gamescom Donnerstag: GuildWiki in Gefahr

(Zusammenfassung fehlt.)

geschrieben von Яedeemer mit aRTy Montag, 20. August 2012 um 19:10 UhrDarstellungsfehler möglich

aRTy und ich sind schon bei der letzten gamescom zusammen zurück gefahren, damals allerdings spontan. Während das den Schaffner auf dem ersten Abschnitt nicht störte (aRTy hatte ihn auch vorher gefragt), musste aRTy beim zweiten Schaffner erst mal nicht zu knapp nachzahlen. Daher haben wir diesmal gleich zusammen gebucht, was dank aRTys Bahncard und dem neuen Sparpreis Familie – dies sorgte auf TS für einige Lacher – nur knapp 42 Euro pro Nase hin und zurück kostete. Mit ihm und Aethiles aus dem Wiki haben wir ein Hotelzimmer gekauft – äh – gemietet. Luthi fährt ja einfach lieber nach Frankreich statt zur gamescom.

Als wir am Hannoveraner Bahnhof warten, kommt eine Kindergartengruppe auf den Bahnsteig. Erst denken wir, die würden der ganzen Welt – oder zumindest Hannover – zeigen wollen, was für coole Warnwesten sie haben. Als die dann alle zusammen „Oben! Oben! Oben!“ schreien, war aRTy sofort klar, was die Gruppenleiterin wohl gefragt hat: „Wohin schwimmen Leichen im Wasser?“ Natürlich! Da hätte ich auch drauf kommen können, habe ich doch die ganze Zeit gedacht, dass sie unten sitzen wollten, weil die Gruppenleiterin gefragt hat, wo sie nicht sitzen wollen.

aRTy hat das Gesellschaftsspiel Rummikub mitgebracht. Während des Spielens in unserem Zug kommen wir das erste Mal in Lebensgefahr: Wären wir nämlich Epileptiker, hätten wir die Fahrt nämlich nicht überlebt. Ich hatte bereits am PC kürzlich einen Epilepsie-Test namens Beat Hazard gemacht, aber bei aRTy bin ich mir nicht sicher. Grund sind die sonnendurchfluteten Bäume neben der Strecke, deren Schatten total flackern und das Spielen abschnittweise unmöglich machen.

In Köln bekommen wir eine SMS von Aethiles, mit dem wir uns am Hauptbahnhof treffen wollen: „Bin da!“. Klasse, er steht jetzt also irgendwo am Bahnhof, schreibt aber nicht, wo. Kurz darauf bekommen wir noch eine Nachricht: „Bin jetzt in düsseldorf. werde wohl pünktlich am hbf sein.“ Huch? Wir wundern uns kurz, doch die angezeigte Zeit klärt uns aber über die falsche Eingangsreihenfolge der Nachrichten auf, denn die zweite Nachricht hätte eigentlich 27 Minuten vor der ersten ankommen sollen...

Wir machen uns auf zum Hotel, das - wie wir schon aus den Hotelbewertungen wissen - mehrere Zimmer in einem Häuserblock verstreut besitzt. Der Rezeptionist läuft also mit uns um den Block und zeigt uns den Aufzug, Baujahr 1971 und dementsprechend schäbig. Der Hauseingang zum Aufzug offensichtlich auch. „Gibt's hier 'ne Treppe?“ frage ich. „Treppe? Geht nicht.“ Äh, hallo Brandschutz? Na gut, uns bleibt keine Wahl. Der Rezeptionist nimmt den Laubsack aus dem Aufzug, gibt uns den Schlüsselbund und wir fahren mittels diesem nach oben. „300kg oder 4 Personen.“, lese ich vor. „Oder 20 Äthiopier.“, fügt aRTy hinzu. Stimmt, wie konnte ich das vergessen. Vermutlich weil ich mir ausgemalt habe, wie schäbig das Zimmer sein muss, um zum Stil des Eingangs zu passen.

Die Aufzugtür öffnet sich und wir sehen überall Marmor. Die Tür zum Zimmer selbst steht bereits offen und wir sind dann doch überrascht. Eine große Wohnung unter dem Dach im fünften Stock. Dazu zwei Bäder, eins davon mit Schlafzimmer. Richtig gehört, Bad mit Schlafzimmer. Das Schlafzimmer kann nämlich ausschließlich erreicht werden, indem man zunächst durchs Bad läuft. Was zuerst nach Marmor aussah, stellt sich jedoch als relativ authentische PVC-Nachbildung heraus.


Zimmer
(Nicht vergrößerbar, da das Originalbild durch Fehler der Kamera total geshoppt aussieht...)

