Tunesien Tag 6: Kairouan, Sousse – Kontrastprogramm

Heute ist der letzte organisierte Tag von Teil 1 meiner Reise

geschrieben von Яedeemer Gründonnerstag, 13. April 2017 um 21:52 Uhr

Heute dürfen wir etwas länger schlafen, denn Abfahrt ist erst um 9 Uhr. Vom Hotel gibt es ein fertig zusammengestelltes Frühstück pro Person plus Brot und Saft.

Hotelbewertung

Irgendwie ziemlich ähnlich zum vorherigen Hotel...

1
SterneHotelnameZimmer
3Hotel Amina [Koi?]DZA233
DZA246
HotelReines Touristenhotel. Der Hotelpool war während unseres Aufenthalts leer. Ebenfalls zum Hotel gehört ein Veranstaltungssaal, der gestern bis halb 1 für eine Hochzeit genutzt wurde. Nerv!5/10
LageLiegt nicht direkt in Kairouan, dafür aber nur einen Kilometer entfernt davon. Gegenüber gibt es eine Pizzeria, einen kleinen Laden und ein Fahrradgeschäft, wer’s braucht.5/10
ZimmerKönnte mal renoviert werden, ist aber noch OK. WLAN an der Rezeption, den Fluren und auf manchen Zimmern (auf meinem zweiten Zimmer nicht). Das Internet ist sehr schnell und recht stabil. Draußen vor meinem (neuen) Zimmer ein Ding, was sich nachts gelegentlich einschaltete und surrte, ich weiß aber nicht, was es ist. Eventuell Heißwasser. Lächerlich kleiner Balkon in den Innenhof, mehr als eine Person kann da nicht drauf sitzen. Deutsche Fernsehsender (Röhrenfernseher!): keine5/10
BadezimmerKönnte ebenfalls mal renoviert werden, aber an sich OK.5/10
SauberkeitNa ja. Es ist noch OK.6/10
ServiceAlles voll zu meiner Zufriedenheit gelaufen.10/10
Abendessen (Menü)1. Nudelsuppe. Schmeckt irgendwie nach nichts.4/10
2. Salat aus vier Komponenten und einem halben (kalten) Ei: Kalte Kartoffeln, Eisbergsalat, Tomatensalat mit Zwiebeln, Rotkohl mit Paprika. Schmeckt nicht schlecht, auch wenn kalte Kartoffeln nicht unbedingt meine Sache sind.8/10
3. Hauptgericht aus vier Komponenten: Hähnchenfilet mit Currysoße, Kartofeln, Reis und lauwarmes Weißkohlgemüse. Die Currysoße schmeckte nicht nach Curry, sie sah bloß so aus. An sich mit etwas Salz sehr lecker.9/10
4. Erdbeeren mit Bananenjogurt. Mit wenig Aufwand etwas gemacht, was nicht schlecht schmeckt.6/10
5. Geburtstagstorte (Schokotorte mit mehreren Schichten). War ganz gut.8/10
FrühstückFeste Zusammenstellung aus abgepacktem Zitronenmuffin, Quittenmus, Butter, Ei (kalt, aber das könnte auch daran liegen, dass ich spät dran war), Schmierkäseecke und stichfestem Bananenjogurt. Baguettebrot und Saft/Kaffee darf man sich nehmen. Der Muffin schmeckte nicht wirklich nach Zitrone, an sich aber ansonsten OK.5/10
GesamtwertungWeiterempfehlung: es ist kompliziert ... es ist halt nicht wirklich gut, aber es ist aber halt auch nur ein 3-Sterne-Hotel5/10

Wir fahren wieder wie gestern sofort zu unserem nächsten Stopp:

Sousse

Sousse ist zwar ein bekannter Touristenort, die Hotels liegen jedoch etwas außerhalb der Altstadt im Norden, die einen guten Kontrast bietet.

Suk

Wir gehen erst einmal über den Suk.

La Grotta
Uriger Suk-Laden „La Grotte“. Hier durch eine Lampe verdeckt befindet sich eine sehr enge Treppe nach unten, sodass der Laden seinem Namen alle Ehre macht.
OrangenblütenRosenblüten
Links: Sieht aus wie Pistazien, sind aber Orangenblüten.
Rechts: Rosen.
SchneckenFische
Links: Schnecken.
Rechts: Fische.
Riesige Erdbeeren
Riesenerdbeeren
Gewürze
Gewürze
Kleine Schildkröten in einer Kiste mit Salatblättern
I like turtles.
Diese kleinen wandelden Fliesentische sind kein Essen sondern als Haustiere bei jungen Tunesiern beliebt.

Große Moschee

Diese Moschee war mal eine Wehrmoschee und besitzt deshalb Türme.

Innenhof der Großen Moschee von Sousse
Innenhof der Großen Moschee von Sousse
Turm der Großen Moschee von Sousse
Turm der Großen Moschee von Sousse
Gebetsraum der Großen Moschee von Sousse
Gebetsraum der Großen Moschee von Sousse

Ribat

Direkt neben der Großen Moschee befindet sich ein Ribat, eine Art Festung. Später wurde es zu einem Kloster für die Mönchsritter (Murabitin), ähnlich den christlichen Kreuzfahrern.

Ribat-Innenhof
Ribat-Innenhof
Ein Teil des Suks von Sousse
Von den Mauern des Ribats hat man eine tolle Aussicht auf das Treiben auf einem Teil des umliegenden Suks.
Medina von Sousse
Noch besser ist der Ausblick vom höchsten Turm des Ribats auf die Medina von Sousse. Zählwütige Vampire zählen die Satellitenschüsseln.

Anschließend machen wir eine Teepause in einem Café nahe der Moschee, wonach wir vom eine gute Stunde Freizeit bekommen. Ich laufe alleine durch den gesamten Suk, kaufe aber nichts außer ein typisch tunesisches Brötchen für ganze 100 Millimes. Der Farbe nach zu urteilen müsste Safran drin sein, es schmeckt aber vergleichbar mit einem deutschen Milchbrötchen.

Nachdem wir alle wieder im Bus sitzen, erklärt uns der Reiseleiter, dass wir wieder aussteigen direkt neben dem Ribat Mittag essen...

Katze des Restaurants Al Ribat
Das Restaurant hat eine sehr gierige Katze.

Port El Kantaoui

Nach dem Mittag fahren wir zum Jachthafen von Sousse, Port El Kantaoui.

Hafen von Port El Kantaoui
Hafen von Port El Kantaoui – da mal Altöl entsorgen
Boot wird mit Kran befördert
Das Boot fährt jetzt hier.

Hier noch kurz die längsten Schwänze von Port El Kantaoui:

Segeljacht: Charlotte
Jacht: Boss by Boss
Meine Armut kotzt mich an!
(Deren Reichtum kostet mich ebenfalls an.)

Und ab geht’s ins Hotel. Kurz den Fernseher gecheckt: VOX, Disney, Deluxe und RTL. Nach manueller Suche finde ich außerdem noch Das Erste, ZDF und den ZDFhitlerkanal. GNTM fällt dann wohl flach heute. Macht aber nichts, dann plane ich meinen morgigen Tag.


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