Vermischtes First World Problems (Teil 2)

Die Rache der ISPs?

geschrieben von Janni Donnerstag, 15. August 2019 um 18:26 Uhr

Heute hat O2 den Auftrag abgeschlossen und die Zugangsdaten fürs Telefon zur Verfügung gestellt. Während sich beim Internet nur der Benutzername geändert hat, hat sich beim Telefon nur das Passwort geändert. Der Telefonanschluss meiner Eltern war somit über 10 Tage und 10 Stunden nicht funktionsfähig, beim Wechsel von der Telekom zu O2 waren es nur 1 Tag und 19 Stunden.

Vielleicht will sich O2 einfach rächen, dass ich ihnen die BNetzA auf den Hals gehetzt habt. Wenn ihr euch also auch über eure nicht vertragskonforme Internetgeschwindigkeit auskotzen wollt, plant schonmal anderthalb Wochen Ruhe ein.


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Vermischtes First World Problems

Die Bundesnetzagentur, dein Freund und Helfer

geschrieben von Janni Montag, 5. August 2019 um 21:43 Uhr

Letztes Jahr hat die Telekom ja das Telefonnetz in Deutschland mehr oder weniger abgeschaltet. Jetzt gibt es nur noch Internettelefonie.

Da meine Eltern immer noch ihren alten T-Net-Analoganschluss mit T-DSL-Resale aus dem Sommer 2007 haben, gab es am 16. Februar 2018 eine Ankündigung der Telekom und am 23. März anschließend eine Kündigung zum 23. Juli 2018. Das war eigentlich schon klar. Tele2 brauchte dann noch bis zum 29. April, die außerordentliche Kündigung zu bearbeiten.

Vom Preis und von den Leistungen war o2 am besten, also haben wir dort einen Anschluss beantragt. Leute beschweren sich ja ständig, dass beim Internet was nicht geht, daher haben wir auf Bewertungen nichts gegeben.

Überraschung: Seit spätestens 2007 sind im Telekom-Netz immer ca. 13 Mbit/s drin gewesen, weil die Dämpfung für die vollen 16 Mbit/s nicht reicht. Hat sich seitdem auch nicht weiterentwickelt. VDSL hat hier nur EWE ausgebaut. Die o2-Verfügbarkeitsprüfung bestätigte 16 Mbit/s. ADSL2+ eben. Bestätigt wurden hingegen 25 Mbit/s maximale und durchschnittliche Geschwindigkeit.

Entsprechend gespannt war ich auf den Schaltungstermin am 24. Juli 2018. Und entsprechend enttäuscht über immer noch dieselben 13 Mbit/s wie 2007. Nur jetzt halt mit mehr Upload dank Annex J.

Die Umstellung des Internets lief problemlos, da die Zugangsdaten bereits mit der Bestätigung der Geschwindigkeit mitgeschickt wurden und der Router (Bintec-Elmeg be.IP, eigentlich ein Profi-Router für Firmen, aber damals mit 70 Euro der günstigste Router mit Gigabit-Switch) die Eingabe mehrerer Zugangsdaten erlaubt. Tut er mit der aktuellen Firmware nicht mehr. Entweder legt er nur eine Route an und speichert die Zugangsdaten nicht, oder er stürzt ab.

Meine Eltern haben daher nichts mitgekriegt. Lediglich die Daten für die Telefonie, die bereits vor Umstellung des Internets abgeschaltet wurde, kamen erst am 25. Juli um 21:23. Bzw. es kamen drei allesamt nichtssagenden Mails, aus denen man mit viel Fantasie vermuten konnte, die Daten seien nun im Kundenbereich hinterlegt, was sie auch waren.


Einige Wochen später kündigte o2 an, jetzt Anschlüsse im Anschlussbereich von EWE schalten zu können. Die Verfügbarkeitsprüfung sagte jetzt auch 50 Mbit/s und der damals beantragte 25-Mbit/s-Tarif wurde auch auf 50 Mbit/s aufgeweret. Also mal nachgefragt, per Twitter und dann per Forum. Beides gilt nicht für Bestandskunden, dafür muss man den Vertrag wechseln und auf alle verbliebenen Neukundenboni verzichten.


Seit einigen Wochen haben wir in der Firma einen neuen Systemadministrator. Der hat vorher bei einem lokalen Internetanbieter gearbeitet. Ich fragte ihn, ob diese Breitbandmessung was taugt, die enge Toleranzbereiche bei der Anschlussgeschwindigkeit setzt. Ganz böse können die da werden bei der Bundesnetzagentur und horrende Geldbußen verhängen, wenn in 20 vom Kunden auszuführenden Messungen auch nur einer der folgenden Punkte eintritt:

Durch das geschaltete ADSL2+ sind nur maximal 16 Mbit/s drin und eine vertragskonforme Lieferung somit selbst auf dem Papier nicht möglich. Aber die Bundesnetzagentur will, dass man die Breitbandmessung-Desktop-App installiert und damit 20 Messungen durchführt. Ein paar Bemerkungen:

Hier mein Messprotokoll. Die ganz oben angegebenen Geschwindigkeiten sind übrigens falsch, es müssten 25/25/6 Mbit/s sein, das spielt aber keine Rolle.

