Namibia Morgen 5: Gondwana-Park, Fischfluss-Canyon, Gondwana-Park – Am Fischfluss-Canyon

Tiere und Canyons

geschrieben von Яedeemer Sonntag, 29. März 2015 um 13:25 UhrDarstellungsfehler möglich

Earth Half Hour

Eine Sache war da gestern noch, nachdem ich den Blogpost schon eingestellt hatte, nämlich die Earth Hour. Ist die Frage, ob man an den Klimawandel oder an den Nutzen bzw. Sinn dieser Aktion überhaupt glaubt. Tut die Steffi, die Hotelmanagerin, offenbar. Deshalb wurde beim Abendessen angekündigt, dass von halb 21 bis halb 22 der Strom abgeschaltet wird. Tatsächlich genommen wir aber nur die zweite Hälfte. Macht also eine Earth Half Hour.

Zum Fischfluss-Canyon

Heute stehe ich knapp 30 Minuten vor Abfahrt auf, da ich das Klopfen zum Wecken wieder gekonnt ignoriere und meinen Koffer nicht packen muss, weil sie den immer schon 1 Stunde vorher abholen (statt 10 Minuten wie in Marokko). Da es hier auch wirklich nichts los ist und es keinen Fernseher gibt, bin ich zudem um 23 Uhr ins Bett gegangen.

Um zum Fischfluss-Canyon zu kommen, muss man wieder zig Kilometer über Schottpisten fahren. Vegetativ ist diese Ecke echt öde, dafür gibt es hier Tiere. Und die ersten Tiere, die wir heute sehen, haben wir zuvor auch noch nicht gesehen: Hartmann-Bergzebras. Sie unterscheiden sich vom Steppenzebra dadurch, dass nur ihre beine Querstreifen haben, während beim Steppenzebra die gesamte hintere Hälfte des Körpers quer oder zumindest diagonal gestreift ist.

Ebenfalls sehen wir wieder Straußen und vereinzelt Springböcke und Oryxe. Letzteren habe ich gestern Abend auch noch gesehen, nämlich beim Abendessen auf meinem Teller. Diesmal war er auch nicht so zäh.

Der Canyon hat an dieser Stelle zwei Aussichtspunkte: Main View und Hiker’s Point. Statt den Canyon so wie wir nur von oben zu besichtigen, gibt es eine 5-tägige Tour, die 80 km durch den Fluss nach Ai-Ais zu laufen, welche am Hiker’s Point beginnt und dessen Geländer-Ketten mit Liebesschlössern behangen sind. Wir laufen hingegen die etwa 1,2 km vom Hiker’s Point zum Main View.


Der Fischfluss-Canyon wäre sicher auch was für Andreas L. gewesen: ein knapper halber Kilometer Sinkflug, aber 149 unschuldige Tote weniger.

Beim Main View gibt es auch eine Toilette. Die ist aber verschlossen, angeblich weil die Paviane da immer Unfug getrieben haben. Außerdem kann man von da aus noch ein bisschen weiter laufen. Die Gegend ist ziemlich karg und nur selten gibt es Vegetation.

Traurig, dass es keine Tierbilder gibt? Es gibt ein Tiervideo!


Hartmann-Bergzebra-Hengst beim Hotel, Hartmann-Bergzebra-Stuten und Jungtier beim Hotel, Fischfluss-Canyon vom Hiker’s Point, Straußen beim Fischfluss-Canyon, Zebras beim Fischfluss-Canyon
(Oho! So viele Hufe!)

Um kurz vor halb 12 sind wir wieder im Hotel.


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