Südostasien III Vormittag 13: Wanderweg Bang Hua Rat im Khao-Sok-Nationalpark – Tierisch was los im Regenwald
4 Stunden wandern durch den Nationalpark – da sieht man viele Tiere!
Gestern waren wir bis halb 0 in der Karaokebar. Da deren System nicht funktioniert hat, haben wir meins benutzt und damit den Bierkönig nach Khao Sok gebracht. Engländer hassen diesen Trick.
8:30. Los geht’s in den Nationalpark. Der ist praktischerweise direkt um die Ecke. Für den Fall, dass ihr die Reise mal macht und in der Khao Sok River Lodge untergebracht seid: Der Teil des Weges, den man bei dieser Wanderung geht, ist sehr gut erkennbar (es ist die einzige Straße, die man zumindest mit 4x4-Fahrzeugen befahren könnte), das Hotel liegt direkt neben dem Parkeingang und der Weg kann ohne Guides gemacht werden. Wir haben trotzdem zusätzlich zu Jet noch zwei weitere Guides.
Warum das wichtig ist, wenn es eh inkludiert ist: Man kann einen Tagesausflug zum See (Ratchaprapha oder Cheow Lan genannt) machen. Da besucht man die Diamantenhöhle, die aber aktuell wegen eines Erdbebens vor ein paar Tagen geschlossen ist. Nach Rückkehr von dem Ausflug kann man den Weg dann allein laufen. Ist laut Guide eh besser, da bei einer großen Gruppe die Tiere reißaus nehmen. Ohne Guide ist es aber auch schwerer, welche zu finden. Einfach da stehen bleiben, wo die anderen Guides auch stehen bleiben.
Wir laufen den auf OSM braun gestrichelten Weg lang, nehmen aber alle Umwege mit, außer den, für den man die Fluss (Sok) queren müsste.



Wie schwer ist es, ohne Guide ein Tier zu finden? Schon nicht einfach. Ich finde auf der Wanderung drei - vermutlich dreimal das gleiche:

Wobei, falsch, ich sehe noch ein Tier:

Dann geht es wie erwähnt einen Umweg, nämlich durch den Wald zum Wasser.



Dann entbrennt eine Diskussion, wie wir zurück zur Straße kommen. Es gibt drei Versionen: Normal, mit einem Seil eine steile Treppe in einer Lehmkante hochziehen, oder über einen umgestürzten Baumstamm. „Eigene Verantwortung“, lässt sich Jet überreden.



Dann erreichen wir das Ende der Straße und des Bang-Hua-Rat-Wanderweges. Hier befindet sich ein Kiosk (nicht gerade billig) und der Wasserfall Ton Kloi. Also es ist kein wirklicher Wasserfall, da Trockenzeit ist. Aber es sind Fische da. Man kann sich von ihnen behandeln lassen. Ich gönne mir also eine Runde Fisch-Spa.

Den Tipp gebe ich an einige Franzosen weiter. Eine von ihnen hat einen Edelfalter gefunden:


Also wirklich nicht viel Wasser drin im Fluss. Dann geht es zurück.


Wir sehen im Dickicht einige Südliche Brillenlanguren. Sie sind gut versteckt und daher schwer zu sehen und zu fotografieren. Angeblich ist das die einzige Familie im Nationalpark. Ich bleibe noch ein bisschen länger und versuche, sie zu fotografieren. Das lohnt sich, auch wenn die Bilder wegen der sehr komplizierten Lichtverhältnisse nicht perfekt werden:




Die Gruppe ist längst über alle Berge. Aber wie gesagt kann man sich nicht verlaufen. Ich treffe noch auf zwei Skinke, wobei der erste sich durch Rascheln verrät. Der zweite sitzt auf einem umgefallenen Betonpfeiler und ist dadurch leicht zu sehen, aber auch schnell weg.

Kurz darauf stößt ein Straßenhund zu mir und begleitet mich bis zum Ausgang.
Zurück im Hotel geht es schon bald tierisch weiter, denn plötzlich gibt es eine Affeninvasion.


