Australien Vormittag 7: Sydney, Melbourne – Aus dem Regen in die Sonne

Nur ein Post über einen Flug mit ein paar Luftaufnahmen

geschrieben von Яedeemer Mittwoch, 20. Februar 2019 um 03:27 Uhr

Was ein Timing: Gestern Abend, unserer letzter in Sydney, hat es die ganze Zeit genieselt. Ich war nach Veröffentlichung des gestrigen Posts noch in Chinatown und bei einer Eisdiele (Gelato Messina). Als wir an Tag 4 den Sonnenuntergang angeschaut haben, sprach mich ein Mädel aus einer Gruppe von deutschen Au-Pairs auf meine Kamera an (ohne zu wissen, dass wir auch deutsch waren). Sie machte einige Empfehlungen, was ich noch so tun sollte in Sydney. Das meiste war an Tag 3 dran, dann noch der Küstenweg von Bronte nach Bondi an Tag 5. Das einzige, was noch über war, war Gelato Messina. Und auch wenn ich sie etwas breesig fand, hat sich ihre Empfehlung gelohnt. Meine Eissorten trugen die Namen Bananageddon, Nicciolino und Number 3. (breesig: ursprünglich plattdeutscher Ausdruck aus dem Bremer Dialekt, der grob so etwas wie ‚dumm‘ bedeutet)


Heute Morgen regnet es. Gutes Timing, dass wir gleich heute morgen um 9:30 Uhr mit Qantas QF421 (Boeing 737-800, VH-VYD) nach Melbourne fliegen. Mit Queensland And Northern Territory Aerial Service vom Bundesstaat New South Wales nach Victoria. Da steckt schon etwas Ironie hinter.

Das ist nun der dritte von acht Flügen auf dieser Reise. Bevor jetzt irgendwelche Grünen-Wähler anfangen zu rotieren, poste ich mal wieder diesen Link.

Frachthafen von Sydney und Winglet einer Boeing 737-800 der Qantas
Ein kurzer Blick zurück auf Sydney, hier dessen Frachthafen
Lake Eucumbene und Braemar Bay
Die australische Landschaft ist voller ausgefranster Seen, hier der Lake Eucumbene mit dem Weiler Braemar Bay nahe der Bildmitte

Obwohl es ein recht kurzer Flug ist (64 Minuten), gibt es ein Zimt-Sultaninen-Cookie und ein Getränk. Für mich gibt es auch noch Fettes Brot. Das klingt jetzt physiologisch fragwürdig, hat aber keine Kalorien und ist auf andere Art und Weise gehaltvoll: Es handelt sich um den Podcast der Sendung „Was wollen wissen?“ von N-Joy, dort als der Sender „für alle, deren Zähne noch nicht im Bad übernachten“ bezeichnet. Nichts beschreibt meinen Humor so gut wie diese Sendung.

Luftbild von Melbourne
Melbourne

Im Hotel angekommen, müssen wir erst mit dem Aufzug zur Rezeption fahren. Ziemlich bescheuerte Architektur. Ein Mann sitzt aber vorm Fahrstuhl am Klavier und spielt ein bisschen was von Halsey.

Anders als erwartet können wir doch schon einchecken, bevor es gleich mit dem Fahrrad weiter geht. Grünen-Wähler rotieren allmählich langsamer.


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Australien Tag 6: Sydney, Glenbrook, Euroka, Wentworth Falls, Katoomba, Sydney – In den Blue Mountains

Endlich mal raus aus der Stadt! Und auch mehr zu lesen als die Bildergeschichten der vorherigen Tage.

geschrieben von Яedeemer mit Annina Dienstag, 19. Februar 2019 um 09:14 Uhr

Heute fahren wir um 8 Uhr in die Blue Mountains. Die heißen so, weil dort viel Eukalyptus wächst, dessen ätherische Öle einen blauen Dunst verursachen, wenn sie verdampfen. Eigentlich logisch. So seien die Australier eben, meint unsere heutige Tourleiterin Alex. Sie ist etwas abgedreht und spielt uns im Bus Musik auf der recht langen Fahrt vor (etwa 2 Stunden zu den Blue Mountains und 2 Stunden zurück). Wo wir gerade bei Musik sind: Ich habe auf den offensichtlichen Titel für diese Blogpost verzichtet. Ich könnte vermutlich jedem Post eine Anspielung auf Musik verpassen, aber na gut.

