Medien Niveaufreiheit

Über sieben Brücken musst du gehen, sieben Castingsendung'n übersteh'n. Sieben Mal wirst du am Boden sein, aber wirst du'n Star? Ich sag nein!

geschrieben von Яedeemer Freitag, 15. Januar 2010 um 10:11 UhrDarstellungsfehler möglich

Niveaufreiheit ist ein Fachbegriff aus dem Straßenbauwesen. Ja man kann's nicht glauben, dass außerhalb des deutschen Privatfernsehens auch noch etwas niveaufrei ist, zum Beispiel die Brücken von Autobahnausfahrten. Da die meisten niveaufreien Straßenkreuzungen aber recht langweilig sind, beschäftigen wir uns heute mit dem Fernsehen.

Seit einiger Zeit läuft nun DSDS. Da es immer noch dumme Menschen in Deutschland gibt, die sowohl denken, dass sie Talent hätten, als auch dass man nach einem Sieg bei der Sendung noch lange Erfolg haben würde, kann man die Sendung auch sooft produzieren, wie man will. Allerdings scheint DSDS das gleiche Schicksal zu ereilen wie das Dschungelcamp, denn für das hohe Zuschauerniveau ist die Werbedichte stark unterdurchschnittlich.

Das Problem scheint ProSieben freilich nicht zu haben. Gestern startete die Model-WG und eigentlich war alles, wie man es erwartet hatte. Allerdings hatte ich von der Sendung mehr Qualität erwartet. Jetzt nicht im inhaltlichen Sinne, denn das wäre verlorene Hoffnung, sondern eher im Sinne von Tonqualität, die war nämlich unterirdisch. Natürlich war auch der Inhalt niveaufrei, denn außer kleinen Zickenkriegen und der bloßen Anwesenheit von Tessa war kaum etwas anderes zu erwarten.

Nun ja, am Mittwoch sind die Castings für Germany's Next Topmodel, was dann ab März ausgestrahlt wird. Die Sendung hat in der Regel doch deutlich mehr Niveau.

Und damit diese News nicht komplett niveaufrei ist, hier ein Bild von einer nicht niveaufreien Kreuzung einer Straße mit dem Rollfeld eines Flughafens in Gibraltar. Das ist deshalb nicht niveaufrei, weil man hier so viel Niveau braucht, dass man die Kreuzung nicht überfährt, wenn ein Flugzeug startet:

Eigentlich wollte ich jetzt schreiben, dass ich hoffe, dass den Kandidaten doch noch ein Licht aufgehen möge, aber dann wäre die Fernsehwelt nur halb so lustig, denn allein schaffen Richterin Barbara Salesch und Kollege Hold das nicht, zumal die Sendezeiten für die Billigserien von Sat.1 (Niedrig und Kuhnt, Lenßen und Partner, K11) gekürzt wurden… Dann wär da genauso tote Hose wie derzeit bei 667… Blödes Aion!


Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare zu dieser News.

Kommentar schreiben

Gib eine Zahl zwischen zweihundertneunundsiebzig und dreihundertvierunddreißig ein:
(in Ziffern)