Ich weiß nicht, was er da frisst, aber er ist auch eine Stunde später noch damit zugange, das zu fressen. Was er dazwischen so tut? Na zum Beispiel das hier:

Falls ihr euch fragt, warum die Langschwanzmakaken (Javaneraffen) so einen langen Schwanz haben: Damit kann man Affenleiter machen, um zu den Balkons unserer Hütten zu gelangen:

Nicht immer läuft es so partnerschaftlich ab. Auf der anderen Seite des Hauses schubst ein Affe den anderen herunter.
Dann ist Gewitter und starker Regen bis zum Abend. Eigentlich wollte ich eine Nachtwanderung machen, aber bei dem Wetter lieber nicht. (Zur Zeit der Nachtwanderung ist es letztendlich aber trocken.) Der Weg der Nachtwanderung ist etwa die Hälfte des Weges, den wir heute Vormittag gegangen sind.
Südostasien III Nachmittag 12: Khao Sok (Wat Tham Phanthurat/„Affentempel“, Kayak auf dem Sok-Fluss) – Affige Ideen
Affentempel besuchen? Okay. Aber Kayakfahren auf einem knöcheltiefen Fluss? Bei strömendem Regen?
Eigentlich fehlt uns noch das übliche Chaos seitens MPR. Abgesehen davon, dass das mit einer sinnvollen Einteilung von Doppel- und Twinzimmern immer noch nicht klappt (da hat auch kein MPR-Kunde mehr Hoffnung): Im letzten Hotel hatte zumindest das eine (unserer insgesamt drei) Pärchen ein Twin-Zimmer, ich aber ein Doppelzimmer. Auf dem Fluss hatte ich hingegen ein Twin-Zimmer, während (fast?) alle anderen ein Dreier-Zimmer mit einem großen und einem kleinen Bett hatten (meine beiden Betten waren gleich groß – und gleich hart).
Auf jeden Fall haben sich viele in der Gruppe auf unser Hotel im Khao-Sok-Nationalpark gefreut, das The Cliff & River Jungle Resort. Mir kam die ganze Sache gestern schon spanisch vor, als Jet irgendwas von Partymeile erzählt hat, während ich das Hotel irgendwo im Nirgendwo in Erinnerung hatte.
Und als ich heute Jet nach dem Affentempel frage, den ich in zahlreichen Get-Your-Guide-Touren gefunden habe, meint Jet, ich könne da vom Hotel einfach hinlaufen. 20 Minuten. Als ich mir die Route auf Google Maps anzeigen lasse, sind es aber 2:32 Stunden. Da wird klar: Wir kommen ins falsche Hotel. Komische Hütten auf Stelzen und kein Pool. Die Stimmung im Bus kippt für einige Zeit.
Der Grund, warum die anderen sich so auf der Hotel gefreut haben, war, dass es die Januar-Gruppe als das Highlight der Reise beschrieb. Die Lage unterhalb der Felsen soll wohl sehr beeindruckend sein.

Und ja, es befindet sich wirklich im Nichts.
Statt Cliff & River Jungle ist es jetzt River Lodge geworden.

Das Hotel erreichen wir um 13:40. Bis dahin saßen wir nur im Bus, haben aber einmal bei Amazon angehalten und einmal beim Lotus's-Supermarkt, um Massaman-Curry-Paste zu kaufen. Es gab bei weitem nicht genug für alle.
Wat Tham Phanthurat
Unmittelbar nach Beziehen meiner Stelzenhütte laufe ich zum Affentempel. Jet meinte, der sei kostenlos, aber er kostet 30 THB.

Die Halle ist innen sehr schön dekoriert.


Affen gibt es nicht wirklich. Ein paar Affen sind zwar anfangs an den Felsen, nehmen aber gerade reißaus, als ich ankomme. Also bleibt noch der Besuch der Höhle:

Die Höhle geht einige duzend Meter in den Fels und ist auch zunächst elektronisch. Dann geht eine Treppe und Leiter runter in einen nicht beleuchteten Teil. Ich höre Fledermäuse. Die Leiter ist mir nicht geheuer, ich drehe um.
Plötzlich höre ich noch ein Hecheln hinter mir. Und tatsächlich: Ein Hund ist mit mir aus der Höhle gekommen.

Kayaktour
Eine Kayaktour, bei dem man nicht selbst fahren kann, ist schon ziemlich affig. Aber es kommt noch affiger.
Denn was als Kayaktour im Programm drin steht, scheint eher ein Test für eine neue Variante Thai-Massage zu sein. Und die ist fürn Arsch.
Was, den Witz findet ihr flach? Das ist nichts im Vergleich zum Wasserstand des Flusses Sok. Der ist nämlich größtenteils nur knöcheltief und nie tiefer als 1 Meter. Wir werden oft eher geschoben als gepaddelt.

