Südafrika III Tag 5: Kruger-Nationalpark: Privattour für umsonst

Was passiert, wenn man als einziger das empfohlene Upgrade nicht bezahlt – und was man dann sieht...

geschrieben von Janni Montag, 28. November 2022 um 07:57 Uhr

Um 5 Uhr geht es los zum Parkeingang Orpen. Da ich als einziger nicht die 169 Euro für die Tour mit den offenen Geländewagen bezahlt habe, bekomme ich durch den Reiseleiter und den Busfahrer eine private Tour mit dem Gruppenbus. Zu meiner Überraschung machen sie das aber professionell und ohne erkennbaren Groll auf mich.

Wir fahren zunächst zum Camp Satara. Auf dem Weg gibt es folgende Tiere zu sehen.

Junges Impala
Junges Impala im Kruger-Nationalpark
Ellipsen-Wasserbock im Kruger-Nationalpark
Mein Lieblingstier im südlichen Afrika ist der Ellipsen-Wasserbock, weil er sehr flauschig ist
Elefant legt im Kruger-Nationalpark einen kleinen Baum um
Dieser Elefant legt einen kleinen Baum um – ohne davon zu fressen

Im Satara-Camp ist kleine Pause. Ich finde dort ein Chamäleon, ein paar Smith-Buschhörnchen.

Smith-Buschhörnchen im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Smith-Buschhörnchen im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Smith-Buschhörnchen im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Smith-Buschhörnchen im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark

Dann fahren wir nach Norden an die Abzweigung zum Olifants-Camp.

Pavian mit Baby im Kruger-Nationalpark
Pavian mit Baby im Kruger-Nationalpark
Hornrabe im Kruger-Nationalpark
Hornrabe im Kruger-Nationalpark

Etwas südlich dieser Abzweigung befindet sich eine Brücke, an der man das Fahrzeug verlassen darf.

Gelbschnabelmilan (diese südliche Variante wird auch als Schmarotzermilan bezeichnet) im Kruger-Nationalpark
Gelbschnabelmilan (diese südliche Variante wird auch als Schmarotzermilan bezeichnet) im Kruger-Nationalpark
Nilkrokodil im Kruger-Nationalpark
Nilkrokodil im Kruger-Nationalpark

Nun aber weiter zur Abzweigung Olifants-Camp.

Nimmersatt (ein Storch) im Kruger-Nationalpark
Nimmersatt (ein Storch) im Kruger-Nationalpark
Blick von der Brücke auf den Fluss Lepelle im Kruger-Nationalpark
Blick von der Brücke auf den Fluss Lepelle im Kruger-Nationalpark

Dann fahren dann auf den nahen Aussichtspunkt und dann zurück zum Satara-Camp. Da wir für das Mittagessen mit den anderen beiden Fahrzeugen der Gruppe zu früh sind, fahren wir noch etwas nach Süden und dann wieder zum Satara-Camp. Seit wir an der Olifants-Abzweigung umgekehrt sind, sehen wir aber so gut wie keine Tiere mehr außer die allgegenwärtigen Impalas, Zebras und Elefanten.

Dennoch müssen wir auf die anderen warten. Die machen Picknick, ich bestelle mich eine Pizza. Dabei kann ich die Tierwelt beim und im Satara-Camp beobachten.

Warzenschwein beim Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Warzenschwein beim Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Hauben-Bartvogel (auch: Schwarzrücken-Bartvogel) klaut Pommes im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Der Lümmel klaut die Pommes: Hauben-Bartvogel (auch: Schwarzrücken-Bartvogel) im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Senegalliest (ein Eisvogel) im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Senegalliest (ein Eisvogel) im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Braunkopfpapagei im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Braunkopfpapagei im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Südliche Rotschnabeltokos oder Mopanetokos („Flying Chilis“) im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark
Südliche Rotschnabeltokos oder Mopanetokos („Flying Chilis“) im Satara-Camp im Kruger-Nationalpark

Plötzlich fliegt ein Greifvogel zwischen den Bäumen des Camps herum. Da verfallen die Papageien in helle Aufregung.

Zurück geht es auf dem Weg, den wir gekommen sind – ebenfalls ohne nennenswerte Tierbeobachtungen. Wir müssen auf die anderen aus der Gruppe warten – und die sind eine Stunde zu spät.

Am Ende sind glaube ich alle mit dem zufrieden, was sie heute bekommen haben. Und das ist doch das wichtigste, oder?


Unser Reiseleiter kündigt während der Busfahrt vom Orpen-Tor zurück zur Lodge an, dass er uns etwas wichtiges mitteilen muss. Das will er aber nicht sofort sagen. Ich denke schon, dass es irgendwas mit meiner Aktion zu tun hat.

Tatsächlich wird unsere Reise geändert, weil das Auswärtige Amt wegen Unruhen vor nicht notwendigen Reisen nach eSwatini abrät. Da fragt man sich natürlich, was „nicht notwendig“ ist. Sind Urlaubsreisen notwendig? Christian Lindner würde das verneinen.


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