Die Blue Mountains sind ein Teil der Gebirgskette Great Dividing Range, die sich an der Ostküste des Landes erstreckt.

Da die Fahrt wie gesagt sehr lang ist, erzählt uns die Reiseleiterin ein bisschen was von ihrer Immigration. Sie und ihr Freund stammen aus Niedersachsen und sind hier mit einem unbegrenztem Visum, aber Geld nur bis zu ihrem schon gebuchten Rückflug 3 Monate später hergekommen, in welcher Zeit sie einen Job finden mussten. Man erhält Arbeitslosengeld erst nach 24-monatiger Beschäftigung, ähnlich wie in Deutschland mit 360 Tagen. Allerdings haben sie von Anfang an Kindergeld erhalten, und da das hier vom Einkommen abhängt als Arbeitslose eben den Maximalsatz. Wer viel verdient, kriegt gar kein Kindergeld. Genau wie alle Australier war sie dennoch – ohne etwas zu bezahlen – in der einzigen gesetzlichen Krankenkasse versichert, Medicare. Wer mehr als deren Leistungen will, kann private Zusatzversicherungen abschließen. Da jeder bei Medicare versichert ist, fungiert diese Krankenkasse auch als Einwohnermeldeamt.

Ihr Freund hat nach 2,5 Monaten einen Job gefunden und dann haben sie einen Container hierher verschiffen lassen. Das hat dann nochmal 6 Wochen gedauert. In diesen etwa 4,5 Monaten haben sie ihre Wohnung mit Sperrmüll eingerichtet. Das funktioniert hier ziemlich gut, da Australier extrem oft umziehen. Das tun sie übrigens fast ausschließlich mit Makler und nach 3 Monaten kommt jemand, um zu prüfen, ob der Mieter das Haus oder die Wohnung gut pflegt.

Ihre beiden Töchter wurden in der Schule recht gut aufgenommen. Die allermeisten Schulen haben auch Schuluniformen, wobei es auch dabei Abstufungen gibt, wie frei man bei den genauen Artikeln ist: einfach irgendwelche schwarzen Schuhe oder ganz bestimmte?

Auf dem Weg machen wir in Glenbrook Halt, wo wir uns mit Proviant eindecken können. In der Nähe fahren wir zum Euroka-„Campingplatz“. Campingplatz deshalb in Anführungszeichen, weil man dort nicht übernachten darf.

Hier wollen wir Kängurus beobachten. Es gibt etwa doppelt so viele Kängurus in Australien wie Menschen. Sie haben keine Feinde außer dem Menschen, der sie manchmal isst, und wenn sie Feinde hätten, wären sie wohl zu schnell. Kängurus können dauerthaft schwanger sein, da sich das Embryo (hier Jellybean genannt) im Beutel erst entwickelt, wenn das vorherige Junge 30 Tage nicht mehr drin war. Kängurus bleiben im Beutel, bis sie nicht mehr reinpassen.

Zurück zu uns. Ziemlich schnell finden wir schon mal einen Buntwaran:

Buntwaran
Buntwaran (endemische Warane, eigentlich Monitor auf Englisch, werden in Australien Goanna genannt)

Zwei andere und ich bleiben noch etwas länger bei ihm, um ihn zu fotografieren. Als wir weitergehen, höre ich ein hüpfendes Geräusch im Gebüsch und rufe die anderen beiden. Blöde Situation: Du weißt, dass hier definitiv irgendwo ein Känguru ist, hast aber keine Schnapspralinen dabei. Als ich etwas Lärm mache, sehe ich es aber dann vorbeihüpfen:

Känguru im Sprung
Ein Östliches Graues Riesenkänguru im Sprung (das Känguru ist nicht besonders scharf, aber hat wegen der im Vergleich zum springenden Känguru noch viel unschärferen Umgebung irgendwie was)

Der Rest der Gruppe ist schon über alle Berge. Wir fotografieren noch einen Lachenden Hans, bevor wir zum Bus zurückgehen. Die anderen haben kein Känguru gesehen.

