Slowenien Vormittag 5: Veldes/Bled, Kronau/Kranjska Gora, Flitsch/Bovec – Buswanderung

Wir fahren über den Werschetzpass

geschrieben von Janni Mittwoch, 18. August 2021 um 07:24 Uhr

Eine schlimme Nacht. 37,4° Temperatur (offiziell ist das Normaltemperatur, für mich aber nicht). Ich versuche, etwas Saft zum Frühstück zu trinken, aber auch das geht nicht. Von Mitreisenden habe ich ein paar Tütchen Elektrolyte bekommen. Die daraus gemischten 400 Milliliter WHO-Trinklösung trinke ich langsam die Busfahrt über aus.

Wir machen Halt in Kranjska Gora. Dort haben wir eine halbe Stunde Zeit, uns umzusehen. Ich werde zum Supermarkt geschickt, mir Zwieback zu kaufen. Obwohl der Supermarkt direkt gegenüber ist, brauche ich dort die ganze Zeit, weil die Frau vor mir an der Kasse eine sehr große Menge Zigaretten kaufen möchte und Leute zu dumm sind, ihr Obst und Gemüse abzuwiegen.

Von Kranjska Gora aus fahren wir über den Werschetzpass (Vršič). Dieser wird auch Russische Straße genannt, nach den Zwangsarbeitern, die sie 1915–1916 für Österreich-Ungarn bauten. Die Zwangsarbeiter bauten nach Abschluss an der Nordseite die Russische Kapelle (Ruska kapelica) im Gedenken an die etwa 7.000 gestorbenen Kameraden.

Am höchsten Punkt des Passes (1611 Meter über der Adria) machen wir ein paar Fotos. Nicht zu lang, denn es ist kalt hier oben.

Werschetzpass
Werschetzpass
Werschetzpass
Werschetzpass

Am anderen südlichen Ende liegt Bovec (okay, eigentlich erst Trenta), wo unser Hotel für die nächsten zwei Nächte liegt. Für den Bezug der Zimmer ist es noch zu früh. Während die anderen nach unserer Ankunft sich in der Stadt umschauen, schlafe ich noch ein bisschen im Foyer des Hotels. Das Hotel möchte, wie das erste aber anders als das zweite, sich jeden Pass selbst ansehen und kopieren. Die am Eingang angekündigte Prüfung der Coronatests führen sie aber nicht durch – sonst hätten drei von uns, die nicht vollständig geimpft sind, auch keinen.

Eine Stunde nach unserer Ankunft machen wir uns auf zum Rafting. Ich hab gehört, Rafting soll ziemlich gut sein gegen Übelkeit.

Zum Rafting gibt es einen getrennten Blogpost, wenn bis Mittwochabend die Bilder davon eingetroffen sein. Wenn nicht, wird es hier nachgetragen.


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