Sardinien Tag 5: Cala Gonone, Gorropu-Schlucht, Cala Gonone – Sommerregen im Oktober

Wir brechen auf zu unserer zweiten Wanderung

geschrieben von Janni Montag, 4. Oktober 2021 um 18:16 Uhr

Wolken hängen über dem Hotel, als wir mit vier Geländewagen aufbrechen. Warum Geländewagen? Kein Plan, denn zu dem Parkplatz, wo wir nach gut einer halben Stunde aussteigen, hat es auch ein Toyota Yaris geschafft.

Ausblick vom Wanderweg zur Gorropu-Schlucht
Die Sonne kämpft sich nur langsam durch die Wolken [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 30mm F8, 1/400 s (EV−0,7), ISO 100]

Der Fahrer des Wagens, bei dem ich mitgefahren bin, ist unser Führer. Er spricht allerdings kein Englisch und ist den gesamten Hinweg am Telefonieren. Im Prinzip hätte man ihn sich auch schenken können. Nur als wir an einer Quelle vorbeikommen, erzählt er kurz was Allgemeins zum Gebirge, was Birgit übersetzt.

Immer wieder setzt kurz ein Nieselregen ein, auch während die Sonne scheint.

Eingang zur Gorropu-Schlucht selbst
Eingang zur Schlucht selbst [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 28mm F8, 1/125 s (EV−0,7), ISO 100]

Die Schlucht selbst, die man nach etwa 2 Stunden Fußmarsch erreicht, kostet Eintritt, der nicht im Reisepreis enthalten ist. Ich finde das total albern – sowohl, dass so kleine Beträge wie diese 3,50 nicht im Reisepreis enthalten sind, als auch, dass man da Leute hinstellt, um das Geld einzutreiben, wobei die (heute drei) Leute wohl ihren eigenen Job auch nur knapp refinanzieren. Ich kann mir auch was Schöneres als zwei Stunden Arbeitsweg zu Fuß auf Geröllwegen vorstellen. Ich vermute, dass es sich um Studenten handelt.

Blick aus der Gorropu-Schlucht nach oben
Blick aus der Schlucht nach oben [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 28mm F7,1, 1/400 s (EV−2), ISO 100, HDR EV±6]
Kletterer in der Gorropu-Schlucht
Einige Leute klettern die Schlucht hoch, immerhin die zweithöchste Europas [Sony FE 70–300mm F4,5–5,6 G OSS @ 300mm F5,6, 1/800 s, ISO 100]

Nachdem wir die Schlucht wieder verlassen haben, setzen wir uns an den Fluss (der in der Schlucht selbst nicht zu sehen ist) beim Kassenhäuschen. Birgit spendiert ein bisschen Brot und Pecorino-Käse als Snack.

Ausblick am Eingang der Gorropu-Schlucht ins Tal
Ausblick am Eingang der Gorropu-Schlucht ins Tal [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 43mm F8, 1/500 s (EV−1), ISO 100]

Die Fahrer fahren uns dann zurück zum Hotel. Während uns auf der Hinfahrt ein vor uns fahrender Lastwagen behindert hat, behindert uns diesmal ein Trecker, den man auf den Serpentinenstraßen auch nicht überholen kann.


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