Südafrika III Tag 9: Hluhluwe, St. Lucia Estuary, iSimangaliso-Wetland-Park, St. Lucia – Stadt der Nilpferde

Warum St. Lucia die Stadt der Nilpferde ist? Schauen wir nach.

geschrieben von Janni Dienstag, 29. November 2022 um 13:44 Uhr

Heute mal ein Standortwechsel ohne lange Fahrt – von Hluhluwe nach St. Lucia.

Nach einem Einkauf in einer Vorstadt von St. Lucia fahren wir nach St. Lucia Estuary. Nachdem wir über einen Bohlenweg zum Strand gelaufen sind, machen wir einen Strandspaziergang.

Strand von St. Lucia Estuary
Strand von St. Lucia Estuary
Strandspaziergang am Strand von St. Lucia
Strandspaziergang am Strand von St. Lucia
Weißstirn-Regenpfeifer am Strand von St. Lucia
Weißstirn-Regenpfeifer am Strand von St. Lucia
Grüne Meerkatze am Strand von St. Lucia
Welche Tiere gibt es noch am Meer? Natürlich Meerkatzen!

Nach Ende der Wanderung fahren wir in die Stadt, wo wir knapp 1 Stunde Zeit haben, etwas zu essen. Von dort aus laufen wir die kurze Strecke zum Sunset Jetty, wo unsere iSimangaliso-Wetland-Park-Bootsfahrt startet. Der Park ist der zweitgrößte Park Südafrikas nach dem Kruger-Park.

Eigentlich ist es eine Hippo-Cruise, als erstes sehen wir aber Vögel: Webervögel bauen ihre Nester im Schilf, in das das Boot praktisch hinein fährt (aber ohne die Nester zu beschädigen). Der Kapitän meint, es seien Gelbe Webervögel. Damit meint er wohl den Kapweber, aber der hat eine blasse Iris. Eine rote Iris hat der ähnliche Goldweber.

Goldweber im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Goldweber im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia

Dann fahren wir weiter und sehen vor allem Nilpferde. Übrigens: Nilpferde gehören zu den wenigen Säugetieren, die nicht richtig schwimmen können. Sie halten lediglich die Luft an und laufen auf dem Grund. Auch Giraffen können nicht wirklich schwimmen und viele Menschenaffen können gar nicht schwimmen. Unverständlicherweise können Fledertiere hingegen schwimmen.

Nilpferd im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Nilpferd im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Baby-Nilpferd im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Baby-Nilpferd im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Gierschlund: Afrikanischer Schlangenhalsvogel frisst einen Tilapia (Buntbarsch) im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Gierschlund: Afrikanischer Schlangenhalsvogel frisst einen Tilapia (Buntbarsch) im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Landschaft im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Landschaft im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Nilpferd-Junge beim Spielen im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Nilpferd-Junge beim Spielen im iSimangaliso Wetland Park bei St. Lucia
Ostafrikanischer Grüner Riedfrosch auf einem weißen Plastikstuhl
Ostafrikanischer Grüner Riedfrosch auf einem weißen Plastikstuhl

Ich bin entsetzt, dass der Kiosk auf dem Boot kein Kinder Happy Hippo verkauft.

Dann ab ins Hotel. Dort ist gerade Stromausfall. Also Einchecken im Dunkeln. Die Beleuchtungssituation im Flur mit den Zimmer ist auch nicht besser. Auch nicht so geil: Ich habe keine Handtücher. Die anderen haben sogar Handtücher, aus denen das Hotelpersonal bei den anderen einen Ameisenbären oder Elefanten gefaltet hat.


Unser Abendessen ist heute im The Ocean. Das Restaurant wurde im November 2021 eröfffnet. Eine ziemlich riskante Aktion mitten in der Corona-Pandemie. Unser Guide schätzt, dass derzeit etwa 25% so viele Touristen da sind wie vor der Pandemie.

Restaurants in Südafrika schließen oft bereits zwischen 20 und 21 (das The Ocean um 21), weshalb wir nach dem Abendessen in einen Pub wollen, um dort das Deutschland-Spiel zu gucken. Um 21 Uhr steht plötzlich der Bus vor dem Restaurant, das sich direkt gegenüber unseres Hotels (St. Lucia Lodge, auch Elephant Lake Inn genannt) befindet. Will er uns jetzt tatsächlich die Paar hundert Meter zum Pub bringen? Nein – er bringt uns zu dem hier:

Ein Nilpferd frisst in einem Vorgarten in St. Lucia
Ein Nilpferd frisst in einem Vorgarten in St. Lucia

Und danach bringt der Bus uns zum Pub. Es ist eine Raucherkneipe, darauf habe ich keine Lust. Daher gehe ich wenige Minuten später zum Hotel, als der Schiedsrichter zur Halbzeitpause im Spiel Spanien–Deutschland pfeift. Zum Glück begegne ich weder Nilpferden noch Leuten mit bösen Absichten.


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