Ich hatte mich ja damals auf Bali schon über sinnloses Rafting bei MPR lustig gemacht („Paddeltour mit ein paar Strömungen“, wobei das Zitat nicht von mir kommt), aber hier ist es halt nochmals sinnloser. Und weil so wenig Wasser im Fluss ist, ist das eher ein Materialtest für die Kajaks. Das Risiko hält sich auch in Grenzen.



Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es die meiste Zeit stark regnet?

Das Folgende Bild sieht zwar recht ähnlich aus, es handelt sich dabei aber um eine Ansammlung von Wasserläufern.

Nach knapp 50 MInuten ist der Spuk vorbei. Und der Regen auch. Er kommt aber später wieder.
Südostasien III Tag 11: Schnorcheln vor Ko Talu, Thung Wua Laen, Khao Matsee – Es wird nass
Unser erster Regen! Aber vorher schöne Fische. Und danach wieder Sonnersche/in am Traumstrand.
Für 1500 THB können wir einen Schnorchelausflug machen. 19 sind dabei, 6 bleiben bis 12 im Hotel.
Wir fahren 40 Minuten zu Suchert Diving Tour. Dort können wir uns umziehen. Anschließend geht es aufs Holzboot und zur Insel Ko Talu. Wir dürfen oben auf dem Dach sitzen. Es gibt keine Stühle, daher sitzen wir auf einer Strandmatte.
Bevor wir schnorcheln, können wir ein Bild vom Felsentor machen, das die Insel im Norden hat.

Dann aber ab ins Wasser. Die Fische hier im Golf von Thailand sind doch etwas anders, als die, die ich von der anderen Seite Thailands kenne. Leider ist was Wasser recht trübe,.











Dann fängt es an zu regnen und zu gewittern. Wir essen das inkludierte Mittagessen (alles kalt) und kriegen eine Dose Coca-Cola.
Gewitter über dem Wasser bei Ko Tahu, Blick aufs FestlandWir legen an einem anderen Ort an, als wir losgefahren sind. Sie schicken einen Pickup mit Bänken auf der Ladefläche, um uns zum Startpunkt zu bringen. Ich laufe und bis dabei schneller als das Auto...
Thung Wua Laen
Nach einem Stopp bei PTT – wir haben Zeit, den winzigen Amazon zu überrennen, der hier nur ein Stand ist – geht es zum Strand. 30 Minuten Stopp. Baden sollen wir nicht, also stehen wir 30 Minuten in der Gegend rum. Zum Glück kommt ein Kokoseisverkäufer mit seinem umgebauten Moped vorbei.

Aussichtspunkt Khao Matsee in Pak Nam
Wir rennen (da der Bus die Straße nicht fahren darf) auf einen Berg an der Küste, wo eine Statue einer chinesischen weiblichen Buddha-Variante steht. Außerdem gibt es dort eine nette Aussicht auf den Ort Pak Nam, was offenbar der Küstenteil der weiter im Landesinneren gelegenen Stadt Chumphon ist.


Ich halte sie von weitem für die drei weisen Affen (nichts Böses hören, nichts Böses sehen, nichts Böses sagen), aber der rechte entspricht eher dem vierten Affen (nichts Böses tun) und der linke passt gar nicht ins Bild.
Der Name des Ortes wird auf der offiziellen Karte als Khao Must See bezeichnet. Könnte Absicht sein.
Abends zeigt uns Jet den Nachtmarkt von Chumphon. Der ist allerdings weit verstreut und an einer Straße, ähnlich wie der chinesische Nachtmarkt in Bangkok. Die meisten von uns gehen ins Old Time Café, einem der zwei von Jet empfohlenen Restaurants (ins andere hätten wir nicht reingepasst, außerdem ist es Seafood-lastig). Vegetarisch ist im Old Time ein Fremdwort, ebenso Reis. Bleiben für Vegetarier nur Pommes. Außerdemm servieren sie dort koreanische Instantnudeln, die unfassbar scharf sind. Billig ist es auch nicht.
Das Internet im Loftmania ist eine Katastrophe. Wenn ihr das hier lest, hat's mit dem Blogpost irgendwie geklappt. Ich habe zwar eine lokale SIM-Karte und die war nicht billig (19 Euro), aber Tethering ist vom Anbieter True aus blockiert. Danke für nichts.
Südostasien III Tag 10: Prachuap Khiri Khan (Wat Ao Noi, Wat Khao Chong Krachok), Thong Chai Bang Saphan – Geberlaune
Ob Damenrasierer für den Mönch oder Maiskolben für die Javaneraffen – MPR lässt heute was springen. Und Leute bauen einen Schloss-Tempel für 100 Millionen Baht, weil sie den König so toll fanden.
Heute besuchen wir drei Tempel. Eine Stunde dauert es bis zum ersten. Jet erzählt die Story vom Buddha (die sich wohl keiner merken kann) sowie detaillierte Infos, was heute passiert. Ich verstehe nicht, was das soll – wir werden das ja erleben, da braucht man das vorher nicht erzählt bekommen. Ich les mir ja auch nicht alle Spoiler durch, bevor ich eine Serie gucke.
Wat Ao Noi