Was man mit dem Messprotokoll und der staatlich bestätigten „erheblichen, kontinuierlichen oder regelmäßig wiederkehrenden Abweichung der Geschwindigkeit“ machen kann, steht da zwar, aber wie man zur Ultima Ratio Verbraucherservice greift, steht da nicht. Deshalb sag ich’s euch: Unter den fünf grauen Boxen auf der oben verlinkten Seite der Bundesnetzagentur ist ein Link. Da klickt man drauf. Vorher muss man sich aber selbst um Klärung der Angelegenheit bemüht haben. Habe ich damals schon im Forum.


Also habe ich mein Messprotokoll, ein PDF vom Forenthread bei o2 und die Auftragsbestätigung über das verlinkte Formular im Namen meiner Eltern am 14. Juli 2019 an die Bundesnetzagentur geschickt. Ein abweichender „Beschwerdeführer“ ist ausdrücklich vorgesehen, was gut ist für Eltern und Großeltern (auch wenn die wahrscheinlich von der höheren Geschwindigkeit nichts merken). Am 25. Juli kam plötzlich eine Auftragsbestätigung von o2 rein. Mit Schaltung von 50 Mbit/s maximal und durchschnittlich am 5. August 2019 und neuem Benutzernamen (aber altem Kennwort). Der war auch in der Nacht zu heute noch nicht gültig, inzwischen ist er es aber.

Anders als beim letzten Mal wurde das Internet am frühen Morgen abgeschaltet und erst im Laufe des Tages umgeschaltet. Formal war das Internet noch da, denn ADSL2+ war synchronisiert und unabhängig von der Zugangsdaten war man auch eingewählt. Einziges Manko: Nur unverschlüsselte Internetseiten konnten aufgerufen werden und die sahen alle gleich aus:

Meldung der Telekom, dass der Internetanschluss nicht aktiv ist
Meldung auf allen unverschlüsselten Seiten

Praktisch wie damals in der Sowjetunion, wo man auch keine Stereoanlagen brauchte, weil man eh von allen Seiten dasselbe hörte. Zuzmindest laut Radio Eriwan.

Im Laufe des Tages kam dann das neue VDSL2. Und... Etwas über 51 Mbit/s down und etwas über 10 Mbit/s up (neue YaTQA-Versionen hochladen in 1 Sekunde!). Läuft. Die Sache mit der Breitbandmessung funktioniert also tatsächlich, wenn man es richtig macht.

Ein Problem bleibt derzeit noch: Neben den Zugangsdaten fürs Internet, die o2 immer sehr früh schon verschickt, haben sich augenscheinlich auch die Zugangsdaten für die Telefonie geändert. Und die sind mir derzeit noch immer nicht bekannt, weil der Auftrag laut Website noch in Arbeit ist. o2 muss sich noch mit o2 wegen des Providerwechsels absprechen. Zumindest beim letzten Mal gab es übrigens noch eine Vertragsabweichung neben der Geschwindigkeit: Statt einer VoIP-Telefonleitung wurden mehrere geschaltet. Wenn man mit einem Telefon telefonierte, konnte man weiterhin auf dem anderen anrufen und sogar angerufen werden, was beim ersten Auftreten zu großer Verwirrung führte: Warum nimmt der andere nicht ab? Ja weil er gerade schon telefoniert.

Der Ping ist übrigens derselbe, ebenso ist die Route weiterhin über o2 und entsprechend umständlich. Zu meinem Server in Frankfurt sind somit unverändert 28 ms. In meiner Wohnung in Minden hatte ich etwa denselben Ping über die Telekom-Routing (via 1&1) und hatte bis heute mein VDSL 25 Mbit/s in Verdacht, da meine Eltern mit Tele2 (Routing zuerst von Tele2, später von der Telekom) jeweils 12 ms hatten, nachdem 2013 das Internet mal einen Monat lang täglich ausgefallen ist, es dann irgendwann wieder lief und plötzlich Fastpath aktiviert war. Wobei bei Fastpath ja kein Merkmal aktiviert sondern ein Merkmal (Interleaving) deakiviert wird. Und dafür wurde mal eine Zeit lang 1 Euro im Monat verlangt. Auf jeden Fall ist VDSL von der Technik selbst her nicht langsamer als ADSL.