Flötenvogel
Flötenvogel (hier Australische Elster genannt, ist mit dieser aber nur insoweit verwandt, dass beides Singvögel sind, also praktisch überhaupt nicht)
Lachender Hans (Jägerliest), hier Kookaburra genannt – ein abartig lauter Eisvogel, den man nur von einem Affen unterscheiden kann, wenn man ihn sieht – oder man weiß, dass es in Australien keine Affen gibt

Übrigens: Google funktioniert unheimlich gut, wenn du „Australia“ oder „Australien“ gefolgt von einem Tier, das einigermaßen ähnlich aussieht, eingibst: Australien Elster ergibt Flötenvogel, Australia Seagull (Möwe) ergibt Silberkopfmöwe usw.

Dann fahren wir zu unserem heutigen Bush Walk. Runter an den Fuß eines Wasserfalls des Jamison Creeks, der auch Wentworth Falls genannt wird. Den Namen trägt auch der nahe Ort. Der Weg runter und wieder rauf ist nicht ganz einfach, aber was tut man nicht alles für so tolle Bilder?

Gelbhaubenkakadus fliegen über dem Jamison Valley mit dem Mount Solitary
Jamison Valley mit Gelbhaubenkakadus, der Berg im Hintergrund heißt Mount Solitary (HDR-Bild)
Jamison Creek
Wasserlauf des Jamison Creek bei den Wasserfällen
Jamison Valley
Jamison Valley
Wentworth Falls / Jamison-Creek-Wasserfall
Der Wasserfall des Jamison Creek bei Wentworth Falls in seiner ganzen Schönheit (HDR-Bild)
Jamison Creek
Unsere Gruppe im Wasser des Jamison Creeks am Fuße des Wasserfalls
Wentworth Falls / Jamison-Creek-Wasserfall
Spitze des Wasserfalls im Detail (HDR-Bild)

Unten am Wasserfalls scheuche ich noch einen Leierschwanz auf. Das ist ein Vogel, der das Logo des Gebiets bildet. Er macht allerhand Geräusche nach, die er hört. Das kann er sogar sehr gut, aber Sprache kann er anders als manche Papageien nicht nachmachen.

Und jetzt geht es den ganzen Weg wieder hoch...

Wieder beim Bus – der diesmal etwas größer ist als die vorherigen Busse, gegen dessen Beinfreiheit auch Kindergartenkinder auf die Barrikaden gehen würde (Notiz an mich selber: bei der nächsten Bundestagswahl Bündnis 1,90/Die Hünen wählen) –, gibt es Sandwiches und Getränke. Fast ausschließlich Alkohol, ich habe aber Glück und kann ein Ginger Beer (stärkere Version des Ginger Ale) abstauben.

Wir fahren weiter zu den Three Sisters, einer Gesteinsformation:

Panorama bei den Three Sisters (auf dem Bild die Felsen ganz links) (Panorama aus der Kamera)

Gegen halb sechs sind wir dann wieder in Sydney bei unserem Hotel. Die Tourleiterin bekommt von einigen von uns Trinkgeld.

In eigener Sache: Mir ist aufgefallen, dass die beiden Panoramen von Tag 3 nicht funktioniert haben. Sie sind jetzt repariert.


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Australien Abend 5 – Sydney: Wenn in Australien die Bürgersteige hochgeklappt werden

Was tun, wenn alles schon um 16 oder spätestens 17 Uhr zu macht?

geschrieben von Яedeemer Montag, 18. Februar 2019 um 13:14 Uhr

Wir hatten es gestern schon vermutet, als der Zoo um 17 Uhr schloss. Heute wurden wir in unserer Vermutung bestätigt: Die letzte Führung durch die Oper ist auch schon um 17 Uhr und als wir (eine 3er-Gruppe) um 16 Uhr dort angekommen, ist bereits alles für den Tag ausgebucht. Auf einem Montag. Hat die Reiseleitung uns was anderes erzählt.

Frustsaufen in der Opernbar ist angesagt: Ginger Ale und Cocktails. Allerdings alles alkoholfrei.

Jetzt wissen wir auf jeden Fall, dass in Sydney zwischen 16 und 17 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden und wenn man nicht so viel vom Nachtleben hält und keine Bilder bei Nacht machen möchte, man sich ab da auch im Hotel vor die Glotze hocken kann.

Gut, eine Sache gibt es noch, die länger auf hat, und das ist der Botanische Garten (Royal Botanic Garden), der bis acht Uhr aufhat (und die meinen das ernst und schmeißen die Leute dann raus und schließen ab).

Busch in Koalabär-Form
Einzige Attraktionen des Parks sind unserer Meinung nach dieser in Koalaform geschnittene Busch...
Drei Gelbhaubenkakadus auf einem Baum
und die Gelbhaubenkakadus...