Der Wat Ao Noi (das zweite Wort spricht man eher wie ‚au‘) ist ein kleiner Tempel. Vor dem Eingang dürfen wir die drei Glocken läuten (jeweils dreimal) und auf den Gong schlagen (ebenfalls dreimal).

Dann bekommen wir eine Segnung vom Mönch. Er spricht einige Wörter in der Sakralsprache Bali, die wir nachsprechen. Ich mache nicht mit, da ich Angst habe, das falsch auszusprechen und daher stattdessen seine Mutter zu beleidigen oder so. Anschließend geben wir ihm fünf Pakete mit Geschenken. Was man als Mönch so braucht: Damenrasierer, Hustensaft, einen Plastik-Buddha (denn er hat mit Sicherheit noch nicht genug!) usw.

Die vorderste Reihe, dazu gehöre auch ich (weil niemand wollte), bekommen einen Becher mit Weihwasser, den wir in eine Rinne vor dem Tempel gießen. Das Wasser läuft dann zu einem Baum.
Wat Khao Chong Krachok
Unweit des Wat Ao Noi befindet sih noch ein Tempel. Wat Khao Chong Krachok besteht aus zwei Teilen. Im unteren Tempel wird gerade eine große Gaudi gefeiert: Ein Truck mit Bühne drauf fährt langsam im Kreis um den Tempel, während auf der Bühne Live-Musik gespielt wird, eine wilde thailändische Mischung aus Rock und Techno.
Wir wollen aber zum oberen Teil des Tempels. Das sind blöderweise 396 Stufen. Vorher lässt Marco Polo aber noch ein bisschen Affenfutter springen: Mais, ein paar kleine Bananen, Schoten und noch mehr.

Auch auf dem Weg zum oberen Tempel gibt es zahlreiche Affen:

(Anmerkung: Der Affe frisst nichts von uns.)





Der Tempel selbst ist jetzt nicht so schön. Man kann Fotos von sich in einer Umgebung machen, die manchmal an Mýkonos oder Sandoríni erinnert.


Leute aus unserer Gruppe haben ein Schild gefunden, das auf ein Felsentor hinweist. Jet kennt es wohl auch noch nicht. Ich habe eine Pforte gesehen, auf deren Schild das auch stand. Wir folgen dem Weg und gelangen zu einer Leiter. Die ist zwar aus Stahl, hat aber kein Geländer, nur runde Stufen und die Schweißnähte sind auch nicht fachmännisch gesetzt. Und es geht geschätzt knapp 10 Meter nach unten. Wir passen.
Also wieder runter. Meiner Gruppe aus 5 Nachzüglern wird erst durch die Affen der Abstieg verweigert. Irgendwann lassen sie uns aber durch. Unten feiern einige noch kurz mit.

Mittagessen ist im Lotus Center (Einkaufszentrum) der Stadt. Eigentlich wollten wir alle zum MK Restaurant, um einen thailändischen Hot Pot auszuprobieren, aber das Restaurant ist voll. Einige kaufen was im Supermarkt, 9 andere und ich gehen zu 1112 („The Pizza Company“).
Thong-Chai-Hügel
Auch hier waren wieder Leute in Geberlaune, diesmal aber nicht wir. Unzählige Anwohner haben über 101.098.499 Baht gesammelt, um vor 31 Jahren einen Tempel aus Dankbarkeit gegenüber König Rama IX. zu bauen. Damals waren das wohl um die 3 Millionen Euro, meint Jet.
Herausgekommen ist eine Anlage, die unten einen großen Budda hat und oben ein Tempel, der eher dem Schloss im Disney-Logo ähnelt. Man kann reingehen. Es ist sehr prunkvoll da drin.

