Jordanien Nachmittag 6 – Aqaba: Glasbodenboot-Fahrt

Nahe eines Quasi-Vierländerecks unternehmen wir eine Fahrt mit einem Glasbodenboot zu den Korallenriffen

geschrieben von Яedeemer Donnerstag, 26. Oktober 2017 um 22:40 Uhr

Ich bin der einzige der 3-Sterne-Leute, der mit möchte. Der Reiseleiter, der ebenfalls im 3-Sterne-Hotel schläft, kauft noch kurz Arak (Anis-Schnaps) mit mir und holt dann mit mir die 4-Sterne-Leute ab, von denen gut die Hälfte mitfährt. Wir gehen zum Strand, wo wir an Board zweier Glasbodenboote gehen.

Skylines von Eilat und Aqaba
Links Eilat, rechts Aqaba. In der Nähe von Eilat befindet sich auch das ägyptische Taba (das heute wegen Diesigkeit nicht erkennbar ist) und auch Saudi-Arabien ist nur 20 Kilometer entfernt. Den Küstenstreifen von Jordanien war zunächst nur 5 Kilometer lang, durch Landaustausch mit Saudi-Arabien wurde er auf 26 Kilometer verlängert. Kurz darauf fanden die Saudis Öl auf dem von ihnen erhaltenen Land. Das gleiche passierte Jordanien auch mit dem Irak. Jordanien hat kaum Öl.
Glasbodenboot
Glasbodenboot der anderen Hälfte unserer Teilnehmer, baugleich zu unserem
Korallenriff
Korallenriff
Korallenriff
Korallenriff
Meerwasser im Golf von Aqaba
Das Wasser in Aqaba ist sehr klar, aber es liegt manchmal etwas Müll auf dem Meeresboden

Der Reiseleiter, der zunächst mit der anderen Gruppe gefahren ist und zwischendurch zum Ausschenken des Arak auf See umsteigt, plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen, während wir zurück fahren. Wir steigen am Pontonsteg am Privatstrand des 5-Sterne-Hotels Mövenpick, wo unsere 4-Sterne-Variante untergebracht ist, aus. Das Hotel ist sehr verwirrend und ich verlaufe mich einige Male, bis ich nach draußen finde.

Ich gehe zu Subway. Ein halbes Sub mit Getränk kostet im Angebot (vier Sorten zur Auswahl, u.a. das in Deutschland beliebteste Chicken Teriyaki) 2,50 Dinar plus 7% Steuern (insgesamt 2,86 Dinar). Jordanien kann ja doch bezahlbar sein. Und ich muss sagen, es schmeckt deutlich besser als in Deutschland. Besonders deren Weizenbrot (nicht dass die meisten anderen Sorten nicht aus Weizen wären, aber es heißt einfach so) und der Haferbrei-Rosinen-Keks sind toll – und das, obwohl ich Rosinen eigentlich nicht mag.

Als ich auf meinem Zimmer ankomme, ist draußen immer mal wieder kurz Feuerwerk. Keine Ahnung wieso. Und dazu mehrere Gebetsrufe vom Muezzin. Die Hunde im Ort machen Überstunden, da sie beides anbellen. Absolut behundert.

Aqaba bei Nacht
Ausblick aus meinem Fenster
Fenster auflassen ist, vom Lärm abgesehen, kein Problem. Es gibt hier keine Mücken ... denn es gibt kein Süßwasser.

Das Abendessen ist eher ein Menü als Buffet, da praktisch keine Auswahlmöglichkeiten bestehen. Suppe, ein für dieses Land typischer aber mir nicht ganz bekannter Salat, zwei sich nicht nennenswert unterscheidende gemischte Salate, Hummus, Hackbällchen und Reispfanne mit ¼ Hähnchen.

Übrigens: Heute ist Zeitumstellung. Die Sommerzeit endet und die Uhr wird eine Stunde zurückgestellt. Mal sehen, ob das diesmal alle auf die Reihe kriegen. Ich bin ja traditionell sehr oft während Zeitumstellungen unterwegs, so gab es bei meiner Reise nach Namibia drei verschiedene Zeitdifferenzen zu Deutschland.

Eine Werbetafel zeigt einen Teil des Desktops an, u.a. mit TeamViewer und Opera
Und auch das sieht man aus meinem Fenster: Unfreiwillige Werbung für das Programm TeamViewer, da die Software für die Werbetafel abgeschmiert ist...

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