Costa Rica Tag 8: Arenal-Nationalpark – Von Palma nach Arenal

Und das nüchtern!

geschrieben von Janni 2. Advent, 10. Dezember 2023 um 03:12 Uhr

Dieser Post enthält Makroaufnahmen diverser Spinnen und einer Schlange.


Nch dem Frühstück mit dem Paraíso Arenal in Palma fahren wir jetzt nach Arenal. Klingt nach Malle, ist aber Costa Rica.

Und in Costa Rica ist Arenal ein Vulkan. Wie am Tenorio kann man nicht oben drauf sondern nur an der Flanke herumlaufen. Hier gibt es aber keinen Fluss.

Weg am Arenal
Weg am Arenal
Spinne im Arenal-Nationalpark – wir konnten sie nicht identifizieren
Spinne im Arenal-Nationalpark – wir konnten sie nicht identifizieren
Goldseidenspinne (Weibchen) mit gerade gefangener Beute im Arenal-Nationalpark
Goldseidenspinne (Weibchen) mit gerade gefangener Beute im Arenal-Nationalpark
Goldseidenspinne (Weibchen) mit gerade gefangener Beute im Arenal-Nationalpark
Goldseidenspinne (Weibchen) mit gerade gefangener Beute im Arenal-Nationalpark
Winzige Orchidee im Arenal-Nationalpark
Winzige Orchidee im Arenal-Nationalpark
Sobralia-Orchidee im Arenal-Nationalpark
Sobralia-Orchidee im Arenal-Nationalpark
Arenal-See, vom Mirador Colada im Arenal-Nationalpark
Arenal-See, vom Mirador Colada im Arenal-Nationalpark
Arenal, vom Mirador Colada im Arenal-Nationalpark
Arenal, vom Mirador Colada im Arenal-Nationalpark

Auf dem Rückweg hängen sich einige von uns an eine Liane, die den Boden erreicht. Unseren Guide stört es nicht, aber hinter uns ist ein Guide einer anderen deutschsprachigen Gruppe, der sagt, dass das gefährlich und verboten ist. Den hintersten fünf unseres Trupps bietet er an, uns eine gelbe Schlange zu zeigen. Sie sei gleich um die Ecke. Wir folgen ihm. Es ist doch ein bisschen weiter.

Junge (aber schon tödliche) Greifschwanz-Lanzenotter im Arenal-Nationalpark
Junge (aber schon tödliche) Greifschwanz-Lanzenotter im Arenal-Nationalpark

Es gibt diverse Farbvarianten dieser Schlange, die auch im selben Wurf vorkommen können. Das Spanische hat für die gelbe einen anderen Namen als für alle anderen Varianten.

Als wir wieder zur Gruppe aufschließen wollen, begegnen wir einer Gruppe Nasenbär-Weibchen.

Nasenbär im Arenal-Nationalpark
Nasenbär im Arenal-Nationalpark
Nasenbär im Arenal-Nationalpark
Nasenbär im Arenal-Nationalpark

Die Nasenbären lassen von uns nicht stören. Viele Tiere sind entspannt, da sie wissen, dass die Menschen ihnen nichts tun.

Junge Zentralamerikanische Ameive im Arenal-Nationalpark
Junge Zentralamerikanische Ameive im Arenal-Nationalpark

Ameiven ändern im Laufe ihres Lebens die Farbe. Die erwachsenen Tiere haben einen Agamen-ähnlichen Habitus.

Auf dem Rückweg gehen wir einen Umweg. Dabei kommt man an einem etwa 400 Jahre alten Baum, der dieses Jahr umgestürzt ist.

Umgestürzter Kapok-Baum (Götterbaum der Maja) am Weg El Ceibo im Arenal-Nationalpark
Umgestürzter Kapok-Baum (Götterbaum der Maja) am Weg El Ceibo im Arenal-Nationalpark

Die Gruppe erreichen wir Nachzügler dann kurz darauf, als wir Affen beobachten.

Weißschulter-Kapuzineraffe frisst Früchte eines Baums im Arenal-Nationalpark
Weißschulter-Kapuzineraffe frisst Früchte eines Baums im Arenal-Nationalpark
Weißschulter-Kapuzineraffe
Weißschulter-Kapuzineraffe

Die Straße zu unserer nächsten Unterkunft ist aktuell noch sehr kompliziert. Eigentlich müssen wir nur 20 Kilometer weit auf die andere Seite des länglichen Arenal-Sees. Die kürzeste Verbindung existiert nicht und so muss einmal um den See herum. Dauert vier Stunden.

Kurz nach Verlassen des Parks sehen wir an zwei Stellen Nasenbär-Weibchen-Gruppen. Da Menschen sie füttern, trauen sie sich in die Nähe der Straßen, wo sie dann überfahren werden. Das Verhalten ist somit ähnlich wie beim verwandten Waschbären.

Unterwegs halten wir bei Tom´s Pan in Nuevo Arenal, auch als German Bakery bekannt. Sie ist eine der zwei deutsche Bäckereien und die einzige, deren Bäckermeister Deutscher ist. Wir essen alle ein Sandwich. Wenn in Arenal schon nicht Schinkenstraße, dann wenigstens Schinkensandwich. Da die Bedienungen alle deutschsprachig sind (allerdings auch eine aus Österreich), kommt wenigstens ein bisschen Stimmung wie an der Playa auf. Wir können auch noch andere Backwaren kaufen. Ich kaufe Passionsfrucht- und Erdbeer-Käsekuchen.

Schild von Tom´s Pan in Nuevo Arenal
Schild von Tom´s Pan in Nuevo Arenal

Eine der Bedienungen überlegt, die Bäckerei von Thomas zu übernehmen, wenn er demnächst kürzer treten möchte. Aber es ist absehbar, dass eine Straße gebaut wird, durch die hier kaum noch Verkehr vorbeikommen wird. Keine gute Idee, die Bäckerei zu übernehmen, meint unser Guide.


Das Hotel, Heliconia bei Monteverde, ist sehr gut. Die Leute mit Einzelzimmer haben besonders große Mesonett-Zimmer bekommen (400er). Ich und eine andere sogar eine freistehende, aber ansonsten vergleichbare Variante (401, 402). Die meisten Leute mit Doppelzimmer hingegen eine kleine Variante (200er). Das schreit natürlich nach Ukulele-Party bei mir. Heute aber nicht, denn gleich kommt noch eine Nachtwanderung und dann Abendessen im Restaurant gegenüber des Hotels um 22 Uhr.

Nachteil des Hotels ist die Hanglage. Einige der 200er und die freistehenden 400er sind nur über sehr steile Wege zu erreichen. Macht Spaß mit Koffer. Nicht.


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