Malta Tag 11: Sliema, Popeye, Manikata, Sliema, Marsaxlokk, Luqa, Frankfurt, Hamburg – Hin und weg

Erst zu Popeye ein paar Kratzer abholen, dann nach Manikata und dann nach Hause. Ganz nach Hause. Aber vorher noch nach Marsaxlokk. Und eine Bitte hätte ich da auch noch.

geschrieben von Janni Sonntag, 16. Oktober 2022 um 16:21 Uhr

Dieser Beitrag behandelt den 26. September.


Ich habe mir den Wecker auf kurz vor 7 gestellt. Der Sonnenaufgang ist aber nur bedingt spektakulär.

Sonnenaufgang vor Sliema – am Horizont erkennt man die Öltanker, die auf einen guten Ölpreis zum Einlaufen warten
Sonnenaufgang vor Sliema – am Horizont erkennt man die Öltanker, die auf einen guten Ölpreis zum Einlaufen warten

Also wieder hinlegen. Aber im Zimmer neben meinem sind Bauarbeiten. So endet die Nacht für mich um 7:30.


Wie bisher an genau jedem Geburtstag regnet es morgens, wenn auch heute nur sehr kurz ein paar Tropfen während unserer Busfahrt zum Start unseres heutigen Programms. Der Bus nimmt eine sehr schmale Einbahnstraße (Triq tal-Prajjet) von Süden in Richtung Popeye. Da sie rechts zudem noch stark mit Büschen und Bäumen bewachsen ist, zerkratzt der Bus an 5 bis 6 Stellen deutlich. Da hilft auch nicht, dass der Busfahrer den Bus poliert, nachdem er uns bei Popeye zum Fotostop abgesetzt hat.

Nach dem Fotostopp – aufgrund des wie erwähnt nicht so tollen Wetters waren meine Fotos letzte Woche besser – geht es weiter über die nun in beide Richtung befahrene Straße, die schon mit den öffentlichen Bussen der Linie 101 ein Abenteuer war, die sogar (wie alle öffentlichen Busse) deutlich kürzer sind als unser Reisebus.

Wir fahren einmal im Kreis und wieder zum Anfang der genannten Einbahnstraße, wo wir aussteigen und einie Kilometer an der Küste nach Manikata (Golden Sands) wandern. Diese Wanderung konnte die Gruppe zwei Wochen vor uns nicht machen, ebenso wie die Wanderung auf Comino – es war schlicht zu heiß. Unterwegs sehen wir Steinhütten und Verteidigungsgebäude der Briten – Churchill nannte Malta nicht umsonst den unsinkbaren Flugzeugträger.

Südwestküste Maltas, hinten rechts Gozo
An der Südwestküste Maltas, hinten rechts Gozo
Südwestküste Maltas, der St.-Agatha-Turm (Roter Turm) ist weithin sichtbar
Der St.-Agatha-Turm (Roter Turm) ist weithin sichtbar

Ich verabschiede mich von allen. Die Reiseleiterin meint, ich erinnere sie an ihren Sohn, denn der würde auch so viel sehen wollen. Sie findet es beeindruckend, was ich so alles gesehen habe. Mein Trinkgeld möchte sie nicht. Die Reise fand übrigens entgegen der Katalogbeschreibung auf Deutsch statt, der Termin ebenfalls mit derselben Reiseleiterin. Auch die Kajaktour war (zumindest für unsere Gruppe) auf Deutsch.

Nach dem offiziellen Programm gehe ich noch zum Għajn-Tuffieħa-Turm und von da zur Bushaltestelle. Der Bus fährt direkt zum Hotel, wo ich meine Sachen abhole. Der offenbar indischstämmige Mitarbeiter im Gepäckraum will von mir fotografiert werden.

Għajn Tuffieħa, im Hintergrund Ġnejna
Għajn Tuffieħa, im Hintergrund Ġnejna
Għajn-Tuffieħa-Turm in Manikata auf Malta
Għajn-Tuffieħa-Turm in Manikata auf Malta

Ich fahre nach Valletta und von dort nach Marsaxlokk. Der Ort eher so mittelprächtig.

Fischerboot in Marsaxlokk auf Malta
Fischerboot in Marsaxlokk auf Malta

Das Restaurant, in dem ich keine Vier-Käse-Pizza esse, ist nicht sehr schnell. Daher fahre ich erst relativ knapp zum Flughafen. Dort fährt ein schwarzes Auto mit dem informellen Namen der Firmengruppe, für die ich arbeite, Wunschkennzeichen an mir vorbei. So als Einstimmung auf morgen.

Die Gruppe hat derweil in der Gegend um Manikata ein Chamäleon gefunden. Ich bin neidisch und poste nach Rückkehr in der Gruppe ein Bild, wie ich ein Plüsch-Chamäleon (Perlsacktier Eckhart) in genau der Pose auf dem Arm habe, die auch in der Gruppe mit dem echten Chamäleon gepostet wurde.

Der Flug nach Frankfurt (der 321N ist auch wirklich ein tolles Flugzeug, vor allem sehr leise innen) ist pünktlich, der Weiterflug nach Hamburg aber nicht. Er kam zu spät aus FCO. Zuvor änderte die Lufthansa noch zweimal das Gate – beim zweiten Mal, weil sie festgestellt hatte, dass man nicht bereits 30 Minuten nach planmäßigem Abflug nach Porto einen Flug vom gleichen Gate starten lassen kann.

So fahre ich mit dem letzten Zug von Hamburg nach Rotenburg. Anders als an den Wochenenden fährt der Metronom heute den letzten Abschnitt nur für mich und einen anderen Fahrgast.

Die Reise bekommt auf meiner Bewertungsskala eine 7/10 für den Inhalt und 2 Punkte Gruppenbonus. Weiter geht es Sonnabend (1. Oktober) mit dem Sitz des Großmeisters des Johanniterordens (ein Zweig des Malteserordens) – Rhodos. Das passt.

Zum Abschluss noch eine Bitte:

Schild: “Please do not pee on the floor” in der öffentlichen Toilette des Jachthafens von Vittoriosa (Birgu)
Schild: “Please do not pee on the floor” – „Nicht auf den Boden pinkeln.“ (Aus der öffentlichen Toilette des Jachthafens von Vittoriosa (Birgu).)

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