GuildWiki macht dann anschließend das Unmögliche möglich - und wir verlassen das Hotel über die Treppe, auch weil in dem kleine Aufzug schon wieder der Laubsack steht. Die Treppe haben wir nämlich hinter einer der vielen Türen im Flur ausgemacht. Es war die Tür mit einem Schloss mit dem Design des Schlosses öffentlicher Toiletten von außen (also mit einem Kreis in rot und grün... sowie rot-grün). Man kann die Tür auch von außen abschließen. „Zwischentür 4. OG“ steht auf dem Etikett, damit auch jeder weiß, wofür er ist, nämlich für die Zwischentür zum fünften OG.

Dann geht's mit der U-Bahn zur Messe, wo wir Ra treffen, von dem wir nicht wissen, wie er aussieht. Wir raten zwar schon von weitem richtig, doch er sieht uns erst, als wir direkt vor ihm stehen. Ob das an ihm liegt, oder daran, dass aRTy trotz seines auffälligen GuildWiki.de-Shirts ziemlich klein ist, muss noch geklärt werden.


Einladungskärtchen

Direkt geht's zum ArenaNet-Stand. Wir sagen Stéphane Lo Presti das Passwort für den Code, doch die Codevergabe wurde aufgrund von Tumulten eingestellt: “It was just too dangerous.”, erklärt Stéphane. Währenddessen haben sich bereits vier Leute neben uns gestellt. „Bist du Redeemer Pvp?“, fragt mich einer von ihnen, der sich als Stef herausstellt. Sie stellen sich vor und ziehen aber bald weiter. Dann laufen wir etwas über die Messe und treffen uns bald wieder am ArenaNet-Stand. Kronos1980 hatte mir was von einer geheimen Community-Party erzählt. Ich sichere mir bei Ramon Domke die letzten 4 Tickets für uns und schreibe unsere Namen auf die Gästeliste.

Wir gehen erst mal mit Ra in unser Hotel und stellen fest: Das Nahverkehrssystem hasst Menschen. Eigentlich wollen wir am Neumarkt aussteigen. Eine Station davor heißt Heumarkt, wir sind irritiert und steigen dort aus. Na ja, dann laufen wir halt durch die Fußgängerzone. Im Hotel angekommen, beschließen wir, zu Subway zu gehen. Dabei kommen wir an einem Rasierer-Fachgeschäft vorbei, vor dem passenderweise eine überdimensionale Elektrozahnbürste steht. Als ich gerade das folgende Foto schieße, läuft auch noch ein kleines Kind in das Geschäft. Musikalisch untermalt wird das von Westernmusik, die ein Straßenmusiker beiträgt.


Rasierergeschäft

Im Subway ist es heiß ohne Ende und auch das Kühlsystem der Zapfanlage kommt nicht wirklich hinterher. Obwohl wir am offenen Fenster sitzen, gehen wir fast ein. Im Hotel fragen wir, was es mehr kosten würde, Ra zwei Nächte hier unterzubringen, da das Nebenzimmer des Badezimmers noch nicht in Benutzung ist. Ein Preis von 40 Euro pro Nacht (inkl. Frühstück) scheint uns OK.


Sitzstreik für mehr Sitzplätze

Danach gehen wir zur Communityparty in der geheimen Höhle des Ordens der Gerüchte (normale Menschen würden Hard Rock Cafe sagen). Obwohl wir uns trotz GPS einen kleinen Umweg gehen, kommen wir viel zu früh. Doch auch andere sind zu früh und wir reden mit Lisa, der Schwester eines Guild-Wars-2.net-Admins. Die trägt Martin Kersteins T-Shirt vom vorletzten Jahr als Kleid, da es ihr viel zu groß ist. Im Hard Rock Cafe treffen wir Chibi und Tera, der unser Hotelzimmer anders als wir total schlecht findet, und setzen uns mangels annähernd genügend Sitzmöglichkeiten für alle 75 Gäste auf den Boden. Auch Ramon setzt sich eine Weile zu uns.


Party

Später am Abend findet eine Verlosung statt. Logitech übernimmt nicht nur die gesamte Zeche, sie haben auch 10 G700-Mäuse und 10 G19-Tastaturen gesponsert, zu denen ArenaNet noch zwei Logan-Thackeray-Concept-Art-Pappaufsteller und vier Collector's Editions verlost. Lisa gewinnt einen Pappaufsteller den Leute von ArenaNet und wir signieren, Aethiles eine Maus und Chibi eine CE.

Am Ende bekommt noch jeder den offiziellen Orden-der-Gerüchte-Turnbeutel. Dieser enthält neben einem exklusiven T-Shirt (vorne eine Drachen-2, hinten das Releasedatum in deutscher Notation) und dem Plüschcharr „Charrlie“ einen der begehrten Codes für das Ingame-T-Shirt.


Weg zum Hotel

Wieder im Hotel fällt Aethiles dann ein großes Manko auf: Es gibt keine Möglichkeit, das Zimmer abzudunkeln, was dank der üppigen Beleuchtung des WDR-Funkhauses gegenüber nicht schlecht wäre. Wir schlafen trotzdem recht gut.


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