Der Tempel liegt wenige Kilometer entfernt von unserem Hotel heute Nacht. Das Hotel ist am Strand (davon getrennt durch eine Straße) und vom Strand kann man den Tempel sehen.

Sonntags ist Nachtmarkt im Ort. Aber er ist viel kleiner als der gestern. Wir gehen zu einem Restaurant, dass Jet vorgeschlagen hat. Danach gehen wir noch zu 7-Eleven. Der Ort hiert ist berühmt dafür, dass sich zwei 7-Eleven praktisch direkt nebeneinander befinden.
Südostasien III Tag 9: Sam-Roi-Yod-Nationalpark, Phraya Nakhon Cave – Höhlenforschung
Optionaler Ausflug in die königliche Höhle! Fotografische super spannend.
Heute ist ein Ausflug, den auch ich mal gebucht habe. Es geht zur Phraya-Nahkon-Höhle (wörtlich „königliche Höhle“).
Gestern haben wir uns etwas darüber lustig gemacht, dass Jet „Höhle“ nicht richtig aussprechen kann. Es klingt dann wie [hœː.lə] (mit langgezogenem kurzem ö) statt wie korrekt [høːlə]. Später waren wir in einem Restaurant am Strand und der Wirt konnte ein paar Worte deutsch. Unter anderem konnte er perfekt „Dankeschön“ sagen, das denselben langen ö-Laut wie „Höhle“ enthält.
Weitere Laute, die Jet Probleme bereiten, sind „ch“ und „r“ (außer am Ende, weil es da [a] gesprochen wird), letzteres, obwohl Thai ein gerolltes R hat, z.B. in „aroi“ („lecker“). Heute hat er ein Problem mit „Tintenfisch“, durch dass es sich eher wie „Tittenfisch“ anhört (aber der heißt ja schon „Meerjungfrau“).
Der Preis von 75 Euro entspricht zwar dem Marktpreis, was enthalten ist, ist aber sehr wenig und man könnte auch kostenlos ein Fahrrad im Hotel leihen, nach Bang Pu fahren (knapp 10 km eine Strecke) und von dort aus laufen. Ticket kostet 200 THB, wobei ich nicht weiß, wo man das kauft bzw. kaufen muss.
Immerhin kriegen wir eine kleine Rundfahrt durch den Hafen von Bang Pu.

Nach dem Ausstieg am Strand (und dem Entsanden) geht es auch gleich los zur Höhle.



Unterwegs befindet sich ein Aussichtspunkt, zu dem später mehr. Ich verliere hier die Gruppe, was aber kein Problem ist. Solange man um 13 Uhr zum Essen im Restaurant unten ist, ist alles okay (runter dauert höchstens 30 Minuten und es ist jetzt 10 Uhr).

(Das vorherige Bild ist aber in Richtung von der Höhle weg aufgenommen.)








Nach Rückkehr können wir im Meer schwimmen. Abkühlen ist das nicht, denn das Wasser ist pisswarm.
Ach ja, wir haben schon lange nicht mehr die Reihe „unnötige paradiesische Bilder“.

Das Mittagessen ist inklusive. Es gibt Reis und dazu Schweinefleisch Süßsauer, Hähnchen mit Cashew und panierte Garnelen und Zwiebelringe. Zum Nachtisch gibt es Ananas.
Wer Lust hat, kann den vorhin erwähnten Weg zurück nach Bang Pu laufen. Das machen zwei Mädels und ich. Da hat man eine gute Aussicht.

Nach Rückkehr zum Hotel leihe ich mir ein Fahrrad, um mir zwei Orte anzuschauen, die auf Google interessant schienen – aber langweilig sind. Auf dem Rückweg überquert aber eine Kuhherde die Straße und bedient sich an den Blumen der Anwohner.

Sonnabends findet abend ein Nachtmarkt am Strand direkt vor dem Hotel statt. Es gibt viele günstige Gerichte, weil sich vieles in diesem Ort an Thailänder richtet. Es gibt auch Live-Musik.


geschrieben von Janni