Kérkyra (Korfu) II Tag 3 und 4: Aríllas, Ágios Stéfanos Avliótes, Erikoúsa, Ágios Stéfanos Avliótes, Kérkyra (Korfu-Stadt) – Fiki & 6969

Nein! Nicht das, woran ihr denkt!

geschrieben von Janni Montag, 19. September 2022 um 18:47 Uhr

Heute ist wie gestern erwähnt der letzte Tag, an dem man Erikoúsa für einen Tagesausflug besuchen kann. Beim letzten Mal wollte ich hier die Fähre Evdokía nach Korfu-Stadt nehmen, die um 14 Uhr ablegen sollte und mir 3 Stunden auf der Insel erlaubt hätte. Aber Pustekuchen, die fährt inzwischen schon um 12 (was mir bekannt ist). Genauer gesagt um 11:55, sodass ich sie auch noch verpasse. Toll. Ich schreibe der Vermieterin von letzte Nacht, sie bringt mir für 65 Euro nach Korfu-Stadt. Dann ist zumindest das gesichert.

Im Prinzip umwandere ich einfach die Insel wie im Reiseführer angegeben. Vorbei an der Fiki-Beach-Bar (Fíki bedeutet Seetang) einmal im Uhrzeigersinn um die Insel herum. Hoch ist es zwar auch hier, aber nicht so hoch wie auf Othoní und der Ausblick ist auch schöner.

Blick über Erikoúsa-Chora
Blick über Erikoúsa-Chora
Fíki-Bucht von Erikoúsa
Fíki-Bucht von Erikoúsa
Blick über Erikoúsa
Blick über Erikoúsa
Weg oder Flussbett? Auf Erikoúsa keine eindeutig zu klärende Frage.
Weg oder Flussbett? Auf Erikoúsa keine eindeutig zu klärende Frage.

Nachdem ich einmal um Erikoúsa gewandert bin, möchte ich mir im Supermarkt des Oasis-Restaurant etwas kaufen, aber der Supermarkt hat nicht geöffnet und die Bedienung des Oasis-Restaurants ist zur Überraschung der dort schon sitzenden Gäste auch spurlos verschwunden. Sie meinten aber, etwas zu essen würde ich da jetzt eh nicht bekommen und ich soll mal rüber gehen zum Anemomylos-Restaurant, was ich auch mache.

Stella holt mich pünktlich beim Anleger ab und bringt mich nach Korfu zum Konstantinopolus-Hotel. Die hatten mir nämlich erlaubt, das Zimmer umzubuchen, obwohl es mein Tarif nicht vorsah. Ich bedanke mich nochmal und mache mich auf nach Kanóni. Das ist die Landzunge südöstlich vom Flughafen. Da die allermeisten Flugbewegungen in Nordrichtung stattfinden, sieht man Kanóni bei der Landung rechts. Ich mache einige Experimente mit Fotos. Die (öffentliche) Treppe beim Café Kanóni kann man dazu gut benutzen, da das Geländer als Behelfsstativ taugt, auch für sehr lange Belichtungen, wenn man sich ein bisschen klug mit z.B. dem Kameragurt anstellt. Wer im Café (eigentlich ist es ein Restaurant) ein Gespräch führen will, hat vermutlich wenig Freude, da startende Flugzeuge beim Südende der Landebahn direkt unterhalb der Landzunge die Triebwerke auf maximalen Schub fahren.

Malta Air 7689 aus Stockholm landet auf Korfu, unten links das Vlacherna-Kloster
Malta Air 7689 aus Stockholm landet auf Korfu, unten links das Vlacherna-Kloster
Vlacherna-Kloster und Mäuseinsel in der Blauen Stunde
Vlacherna-Kloster und Mäuseinsel in der Blauen Stunde

Anschließend gehe ich die Treppe hinunter und besuche das Kloster Vlacherna, das direkt in der Einflugschneise liegt, und von wo aus man die „Mäuseinsel“ (Pontikonísi, selten auch Odysseús) sehen und mit einem Boot besuchen kann. Für letzteres ist es jetzt zu spät. Überrascht, dass man den Bereich unterhalb von Kanóni nicht nach Nordosten am Meer entlang gehen kann, sondern nur die Treppe wieder hoch oder westlich davon auf einer Straße nach Norden.

Im Vlacherna-Kloster
Im Vlacherna-Kloster
Kanóni in Korfu-Stadt vom Vlacherna-Kloster aus gesehen
Kanóni in Korfu-Stadt vom Vlacherna-Kloster aus gesehen

Am nächsten Morgen muss ich früh aufstehen. Der Flug geht um 6:30 – zwei Stunden vor dem zweiten Flug des Tages (nach Paris). Als ich etwa 70 Minuten vorher an der Sicherheitskontrolle bin, ist außer mir niemand dort. Auch dieser Ryanair-Flug – 6969 – ist wieder pünktlich. Ob der Bus nach Osnabrück es auch ist, will ich lieber nicht herausfinden, und fahre über Lengerich.


Letztendlich haben mir Paxí besser gefallen als die Diapontischen Inseln. Aber das muss man natürlich auch erstmal herausfinden. Wenn sich die Mietwagenpreise auf Korfu wieder normalisiert haben, werde ich mir auch Korfu mal im Detail anschauen. Dieses Jahr ist aber die Saison auf Korfu gelaufen. Ab nächstem Wochenende geht es mit anderthalb Wochen Malta weiter.


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