Alle Einrichtungen darin haben natürlich bereits geschlossen. Lediglich an einem Ausgang gibt es eine Imbissbude. Ich kaufe mir einen Hotdog, die anderen beiden eine Käseplatte. Das haben auch die Molukkenibisse schnell mitbekommen und belagern uns, als wir auf der Wiese essen. Vor allem die Cracker von der Käseplatte haben es ihnen angetan.

Oper und Harbour Bridge bei Nacht
Oper und Harbour Bridge bei Nacht, aufgenommen in der Nähe von Mrs Macquarie’s Chair (HDR-Bild der Kamera)

Die anderen wollen noch beim nahen Freiluftkino als Zaungäste den Film gucken. Mir ist der zu langweilig, deshalb gehe ich zurück zum Hotel.

Die Straße M1, die durch Sydney führt, bei Nacht, mit Skyline dahinter
M1 Eastern Distributor (Straße) mit Skyline (HDR-Bild der Kamera)

Auf dem Weg möchte ich auch noch mal nach Fuchskusus schauen und als ich drei Leute auf einen Baum starren sehe, weiß ich, dass ich Glück habe. Und tatsächlich steht dort ein Fuchskusu. Eigentlich sogar mehrere, denn es hat definitiv was in seinem Beutel. Ich bin froh, dass ich das Stativ noch an der Kamera hatte.

Fuchskusu
Fuchskusu
Fuchskusu
Fuchskusu


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Australien Tag 5 – Sydney: Surfen am Bondi Beach

Nein, es gibt nichts vom Surfen zu sehen. Nur ein bisschen Strand und Küste.

geschrieben von Яedeemer Montag, 18. Februar 2019 um 13:04 Uhr

Heute gehen wir surfen. Das mit dem Gehen ist wörtlich zu nehmen. Nachdem wir nämlich mit dem Bus (wir nutzen wie so oft einen öffentlichen Bus) zum Bundock Park und laufen von dort etwa eine Stunde die Küste entlang zum Surfen zum Bondi Beach. Warum, wir uns schnell klar: Es sieht wirklich schön aus an der Küste.

Ostküste Sydneys
Ostküste Sydneys
Bondi-Beach-Panorama
Panorama vom Bondi Beach

Wir bekommen am Bondi Beach einen zweistündigen Surfkurs. Dafür sollen wir uns nochmal einkremen. Lichtschutzfaktor 50 – DER Lichtschutzfaktor, wenn die Kollegen nicht wissen sollen, dass du verreist bist.

Das Elend, den eigentlichen Surfkurs hier zu dokumentieren, erspare ich uns allen an dieser Stelle (ebenso wie eine Anspielung auf irgendein Surf-Lied im Titel des Posts). Oder wie der Surflehrer zu uns sagte:

If surfing was easy, I would’t have the best job in the world.

Nach dem Surfen gibt es Fish and Chips. Zurück geht es eigenverantwortlich mit dem Bus.


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Australien Tag 4 – Sydney: Tiere und Sonnenuntergänge

Ein tierischer Tag mit vielen Fotos und wenig Text

geschrieben von Яedeemer Sonntag, 17. Februar 2019 um 14:56 Uhr

Heute hat diese Reise kein Programm. Wir können selbst was machen. Ich schließe mich einer Gruppe an, die dann zu viert in den Taronga-Zoo geht. Davor gehen wir zum Markt von The Rocks, der sonntags stattfindet, und danach schauen wir uns auf einer Landzunge (Cremorne Point) in der Bucht den Sonnenuntergang über der Harbour Bridge und der Oper an. Wir haben gestern ausgelotet, dass die Sonne dort am Robinsons Point an der passenden Stelle untergeht.

Schuhe hängen in einem Baum
Sicher verwahrt: Niemand klaut deine Schuhe, wenn du sie über einen Baum im Hyde Park wirfst. Oder irgendeinen anderen Baum. [Sony FE 70–300mm F4,5–5,6 G OSS @ 300mm F5,6, 1/320 s, ISO 800]

Der Markt in The Rocks ist für mich nicht wirklich was. Es gibt dort relativ viel Schmuck und Kleidung und wenig Essen zu kaufen.

