten Spielzeit (eigentlich sind 40 Minuten vorgesehen) ist dann aber schon wieder Schluss: NCsoft macht Feierabend.


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gamescom Donnerstag: „Auf verlorenem Posten“ – Teil 1: Planung

Bevor man auf eine Messe geht, muss man erstmal hinkommen. Und das machte die Bahn selbstverständlich zur Qual.

geschrieben von Яedeemer Donnerstag, 19. August 2010 um 14:12 UhrDarstellungsfehler möglich

Hier über meine Anreise zu schreiben, hätte unter normalen Umständen nicht sein müssen.
Wobei: Sind Verspätungen bei der Bahn nicht normale Umstände?

Gerade habe ich mir auf dem Bremer Hauptbahnhof die aktuelle Ausgabe des Faktenmagazins Titanic gekauft. „So locker ist Schland“ steht auf dem Titel.

Das mit der Lockerheit verfliegt jedoch sogleich bei der folgenden Durchsage: „Meine Damen und Herren. Wegen einer Störung im Betriebsablauf wird IC 20 23 von Hamburg Altona nach Frankfurt am Main Hauptbahnhof über Osnabrück Hauptbahnhof, Münster Hauptbahnhof, Dortmund Hauptbahnhof Ankunftszeit 8:41 Uhr Abfahrtszeit 8:44 Uhr voraussichtlich 25 Minuten später eintreffen.“
So so, 25 Minuten später als 8:41. Aus dem Grund wird auf der Anzeigetafel auch ein RE angezeigt, der um 9:06 Uhr abfahren soll, und anschließend wird durchgesagt, dass es Gleisverlegungen bei den nachfolgenden Zügen gibt. Einem Mathematik-Studenten das zuzumuten, geht ja mal gar nicht, erst Recht nicht, wenn der mobiles Internet hat, was auch etwas anderes sagt.

Der RE hat selbstverständlich ebenfalls Verspätung.
Mein IC verlässt den Bahnhof mit einer Viertelstunde Verspätung. Zusätzlich zu den 25 Minuten versteht sich.

Bereits kurz nach Abfahrt kommt vom Zugbegleiter die Durchsage der Anschlussmöglichkeiten für das noch recht weit entfernte Osnabrück. 2 Stunden Verspätung sind da für Anschlussreisende problemlos drin. „Vielleicht hätte er lieber die Züge aufzählen sollen, die man noch erreicht“, murmle ich, als die Aufzählung der verpassten Anschlusszüge beendet ist.

Mit im Waggon sitzen WoW-Spieler. Die dürften damit weniger Probleme haben als ein Kartenreise-verwöhnter GW-Spieler wie ich.

Ich komme mit 45-minütiger Verspätung in Köln an.


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