Sardinien Tag 4: Cala Gonone, Cala Sisine, Cala Goloritzé, Cala Mariolu, Cala Luna, Cala Gonone – Bucht zu Bucht zu Bucht

Wir fahren durch den Golf von Orosei

geschrieben von Janni Sonntag, Tag der Deutschen Einheit 2021 um 20:01 Uhr

Heute haben wir einen Schnorchelausflug. Vorher gut frühstücken. Das funktioniert in diesem Hotel übrigens wie eh und je mit Selbstbedienung. Außer der Notwendigkeit, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist alles wie immer.

Die Schnorchelausrüstung müssen wir zunächst abholen. Dann sind wir auch vorbereitet, sollte die Notwendigkeit, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, zu einer Augen-Nasen-Bedeckung geändert werden.

Wir werden auf drei Boote aufgeteilt. Eins für 3, und zwei für 12 Personen. Vorm Schnorcheln fahren wir die Küste ab und besuchen drei Grotten, in die wir rein fahren.

Weg zur Grotta del Bue Marino
Die Grotta del Bue Marino („Mönchsrobben-Höhle“) ist eine sehr beliebte Touristenattraktion, die wir aber nicht besuchen [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 31mm F5,6, 1/800 s, ISO 100]
„Die Kathedrale“
„Die Kathedrale“ [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 28mm F3,5, 1/60 s, ISO 320]
„Türkise Grotte“
„Türkise Grotte“ – „Sieht aus wie Listerine“ [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 39mm F2,8, 1/6 s, ISO 400]
„Kormoran-Grotte“
„Kormoran-Grotte“ [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 28mm F2,8, 1/60 s, ISO 320]

Nachdem wir zwischendurch eine Viertelstunde in der Cala Sisine geschwommen sind, erreichen wir die Cala Goloritzé, die sich durch eine interessante Felsformation oberhalb und einen Felsen, durch den man swimmen kann, auszeichnet.

Felsen an der Cala Goloritzé
Felsen an der Cala Goloritzé [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 48mm F2,8, 1/1000 s, ISO 100]
Loch im Felsen an der Cala Goloritzé
Loch im Felsen an der Cala Goloritzé [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 75mm F2,8, 1/2000 s, ISO 100]

Auch hier schwimmen wir eine Viertelstunde. Dann geht es zur Cala Mariolu, wo wir anlegen und uns anderthalb Stunden aufhalten.

Cala Mariolu
Cala Mariolu [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 52mm F8, 1/640 s, ISO 100]

Danach fahren wir noch einmal für knapp 2 Stunden zur Cala Luna, wo wir gestern schon waren.

Schroffe Küste des Golfs von Orosei
Schroffe Küste des Golfs von Orosei [Sigma 20mm F1,4 Art @ F8, 1/200 s, ISO 100]

Diesmal hat jemand von uns eine Taschenlampe mitgenommen – ich aber keine Schuhe. Das macht es etwas komplizierter, klappt aber doch. Wir gehen geschätzt 200 Meter in die Höhle hinein, bis wir zu einer Stelle kommen, an der man offenbar über einen Felsen klettern muss, der auch mit Seilen erschlossen wurde. Die Aktion läuft bei uns unter dem Titel „Suche nach Sabine Schnabel“. Das ist ein Running Gag. Besagte Person ist nämlich der Facebook-Gruppe beigetreten, ohne was zu schreiben und ohne hier anzukommen. Wenn ein Schuldiger gesucht wird, heißt es immer: Sie war’s. Auch als wir offenbar einen Beutel Schnorchelausrüstung am Ende des Trips nicht mehr wiederfinden.

In der Cala-Luna-Höhle
In der Cala-Luna-Höhle [Sigma 20mm F1,4 Art @ F1,4, 1/6 s, ISO 400]
In der Cala-Luna-Höhle
In der Cala-Luna-Höhle [Sigma 20mm F1,4 Art @ F1,4, 1/20 s, ISO 400]
In der Cala-Luna-Höhle
In der Cala-Luna-Höhle, am Ende des ohne Klettern erreichbaren Teils [Sigma 20mm F1,4 Art @ F1,4, 1/8 s, ISO 400]

Ich organisiere unseren Tisch in der Pizzeria, in die wir gestern nicht konnten, weil alles belegt war. Wir kriegen unseren Platz erst 30 Minuten später als gewollt, daher wird am Hotelpool mit einem Bierchen für den Gang zu Pizzeria vorgeglüht, was dann unter dem Begriff Fußpils läuft.


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