Wieso ADSL2+ seine maximalen 16 Mbit/s nicht gemacht hat aber ohne Baumaßnahmen jetzt die vollen 50 Mbit/s VDSL2 drin sind, verstehe ich zwar nicht. Aber dafür habe ich ja einen Kollegen, den ich ner fragen kann.


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Nachrichten vor Ort Erstmal zu Penny

Und WO ist eigentlich der Stromkasten, mit dem Sie immer Probleme haben?

geschrieben von Janni Sonntag, 14. Juli 2019 um 12:04 Uhr

Es passiert ja selten was in Kirchlinteln. Letztes Jahr war das Highlight, dass auf meinem Weg zur Arbeit wochenlang ein dunkler Kombi mit plattem Vorderreifen und ohne Nummernschild und Seitenspiegel rumstand. Vor 12 Jahren gab jedoch ein ungewöhnlicher Unfall den Anstoß zu diesem Blog: Mitte August 2007 raste ein Mann im Suff zuerst in die Hecke direkt gegenüber von unserem Haus, anschließend durch den Ort und landete später in einem Maisfeld. Der Blogpost war nie öffentlich, warum weiß ich auch nicht. Ich muss mal gucken, ob ich ihn wiederhergestellt kriege.

Auf jeden Fall gab es gestern dann wieder einen Unfall, diesmal mit zwei Autos. Ein Auto fuhr etwa um Ladenschluss herum in die Fensterfront des Penny-Marktes, das andere nietete eine Stromlaterne und einen Stromverteilerkasten restlos um. Die Fassade des Penny-Marktes hielt stand, der Stromverteilerkasten nicht und so hatte der Penny halt Glück in doppeltem Unglück: Niemand im Penny wurde verletzt, da die Kasse an der Fensterfront nicht genutzt wird, dafür ist das Gebäude aber beschädigt und der Strom ist ausgefallen. Meine Gedanken sind ganz bei der Eissorte „Rios Waffenhörnchen Salted Caramel“, denn das ist wirklich lecker.

Penny-Markt mit eingedrückter Fensterfront. Neben dem an der Seite angebrachten Plakat liegt eine Straßenlaterne.
Bei „Ihr schönster Urlaubstag“ hat wohl jemand gleich an den Penny-Markt gedacht.
Man beachte die Stromlaterne unter dem Plakat. Der Laden wird von einem Sicherheitsdienst aus Kiel bewacht...
Durchbrochene Fensterfront, im Hintergrund reparieren die Stadtwerke den Stromverteilerkasten.
...wohl falls jemand durch dieses Loch kriechen möchte.
Die Stadtwerke reparieren zum Zeitpunkt der Aufnahme um kurz nach 11 gerade den Stromkasten. Der Penny-Markt hat aber schon wieder Strom. Die größte Bedrohnung für „Rios Waffenhörnchen Salted Caramel“ heißt somit wieder Janni.

Die beiden beteiligten Autofahrer wurden mittel bis schwer verletzt. Zur Unfallursache gibt es noch keine Angaben. Anwohner sprechen von einem illegalen Autorennen, was vor allem um 21 Uhr eher so semi-sinnvoll ist. Auf dem Bericht von NonstopNews aus Delmenhorst steht etwas von einem frontalen Zusammenstoß.


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Vermischtes Breminale-Wochenende 2019

Wie war die Breminale 2019 und stehe ich jetzt wirklich auf die Musik von Pietro Lombardi?

geschrieben von Janni Mittwoch, 10. Juli 2019 um 22:44 Uhr

(Alle Bilder in diesem Post sind Freihandfotos.)

Anfang Juli. Open-Air-Saison. Und wieder Zeit für die Breminale. Durch die „Willst du bei uns schlafen?“-Aktion kann man als Einwohner der Bremer Metropolregion auch wieder günstig in Bremen übernachten.

Anders als letztes Jahr ist das Wetter dieses Jahr eher schlecht. Auch schlecht: Auf dem Hinweg verliere ich erst mal meine Kreditkarte. Also erstmal sperren lassen. Anrufe ins Festnetz sind im Hotel kostenlos – kostenlose Nummern kosten hingegen Geld.

Breminale-Freitag

Mich faszinieren drei Dinge:

neuland::: dots

Leute spielen gegeneinander Tetris auf einem großen Flip-Dot-Display
neuland::: dots [Sigma 20mm F1,4 Art @ F1,4, 1/30 s (EV-0,7), ISO 400]

Informatiker machen Informatiker-Sachen. Zum Beispiel mehrere Flip-Dot-Displays zusammenschalten um darauf Tetris zu spielen. Und um Nachwuchs zu rekrutieren. Nein, liebe Kollegen, keine Sorge, Janni wandert nicht ab. Janni kann nicht ausreichend gut Java und Janni hat auch keine Lust auf Java.

