Neuseeland Vormittag 5: Auckland – Stadt der Segel und Vulkane

Eine Stadt auf einem Vulkanfeld gründen? Was soll schon schief gehen?

geschrieben von Janni Dienstag, 28. Januar 2020 um 11:05 Uhr

Gestern Abend hatte ich bei meinem Eintreffen im Hotel um 20:45 einen Zettel auf dem Zimmer, dass die Gruppe im Elliott Stables zu Abend isst. Ich habe überlegt, ob ich da hin gehe, aber in der Bay of Islands ist mir mein Hut weggeflogen, wodurch ich einen doch recht beachtlichen Sonnenbrand auf der Stirn habe, der mir peinlich ist.

Die Gruppe treffe ich deshalb heute gegen zwanzig vor neun das erste Mal. Es stellt sich heraus, dass sie das Abendessen wegen Müdigkeit um 19 Uhr beendet haben.


Mt Eden

Heute steht unsere Stadtrundfahrt durch Auckland an. Erster Halt ist auf dem Mount Eden. Ich bilde mit zwei anderen die Sony-FE-Fraktion zum Austausch von Objektiven, Zubehör und Erfahrungen.

Mount Eden ist einer von 53 Vulkanen in Auckland. Auf dem jüngsten war ich vorgestern schon.

Harbour Bridge in Auckland
Ein Bootsanleger in Auckland mit der Harbour Bridge im Hintergrund – da hier jeder Vierte ein Wasserfahrzeug besitzt, wird die Stadt auch Stadt der Segel genannt
Krater des Mt Eden mit Auckland-CBD
Krater des Mt Eden mit Auckland-CBD
Panorama vom Mt Eden nach Süden
Panorama von Auckland. Ganz rechts (wenn man nach ganz rechts gescrollt hat) befindet sich der One Tree Hill, wo mal ein heiliger Baum der Maori stand, der irgendwann durch gebietsfremde Bäume ersetzt wurde, die größtenteils eingingen. Die durchgekommenen zwei Kiefern wurden wiederholt beschädigt, die letzte wurde 2000 gefällt, wodurch das Hügel zum No Tree Hill wurde. Inzwischen befinden sich dort wieder sehr viele Bäume.

Es gab mal für jeden das Recht auf ca. 1.000 Quadratmeter Wohnraum. Das wurde später geviertelt, aber erklärt dennoch, warum Auckland nur sehr wenige Hochhäuser hat (die sind alle auf dem ersten Bild in diesem Beitrag zu sehen). Und es erklärt die große Ausdehnung und damit katastrophale Verkehrssituation. Die Bevölkerungsdichte der Stadt selber beträgt nur etwa 1400 E/km²; Berlin und München kommen auf jeweils das Dreifache und selbst das Flächenland NRW kommt auf 2/5. Wie man Stadt mit dritthöchster Lebensqualität sein kann, wenn man für Wege innerhalb der Stadt mehrere Stunden brauchen kann, erschließt sich mir nicht.

Rund 23% der Einwohner von Auckland sind Chinesen, die vor allem wegen der Bildung hier sind, die Ausländer aber doppelt so viel wie Neuseeländer kostet. Auckland ist auch auf chinesische Touristen ausgelegt, wie die Schilder am Flughafen und das Büffet im Hotel zeigen. Übel Blatnudeln zum Flühstück wülde ich mich abel auch nicht beschwelen.

Auckland Domain Wintergarden

Die Auckland Domain ist ein Park. Dort befinden sich zwei Gewächshäuser, ein tropisches und ein mehr oder weniger gemäßigtes.

Gemäßigtes Gewächshaus in der Auckland Domain
Gemäßigtes Gewächshaus, rechte Hälfte

Ich lasse die Sony-FE-Fraktion mal meinen Zwischenring ausprobieren. Ein Zwischenring ist einfach ein Ring zwischen Objektiv und Kamera, der zu einer deutlich niedrigen Naheinstellgrenze (und Vignettierung) führt. Klingt komisch, da er keine optischen Elemente enthält. Mit einem Zwischenring lassen sich interessante Bilder erstellen.

Extreme Nahaufnahme einer pinken Blüte
Blüte, ich habe aber keine Ahnung von welcher Pflanze (10mm AF-Zwischenring)

St Mary’s

St Mary’s ist eine Holzkirche, die 1982 auf das Grundstück der Heilige-Dreifaltigkeit-Kathedrale direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite versetzt wurde, um das ehemalige Grundstück zu verkaufen. Von der Versetzung befinden sich sechs Fotos im Eingangsbeich der Kirche.

In St Mary’s Cathedral Church
In St Mary’s

Anschließend werden wir beim Fährhafen rausgelassen, da wir dort Aktivitäten machen wollen.


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