Anschließend fahren wir mit dem Boot zum Zoo. Noch bevor wir die Seilbahn vom Anleger zum Zoo benutzen, fällt uns eine Australische Wasseragame auf. Während die Wasseragame gestern zur Unterart howittii gehörte, handelt es sich bei diesem Exemplar um die Unterart lesueurii. Agamen sind allgemein wenig scheu und lassen sich gut fotografieren, da man ihnen näher als einen Meter kommen muss. Sie sind nicht umsonst die vermutlich häufigste Tierfamilie auf meinem Blog.

Australische Wasseragame
Australische Wasseragame [Sony FE 70–300mm F4,5–5,6 G OSS @ 256mm F5,6, 1/125 s (EV+1,3), ISO 800]

Es folgen meine Lieblingsbilder aus dem Zoo.


Moschuslori
Moschuslori [Sony FE 70–300mm F4,5–5,6 G OSS @ 300mm F5,6, 1/125 s, ISO 800]
Maskenzwergpapagei
Maskenzwergpapagei [Sony FE 70–300mm F4,5–5,6 G OSS @ 300mm F5,6, 1/80 s, ISO 800]

Ab hier keine Angaben zum Objektiv mehr, ich will auch mal schlafen. Zoo-Bilder aus der Dunkelheit mit Noname 50mm F1,8, alle anderen Bilder aus dem Zoo mit dem Sony 70–300mm.

Einige haben gestern Abend noch das Australian Nightlife gesucht. Im Zoo muss man nicht lange suchen:

Schleiereule
Schleiereule – kennt man ja auch aus Deutschland
Australische Hüpfmäuse
Australische Hüpfmäuse
Eule sitzt auf einem Grill
Heute kommt Eule auf den Grill.

So viel zum Australian Nightlife.

Känguru
Känguru (keine Ahnung, was für eins, aber es mag Schnapspralinen und will den Komminismus einführen – ganz sicher!)
Quokka
Quokka
Erdmännchen
Erdmännchen
Binturong
Binturong (Marderbär)
Tiger
Tiger
Elefant
Kleiner Elefant
Koala
Koala

Nach dem Zoo laufen wir zu einem anderen Fährhafen, da dessen Hafen nicht mehr angelaufen wird, wenn der Zoo schon zu hat. Und das ist schon ziemlich früh (17 Uhr). Von dort bringt uns ein Schiff weiter zum Anleger in Cremorne Point (2,90 Dollar), von wo aus es nur einige hundert Meter bis zum Aussichtspunkt sind. Zu unserer Überraschung ist dort wenig los. Nachdem noch ein Fünfter zu uns gestoßen ist und den Tribut in Form von zwei Sandwichen von Subway bezahlt hat, machen wir Fotos vom Sonnenuntergang.

Harbour Bridge bei Sonnenuntergang
Harbour Bridge bei Sonnenuntergang
Skyline von Sydney in der Dämmerung
Sydneys Skyline bei Dämmerung
Skyline von Sydney in der Dämmerung
Sydneys Skyline bei Dämmerung
Skyline von Sydney bei Nacht
Sydneys Skyline bei Nacht
Wahrzeichen von Sydney in der Nacht
Sydneys Wahrzeichen bei Nacht

Danach geht es mit dem Schiff zurück zum Circular Quay (kostenlos), von wo aus wir zurück zum Hotel laufen. Unterwegs entdeckt jemand einen Schwanz im Baum. Hörnchen gibt es nicht, aber was ist es? Als wir uns ihm nähern, verschwindet das Wesen. Wir gehen zurück auf den Weg, als es plötzlich am Stamm steht. Es schaut uns an und geht zwischen meinen Beinen hindurch zur anderen Seite des Weges. Dort lässt es sich nicht durch uns stören und problemlos fotografieren. Wäre es nicht so dunkel.

Fuchskusu
Fuchskusu [Yongnuo 50mm F1,8 (YN50) @ F1,8 mit Andoer EF-NEX-Adapter, 1/20 s, ISO 3200]
Fuchskusu
Fuchskusu [Yongnuo 50mm F1,8 (YN50) @ F1,8 mit Andoer EF-NEX-Adapter, 1/2,5 s, ISO 1600]

Das Yongnuo-Objektiv kostet übrigens gut 35 Euro, ist vollformatfähig und hat Autofokus. Der Adapter (ebenfalls 35 Euro) funktioniert damit ganz OK, mit anderen Objektiven spinnt der Autofokus aber. Wer noch kein Objektiv dieser Art hat, sollte eins kaufen.


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