Durch die zusammengeschalteten Displays kommt der 84-Zoll-Bildschirm auf eine Auflösung von 112×84 Pixel, also 9408 bistabile Elemente. Um ein neues Bild aus den 2 „Farben“ schwarz oder weiß darzustellen, was 10 Mal pro Sekunden sinnvoll möglich ist, werden Spitzenlasten von 600 Watt benötigt, anschließend bleibt das Bild auch ohne Strom erhalten.

Um möglichst effektiv zu arbeiten, hat man zunächst einen Simulator geschrieben, sodass das Spiel in JavaScript programmiert werden konnte. Später wurde eine Art Treiber für die echte Anzeige geschreiben, der genau wie der Simulator verwendet wird. So konnte sich ein Team um das Spiel und das andere um die Hardware kümmern.

Ich überlege, was man da außer Tetris noch machen könnte: Snake, Bomberman, Pac-Man, Space Invaders, Vier gewinnt, Pong, Lode Runner, Sokoban, Rush Hour...

Ich belausche die Gespräche in der Nähe: Auffällig ist, dass viele Typen, die jünger sind als ich, Tetris nicht kennen. Dafür aber deren Freundinnen, die empört über diese Wissenslücke sind.

Flut-Wiesen: Russendisko

Eine Discokugel wird aus der Entfernung von einem Scheinwerfer angestrahlt und breitet interessante Strahlen aus
Flut-Wiesen mit Chai Kowski [Sigma 20mm F1,4 Art @ F1,4, 1/60 s (EV-0,7), ISO 200]

Auf der Wiesen-Bühne von Flut (es gibt auch ein Zelt von Breminale-typisches Zirkuszelt, das zusammen mit Cosmo (auch Bremen Drei oder Funkhaus Europa genannt) betrieben wird) legt ein russischer DJ russische elektronische Tanzmusik auf. Die Stimmung ist gut. Oder kommt das daher, dass alle schon den einen oder anderen Wodka-Energy intus haben?

Pappinale

Alexis On Fire
Pappinale-Bühne mit Alexis On Fire [Sigma 20mm F1,4 Art @ F1,4, 1/15 s (EV-0,7), ISO 400]

Papp übernimmt die Rolle vom Wohnzimmer, das dieses Jahr nicht dabei ist: Am Abend gibt spielen unbekannte Bands (ich kenne vom gesamten Lineup der Breminale nur eine einzige Band, dazu später noch), nachts legt ein DJ Mainstream-Musik auf. Die Menge gröhlt mit zu Songs wie Wrecking Ball von Miley Cyrus, Telephone von Lady GaGa und Beyoncé oder Wonderwall von Oasis. Da bin ich auch meist sehr textsicher.


botanika

Heute bin ich ein botanika. So heißt ein Science Center im Rhododendron-Park von Bremen, das in einem riesigen Glashaus die Klimazonen Asiens simuliert. Außerdem halten sie Kois, Goldfische, Gibbons (das sind Affen), Chamäleons, Frösche und ein paar Vögel.

Schmetterlingshaus (Mende-Haus)

Schmetterling an einer Schale mit Apfelstücken
Schmetterling an Apfelscheibe [Tamron 28–75mm F2,8 @ 75mm F2,8, 1/60 s, ISO 400]
Schmetterling auf Pflanze
Schmetterling [Tamron 28–75mm F2,8 @ 47mm F2,8 (EV-1,0), 1/80 s, ISO 100]

Notiz an mich selbst: Makroobjektiv kaufen.

Hauptbereich (Asiatische Landschaften)

Im Hauptbereich gibt es einen Käfig mit Mittelbeos (eine Art der Stare, die aber Papageien ähneln). Die sollen sprachbegabt sein, aber heute geben sie nicht einen Ton von sich. Meine Versuche, ihnen „Moin“ beizubringen, scheitern somit kläglich.

Im Hauptbereich verwändert sich das Wetter alle paar Minuten. Man bildet aber nicht nur die klimatischen und botanischen Begebenheiten der Regionen ab, sondern auch die kulturellen. So gibt es eine Steinsäule in Form ein Phallus, die im Sanskrit Lingam heißt und den Gott Shiva verehrt. Die Aufgabe, Kindern zu erklären, was ein Phallus ist, obliegt hingegen den Eltern.

Roter Hornträger-Schädel
Schädel [Tamron 28–75mm F2,8 @ 28mm F2,8 (EV-1,0), 1/80 s, ISO 100]

Wenn es regnet, kann man in einem asiatischen Pavillon einen Tee kochen. Den Tee sucht man sich beim Kauf der Eintrittskarte aus. Ich habe „Wild Berries“ genommen.

