Marokko Tag 11: Zagora, Rissani, Erfoud – Geschenke der Erde

Da haben wir etwas ausgebuddelt!

geschrieben von Яedeemer Montag, 30. September 2013 um 19:41 UhrDarstellungsfehler möglich

Hotelbewertung

SterneHotelnameZimmer
4Hôtel Palais AsmaaDZA DB, 135
HotelRecht nobel, aber kleine Türen.9/10
LageNa ja.6/10
ZimmerSehr groß. Tür muss mit Schlüssel geöffnet und geschlossen werden. Türen nur etwa 1,90 m hoch. WLAN in 107 und darum. Deutsche Fernsehsender: keine.8/10
BadezimmerAlles OK. Duschen-Typ: Badewanne.7/10
SauberkeitKeine schlimmen Beanstandungen, aber Wasserhahn im Bad ziemlich fleckig.7/10
ServiceVöllig unterbesetzt und überfordert.4/10
Abendessen Menü1. Marokkanischer Salat: Da hatten wir schon wesentlich bessere.2/10
2. Tajinengemüse (Kartoffeln, grüne Bohnen, Karotten), Rührei (Alternativgericht, normalwäre Tajine mit Hühnerfleisch): Bestes. Abendessen. Ever. (Beim normalen Essen gab es bei Tischen, die keine oder wenig Vegatarier hatten, zu wenig Essen. Wir hatten drei Vegatarier und für die restlichen fünf hat die Menge gerade so gereicht, um satt zu werden.)10/10
3. Kleines Stück Melone, 2 Weintrauben: Sollte wohl ein Witz sein, war aber nicht lustig.1/10
FrühstückGanz OK.6/10
GesamtwertungWeiterempfehlung: ja7/10

Der Laden heißt übrigens Asmaa, weil da so viele Teppiche rumliegen, dass man zwangsläufig Asmaa bekommt. Wenn man einen Koffer hinter sich herzieht, hat man das Problem, dass fast alle Teppiche so hoch sind, dass man sie hochschubbelt.

Weg nach Rissani

Heute geht es durch Rissani nach Erfoud.

Der erste Fotostopp ist sogar noch in Zagora. Da befindet sich ein legendärer Wegweiser, der in Richtung Timbuktu zeigt und dafür die Entfernung von 52 Tagen angibt.


Wegweiser nach Timbuktu

This board dates back to the strategic rôle played by The Draa region duríng the 16th century,as a stage of commercıal caravans bétween Morocco and sudsaharan Africa

The trade between properous oued Draa and Tombouctou duríng this perıod had made of Morocco a commercíal ıntermedīary between Africa and Europe . ALso dynastíes who ruled Morocco Were Kēen to ensure securīty at Commercıal caravans.
Thīs sītuatīon had made of the Region of oud Draa a customs center to collect the Financial rıghts generated by thīs trad, and gave rīse to economic, social  and polītical mutations, which hav played major rôle ín the development of the region .

Anschließend wollen wir in Zagora Geld abheben. Das geht aber nicht, denn der Automat ist defekt.

Tansikhte

In der Nähe der Abzweigung nach Erfoud machen wir einen Fotostopp für eine Kasbah. Highlight war dabei aber etwas anderes. So, wir machen ein kleines Quiz. Was ist das:

Und? Erraten? Hier die Auflösung:


Mais-Esel

Said gibt eine Runde Datteln aus.

Direkt an der Abzweigung machen wir dann einen kleinen Spaziergang. Wir kommen an einigen Dattelpalmen vorbei.


Datteln

Einige Datteln hängen so tief, dass manche von uns sie erreichen können. Sie schmecken genau wie die, die Said ausgegeben hat. Neben der Dattelpalme ist ein Fluss mit Wasser(!), in dem es viele Fische gibt. Die scheinen ganz heiß auf Datteln zu sein. (V)

N'kob

Wir fahren weiter und halten an einem Café in N'kob. Im Innenhof steht eine Kasbah-Miniatur:


Kasbah-Miniatur

Nahe des Cafés befindet sich ein Berberfriedhof.


Berberfriedhof

Rissani

Nach einem Fotostopp irgendwo im Nirgendwo erreichen wir Rissani. Wir werfen einen Blick in das Mausoleum von Mulai Ali Scherif. Da es eine Moschee ist, dürfen wir wie fast immer nicht rein, aber von der Türschwelle fotografieren:


Mausoleum von Rissani

Das war's auch schon mit Rissani, ab nach Erfoud. Vorher halten wir jedoch noch einmal in der Stadt an und heben Geld ab. Vier Kinder schmeißen einen Laden mit Wasser, wo ich mir eine Flasche kaufe. Einen „Sozial-Aufschlag“ gibt es zu meiner Verwunderung nicht. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob sie da wirklich ihr Wasser verkaufen, aber wer lässt schon palettenweise Wasser in der Gegend rumstehen.

Erfoud

Wir wollen eine Fossilienschleiferei besuchen, aber die hat gerade Gebetspause. Als geht's zum Hotel, an dem wir vorher schonmal vorbeigekommen sind.

Das Hotel

Das Hotel Palms Club-Hotel ist eine Ferienanlage, sagt der Name ja schon. Es gibt viele keine Riads, das sind Häuser mit Garten in der Mitte, wo sich jeweils 10 Zimmer befinden.

Wie schon beim letzten Hotel habe ich ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung, obwohl bei der Zimmervergabe unterschieden wurde.

Wir sollen im Hotel essen. Problem: Es gibt kein Wechselgeld. Ich bestelle etwas für 74 DH und bekomme 2 Euro und 6 Dirham Rückgeld.

Bevor es nach Erg Chebbi geht, gehen wir schwimmen.


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