Indonesien Vormittag 12: Candi Dasa, Padang Bai, Bangsal, Mangsit – Auf nach Lombok!

Genug Bali. Jetzt Lombok.

geschrieben von Janni Sonnabend, 11. Juni 2022 um 09:24 Uhr

Um 7:57 – und damit 3 Minuten vor Gustis Deadline (die sonst aus unerfindlichen Gründen nie eingehalten wurde) – geht es los zum Hafen von Badang Bai. Während in Deutschland Häfen an großen Straßen sind, befinden sie sich auf Bali immer in irgendwelchen kleinen Seitenstraßen. Anwohner freuen sich bestimmt.

Das Boot von Eka Jaya Fast Boat legt um 9:26 und damit aus irgendwelchen Gründen 26 Minuten zu spät ab. Als Bordfilm läuft der Martial-Arts-Film The Guardsman (2011) auf den Fernsehern, die nicht in den Betrieb eingestellt haben. Flüssig läuft er auch nicht, wohl da er von DVD abgespielt wird und ein DVD-Player es sicher nicht lustig findet, auf einem so stark schwankenden Boot DVDs lesen zu müssen.

Das Boot erreicht eine Geschwindigkeit von etwa 37 km/h. Es fährt auch die Gilis an, wobei es nur in Gili Terawangan selbst anlegen kann, während in Gili Meno und Gili Air ausgebotet wird.

Zwischen Bali und Gili Terawangan ist das Oberdeck geöffnet. Einige Touristen haben sich bis auf ihre Badeklamotten ausgezogen und sonnen sich. Bierkapitän war wohl auch schon da.

Südosten von Gili Terawangan vom Meer aus
Südosten von Gili Terawangan [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 75mm F8, 1/400 s, ISO 100]

Gili Terawangan ist allerdings durch mehrere große Funktürme und Sendemasten entstellt, von denen die drei größten unmittelbar rechts vom obigen Bildausschnitt wären.

Nordwesten von Lombok vom Meer aus
Nordwesten von Lombok [Tamron 28–75mm F2,8 Di III RXD @ 30mm F8, 1/320 s, ISO 100]

Um 12:12 legen wir in Bangsal auf Lombok an. Begrüßt werden wir vom Ruf des Muezzins, denn Lombok ist überwiegend muslimisch. Die größten Religionen der Welt (sunnitischer Islam, protestantisches Christentum in weiten Teilen des Ostens, katholisches Christentum auf Flores, Hinduismus auf Bali, Buddhismus) haben jeweils mindestens eine Region, in der sie die Mehrheit haben.

Nachdem wir unsere Koffer erhalten haben, geht es mit neuer Reiseleitung weiter. Jetzt auf Englisch.

Im Hotel gibt es – wie auch am Anfang am Flughafen – eine Blumenkette. Diesmal sind die Blumen allerdings rosa statt weiß. Ich hoffe, ich trage sie diesmal noch öfter als nur für ein paar Minuten.

Als ich gerade an der Rezeption ein Fahrrad leihen möchte – anders als in den anderen Resorts kostet es hier 7,5×104 Rupiah und damit mehr als eine Taxifahrt in den nächsten Ort – donnert es. Kurz darauf beginnt es etwas zu regnen, hört für den Bruchteil einer Minute auf und geht dann in ein Gewitter mit Wolkenbruch über, dem ein länger anhaltender Regen folgt.

Okay, dann nicht. Dann lieber Blog schreiben. Dabei klingelt es: Obstteller wird geliefert. Es ist also auch auf Lombok wichtig, dass Obst im Haus ist.


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