Entdeckerzentrum

Das Entdeckerzentrum richtet sich an Kinder. Man kann sich z.B. in einen Sessel in Form der Blüte einer fleischfressenden Pflanze setzen. Dann werden Schmatz-Geräusche abgespielt.

Chamäleon
Chamäleon [Tamron 28–75mm F2,8 @ 75mm F2,8 (EV-0,7), 1/80 s, ISO 100]

Auf dem Rückweg zum Hotel regnet es sehr. Ich brauche eine knappe halbe Stunde mit dem offiziellen Breminale-Verkehrsmittel (Fahrrad) und bin entsprechend nass.

Breminale-Sonnabend

Nachdem meine Sachen wieder einigermaßen trocken sind, fahre ich zur Breminale. Die ist hingegen alles andere als trocken.

Buden und Bühne der Pappinale stehen in der Weser
Große Teile der Breminale wie hier die Pappinale sind abgesoffen. [Sigma 20mm F1,4 Art @ F2,8, 1/500 s, ISO 100]
Banner mit der Aufschrift „Alles im Fluss – Flut“
Motto ist Programm: Bei Flut ist (fast) alles von der Breminale im Fluss (Handyfoto)
Verkäufer haben sich auf das Dach des Verkaufswagens von fritz-kola gerettet
Die Leute vom fritz-kola-Stand konnten sich noch aufs Dach ihres Wagens retten. (Ausschnitt) [Noname 85mm F1,8 @ F3,0, 1/500 s, ISO 100]

Ich fahre mir ein Eis kaufen. Als ich wiederkomme ist die Breminale wieder trocken. Vor allem die kleineren Stände haben noch keinen Strom wieder.

Mann an alter Nähmaschine
PMA Machine hat eine Nähmaschine mit Fußantrieb. Wie praktisch. [Sigma 20mm F1,4 Art @ F4,5, 1/50 s (EV-0,3), ISO 400]
Provisorisches Holzhaus in Zeltform auf der Kinderbreminale
Holzhaus. Wurde von Mittwoch bis heute gebaut. Ich frage den Erbauer, ob sie nicht in Berlin einen Flughafen bauen wollen. Allerdings können auch sie nicht für den Brandschutz garantieren. [Sigma 20mm F1,4 Art @ F4,5, 1/250 s (EV-1,0), ISO 100]

Gestört aber GeiL

Die einzige Band, deren Namen ich schon mal gehört habe, ist Gestört aber GeiL, die heute Abend im Bremen-Vier-Zelt auflegen. Durch das Hochwasser mit einer halben Stunde Verspätung.

Gestört aber GeiL im Bremen-Vier-Zelt
Gestört aber GeiL [Noname 85mm F1,8 @ F1,8, 1/30 s, ISO 400]

Irgendwie sind diverse Partysongs der letzten Jahre an mir vorbeigegangen und so gestehe ich nicht, wie der Rest bei Song wie dem hier so textsicher sein kann:

Señorita, sei meine Adriana Lima
Du machst süchtig, so wie FIFA
Wir treffen uns auf Moloko und Shisha
Viva la vida loca, mamacita
Ich buch uns mit der VISA
Direkt ein’n Flug nach Costa Rica

Shazam ist auch keine Hilfe, aber später finde ich den Song, von dem ich jetzt einen Ohrwurm habe, auf Wikipedia: Kay One und Pietro Lombardi mit Señorita. Hätte ich das mitgesungen, wäre das aber auch gelogen, denn meine VISA ist ja seit gestern gesperrt.

Bei der Zugabe mit Pocahontas (AnnenMayKantereit) und Cordula Grün (Josh.) rastet die Menge dann aber endgültig aus.

Meta: Sitzgelegenheiten für die Breminale

Die Deichbremse ist ein äußerst flacher Stuhl ohne Lehne. Damit soll man auf Deichen unabhängig von der Schräge bequem sitzen können. Für die wenigen Anwendungsgelegenheiten ist das Teil mit 59 Euro aber recht teuer.

Leute sitzen in einem grün beleuchteten Bereich auf so genannten Deichbremsen auf dem Osterdeich
Alles im grünen Bereich: Leute beim Probesitzen auf der Deichbremse. [Sigma 20mm F1,4 Art @ F1,4, 1/6 s (EV-0,7), ISO 400]

Alternativ stellt man sich einfach ein altes Sofa auf den Deich. Das ist günstig und erlaubt eine bequemes Musikhören.

Leute auf einem Sofa beobachten Vielgut & Ganz auf der Pappinale-Bühne
Leute auf einem Sofa beobachten Vielgut & Ganz auf der Pappinale-Bühne [Sigma 20mm F1,4 Art @ F1,4, 1/4 s (EV-0,3), ISO 400]

Mir ist aber schon klar, warum Sofas auf diversen Festivals verboten worden: Die Dinger entsorgen sich bisweilen nicht von selbst. Bei einer kostenlosen Veranstaltung kann man möglicherweise aber auch nicht kontrollieren, wer da nachts einmal mal ein Sofa auf den Deich.


Bürgerpark

Lachmöwe
Lachmöwe [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,3), ISO 200]
Haubentaucher auf dem See vorm Parkhotel
Haubentaucher [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,3), ISO 200]
Kopf eines Stockentenweibchen
Sieht aus wie eine Ente, läuft wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente, quakt wie eine Ente: Das ist eine Ente. [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,3), ISO 125]
Stockentenküken
Stockentchen [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 400mm F5,6, 1/400 s (EV-0,3), ISO 320]
Zaunkönig
Zaunkönig [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/30 s (EV-0,3), ISO 400]

Tiergehege im Bürgerpark

Zwei Ferkel liegen neben einem Elterntier
Ferkel des Bunten Bentheimer Schweins [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/320 s (EV-0,7), ISO 400]
Teichhuhn in einem Schweinetrog
Die Unaufmerksamkeit der Schweine nutzt diese Teichralle, um den Futtertrog zu plündern [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/160 s (EV-0,3), ISO 400]
Sikahirschkuh
Sika [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 200mm F5,0, 1/160 s (EV-0,3), ISO 125]
Blauer Pfau [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,3), ISO 800]
Junge Hausziege
Junge Hausziege [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 400mm F5,6, 1/1600 s (EV-0,3), ISO 800]
Zwergesel
Zwergesel sucht Zwerghund, Zwergkatze und Zwerghahn zum gemeinsamen Musizieren (Kleinkunst) [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 400mm F5,6, 1/500 s (EV-0,3), ISO 800]

Rhododendronpark

Nilgans
Nilgans [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/80 s (EV-0,7), ISO 400]

Park am Stadtgraben

Auf dem Weg zurück zum Hotel, wo ich schon mal meinen Rucksack abholen möchte, sehe ich eine Wiese voller Tauben recht unterschiedlicher Farben.

Taube in Imponierhaltung
Kriegt da so’n Hals: Stadttaube [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/250 s, ISO 400]

In der Nähe fallen mir zwei Nagetiere auf: Neben einer Ratte gibt es ein junges Eichhörnchen, das Stockenten ärgert.

Ein Eichhörnchen lauert Stockenten auf
Auf der Lauer [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/125 s, ISO 400]
Junges Eichhörnchen
Junges Eichhörnchen [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/40 s, ISO 400]

Breminale-Sonntag

Unterdessen säuft die Breminale mal wieder ab.

Zeichen 112 (Unebene Fahrbahn), wobei die Hügel um Nippel und die Aufschrift „VORSICHT BRÜSTE“ ergänzt wurden
Brüste sind da noch das kleinste Problem (okay, das hängt von der Größe ab), vor dem Vorsicht geboten ist.
Bierzeltgarnitur steht in der Weser, links eine hölzerne zweidimensionale Kuh-Figur
Die Breminale ist nicht mehr trockenen Fußes, dafür aber bequem per Ruderboot zu erreichen. Das links im Bild ist also vermutlich eine Seekuh. [Noname 85mm F1,8 @ F3,0, 1/1250 s (EV-0,3), ISO 100]
Pavillon mit Sofas steht unter Wasser
Als diese Leute wegen des Satzes „Wohnzimmer mit Flussblick“ in der Anzeige zugeschlagen haben, hatten sie sich sicher etwas Anderes vorgestellt (Handyfoto)

Der Live-Auftritt von Skalinka auf der Pappinale-Bühne fällt so wortwörtlich komplett ins Wasser. Und bis hier Strom ist, wird wohl noch eine bis anderthalb Stunden vergehen, meinen die Leute von der Pappinale. Dann wollen sie noch ein paar Hits spielen, bis um 22 Uhr pünktlich Schluss ist. Ich empfehle, An der Nordseeküste von Klaus & Klaus aufzulegen. Oder The Tide is High von Atomic Kitten. Da es aber schon kurz vor 20 Uhr ist, fahre ich nach Hause, da ich keine Lust habe, für eine halbe Stunde Musik jetzt anderthalb Stunden zu warten.


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Vermischtes Unterwegs mit dem Tamron SP AF 150–600mm 5,0-6,3 Di VC USD G2

Verschiedene Naturfotos von einem Tag mit dem genannten Supertelezoomobjektiv

geschrieben von Janni Montag, 1. Juli 2019 um 20:44 Uhr

Ich habe mir MItte Juni ein Tamron SP AF 150–600mm 5,0–6,3 Di VC USD G2 gekauft. Von Sigma und Tamron gibt es jeweils zwei Supertelezooms dieser Brennweite. Die jeweils günstigsten Varianten (Tamrons erste Generation und Sigmas Contemporary) gefielen mir beim Austesten auf Messen nicht so gut. Das Tamron schwächelte am langen Ende, das Sigma am kurzen. Die Autofokus-Genauigkeit überzeugte mich auch nicht. Sigmas deutlich schwerere und fast doppelt so teure Sports-Version sagte mir aus diesen Gründen nicht so zu, ebenso die 60–600mm von Sigma. Deshalb wurde es von Tamron die zweite Generation, die kaum teurer und schwerer als die erste ist, aber bessere Bildqualität liefert und eine niedrigere Naheinstellgrenze von Konstant 2,2 Metern hat (andere vier Modelle 2,6 oder 2,7 Meter). Ein weiterer Grund für Tamron: Die Drehrichtung entspricht der meiner anderen beiden Zoomobjektive. Ich besitze die Canon-EF-Version und benutze den Sigma MC-11, laut Aufdruck „nur für ausgewählte Sigma-Objektive“ gedacht (Leben am Limit!), für meine Sony-FE-Kamera, da der Billigadapter von Andoer bei den Supertelezooms praktisch keinen Autofokus leistet. Die Sony-A-Version hat keinen Bildstabilisator und die Adapter sind teuer. SLR-Objektive adaptiere ich auch grundsätzlich von Canon EF.

Das Objektiv hat mich bei einem deutschen Fachhändler 881,10 gekostet, der Adapter bei einem amerikanischen alles in allem 173,31.

Inzwischen hat auch Sony ein natives Superteleobjektiv (200-600mm) angekündigt, aber das ist mir mit derzeit 2.100 Euro zu teuer.


Offene Pforten in Kirchlinteln

Gestern fand in Kirchlinteln der Tag der offenen Pforten statt. Inzwischen nur noch in geraden Jahren gibt es hier eine Veranstaltung namens Kunst, Kultur, Kirchlinteln – die Abkürzung wird aus eine bestimmten Grund nicht verwendet. Da kann man beispielsweise in der Tongrube mit der dortigen Eisenbahn fahren. Auf diese von einem Verein als Hobby betriebene Feldbahn, die etwa Schrittgeschwindigkeit erreicht, war ich aufmerksam geworden, weil die Strecke in den RE-Zügen des Bremer Express-Kreuzes auf der über WLAN abrufbaren Streckenkarte eingezeichnet ist.

Damit es im Sommer nicht wie 2017 keine derartige Veranstaltung gibt, hat man die offenen Pfosten ins Leben gerufen. Ein direkter Zusammenhang besteht nicht und die Anbieter sind unterschiedlich. Es kann also durchaus sein, dass nächstes Jahr beides stattfindet, zumal da anderthalb Monate zwischen liegen würden.

Kreisjägerschaft

Mein erster Stop ist die Kreisjägerschaft. Die hat sich im äußersten Westen der Gemeinde versteckt. Ich bin zu früher Stunde der einzige Besucher und bekomme etwas über die Arbeit erzählt. Die Kreisjägerschaft ist ein langsam aber stetig wachsender Verein. Sie setzt immer mehr Fallen ein, um den Beutegreiferdruck auf Beutetiere zu regulieren. Ebenfalls bekämpft sie die drei bedeutenden Neozoen: den Marderhund (ist weder ein Hund noch ein Marder sondern ein Fuchs, sieht aber aus wie ein Waschbär), den Waschbären selbst und die Biberratte (Nutria). Letztere kommt erst seit 2015 hier vor, aber man geht davon aus, dass man dieses Jahr über 2000 Stück mit Fallen vom Typ Ammerländer Nutriafalle (etwa 3 Meter langer Tunnel aus Leichtmetall mit quadratischem Querschnitt) fangen wird.

Die Jäger vertreten den Standpunkt, dass sich insbesondere bodenbrütende Vögel, deren Bestand zurückgegangen ist, wie z.B. Lerche und Rebhuhn, nur erholen können, wenn konsequent gegen die Beutegreifer vorgegangen wird.

Nabu-Biotop

Nächster Stop ist das Nabu-Biotop im äußersten Norden der Gemeinde, nördlich von Groß Sehlingen. Auf Google Maps sucht man dazu nach „Am Königreich“. Der Nabu hat diesen See und angrenzende oberirdische Bunker der Niederländer gemeinsam mit der örtlichen Bauernschaft für den berüchtigen symbolischen 1 Euro erworben.

Das Biotop (der See) ist aber aufgrund der anhaltenden Hitze stark geschrumpft. Molchkaulquappen wurden von austrocknenden Pfützen in das letzte verbliebene Wasser gesetzt, das etwa so groß wie ein größerer Gartenteich ist.

Gemeine Becherjungfer
Eine blaue Libelle (Gemeine Becherjungfer?) [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV+0,3), ISO 400]

Hamburg

Von Groß Sehlingen ist es nicht weit zum Bahnhof in Rotenburg (Wümme). Von dort kommt man schnell nach Hamburg, wo ich mich mit einer Besucherin der HanseBird getreffe, um Vögel zu fotografieren.

Entenwerder

Am Entenwerder finden wir eine Brandgans (häufig noch Brandente genannt, da es sich nur um eine Halbgans handelt) mit ihren Gösseln. Der Vater ist auch in der Nähe, aber an seinem Nachwuchs wenig interessiert.

Brandgans schüttelt sich
Die Brandgansmutter trocknet ihr Fell [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV+0,3), ISO 200]
Gössel (Küken) der Brandgans
Gössel [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,3), ISO 125]
Brandgans schlägt mit den Flügeln
Die Brandgansmutter schlägt mit den Flügeln [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,3), ISO 125]

Kaltehofe

Wir gehen wieder zur nahen Insel Kaltehofe.

Schnecke an einem Maschendrahtzaun
Beim Fotografieren mancher Tiere kann man sich sogar Zeit lassen [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,3), ISO 400]
Schmetterling
Schmetterling [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,3), ISO 320]
Schmetterling
Noch ein Schmetterling oder so etwas in der Art [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 309mm F5,6, 1/320 s (EV-0,3), ISO 200]
Feuerlibelle
Eine rote Libelle (Feuerlibelle?) [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/400 s (EV-0,3), ISO 400]
Männliche Tafelende schlägt mit den Flügeln
Männliche Tafelente schlägt mit den Flügeln; den Namen verdanken sie übrigens ihrem Fleisch [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,7), ISO 200]
Blesshuhn mit Küken
Blässralle (meist Blesshuhn genannt) mit Küken [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV-0,3), ISO 160]
Haubentaucher
Haubentaucher [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/500 s (EV+0,3), ISO 200]

Dammtorpark

Anschließend fahre ich noch alleine zum Dammtor. Überraschend: Unter den vielen Enten, die wir zusammen gesehen haben, war nicht eine einzige Stockente.

Der Dammtorpark liegt jetzt um Viertel vor 19 bereits größtenteils schon im Schatten. Fotografieren mit einem „Schönwettertele“ wird da deutlich schwerer. Gemäß der Reziprokenregel sollte man nämlich ohne Stativ mit dem Kehrwert der Brennweite als Belichtungszeit fotografieren. Bei Objektiven mit elektrischem Anschluss befolgt die Kamera (α7R II) dies recht gut, nimmt bei 600mm aber lieber 500mm. Ich habe die ISO bei mir normalerweise auf 400 begrenzt.

Lachmöwe mausert sich
Hat sich gemausert: Lachmöwe [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/100 s (EV-0,3), ISO 400]

Planten un Blomen

Planten un Blomen ist ein Park direkt neben dem Dammtorpark mit einem großen Kinderspielplatz. Dazwischen befindet sich noch der Japanische Garten.

Nasse Rabenkrähe im Japanischen Garten von Hamburg
Diese Aaskrähe (Rabenkrähenmorphe) hat kürzlich gebadet [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/200 s (EV-0,7), ISO 400]

Jetzt aber weiter zu Planten un Blomen.

Kopf einer Graugans
Diese Graugans hält still, denn bringe die Gans groß raus. [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/160 s, ISO 400]
Nahaufnahme eines Grauganskopfes, dessen Schnabel in den Flügeln steckt
Die Graugänse auf der Wiese um den Parksee sind an Menschen gewöhnt. Man kann sich direkt neben sie stellen und sie fotografieren. Man könnte, wären da nicht 2,2 Meter Naheinstellgrenze. [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 600mm F6,3, 1/100 s, ISO 400]
Die Reiherente trägt den Vokuhila (hier nicht erkennbar, da sie in die Kamera guckt) mit Stolz. [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 400mm F5,6, 1/200 s, ISO 400]

Zum Abschluss gibt es jetzt noch zwei Bilder, die keine Tiere zeigen und die minimale Brennweite nutzen.

Beet in Planten un Blomen
Beet (das ist übrigens keine Vignettierung sondern vom Licht her wirklich so) [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 150mm F5, 1/160 s (EV-0,7), ISO 200]
Nahaufnahme einiger dekorativer Pflanzen
Beet von Nahem [Tamron 150–600mm F5–6,3 G2 @ 150mm F5, 1/125 s (EV-1), ISO 400]

Dann kann mein Afrika-Urlaub im September und Oktober also kommen.


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