Perú Tag 14: Cusco (Stadtrundgang, Dominikanerkloster/Qurikancha, Cristo Blanco, Saqsaywaman) – In der Hauptstadt der Inka

Heute gibt’s das letzte Mal Kultur auf dieser Reise. Danach geht’s mit Natur weiter.

geschrieben von Janni Freitag, 17. Mai 2024 um 03:25 Uhr

9 Uhr. Los geht’s auf die Straßen von Cusco.

Bei einem Stadtrundgang ausgehend von San Blas kann man auch mal zur Kirche gehen. Die hat angeblich die schönste Kanzel der Welt – und geschlossen. Schade. (Ein Bild folgt später.)

Cuesta de San Blas in Cusco, Richtung Hatunrumiyoc
Cuesta de San Blas in Cusco, Richtung Hatunrumiyoc

Etwas anderes, wofür die Kirche bekannt ist, können wir hingegen sehen, als wir von dort dort über die Cuesta de San Blas zur Straße Hatunrumiyoc gehen:

Darstellung von Heiligen mit langem Hals an einem Laden in der Straße Hatunrumiyoc in Cusco, ähnlich wie man sie in der Kirche von San Blas sehen würde
Darstellung von Heiligen mit langem Hals an einem Laden in der Straße Hatunrumiyoc in Cusco, ähnlich wie man sie in der Kirche von San Blas sehen würde

Die Strßae Hatunrumiyoc ist bekannt für den zwölfeckigen Stein an der Inka-Mauer.

Zwölfeckiger Stein in der Straße Hatunrumiyoc in Cusco
Zwölfeckiger Stein in der Straße Hatunrumiyoc in Cusco
Inka-Mauer in der Straße Hatunrumiyoc in Cusco
Inka-Mauer in der Straße Hatunrumiyoc in Cusco

Weiter geht’s zur Plaza de Armas. Seit Peru Militär hat, wurden die größten Plätze der Städte im Land so genannt, da hier Paraden stattfanden.

Jesuitenkirche von Cusco vom Plaza de Armas (Playa Mayor)
Jesuitenkirche von Cusco vom Plaza de Armas (Playa Mayor)

Zu Inka-Zeiten hieß er Platz der Freude. Nachdem der Dominikanerorden hier viele Schandtaten an den Inka verübt hatte, wurde er in Platz der Klage umbenannt.

Die namenslose Kathedrale, zu der die Stufen auf dem Bild oben hinaufführen, ist wegen des Gottesdienstes geschlossen. Außerhalb der Gottesdienste kostet sie Eintritt.

Während wir die Erklärung bekommen, haben zwei Straßenhunde direkt vor der Kathedrale Sex. Ein dritter Hund bellt und ein vierter guckt zu. Ein paar Meter deneben steht die Polizei und guckt auch zu.

Vom Platz gehen wir zum Dominikanerkloster, dem Convento de Santo Domingo de Guzmán, das im 17. Jahrhundert über den Inka-Tempel Qurikancha drübergebaut wurde.

Hauptkirche des Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) in Cusco
Hauptkirche des Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) in Cusco

Erst als ein Erdbeben 1950 den Putz den Inka-Wänden holte, wurden diese wieder sichtbar. Die fugenlose Inka-Architektur war wohl robuster als die moderne.

Loch in Inka-Mauern des Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) von Cusco
Loch in Inka-Mauern des Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) von Cusco

Ganz perfekt war die Inka-Architektur übrigens nicht:

Korrektur einer Inka-Mauer im Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) in Cusco
Korrektur einer Inka-Mauer im Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) in Cusco
Modell vom Tempel Qurikancha, über den das Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) in Cusco drübergebaut wurde – sämtliches Gold wurde natürlich entwendet
Modell vom Tempel Qurikancha, über den das Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) in Cusco drübergebaut wurde – sämtliches Gold wurde natürlich entwendet
Innenhof des Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) in Cusco
Innenhof des Dominikanerklosters (Convento de Santo Domingo de Guzmán) in Cusco

Unser Bus holt uns ab.

Cristo Blanco

Der Cristo Blanco sieht ein bisschen aus wie eine kleine Version vom Cristo Redentor.

Ausblick vom Cristo Blanco auf Cusco
Ausblick vom Cristo Blanco auf Cusco
Cristo Blanco von Cusco
Cristo Blanco von Cusco

Saqsaywaman

Nicht nur die stichstraße zum Cristo ist bemerkenswert schlecht. Auch der Pfad, der vom runter zum Saqsaywaman-Tempel führt, ist eine Katastrophe.

Saqsaywaman in Cusco
Saqsaywaman in Cusco

Saqsaywaman soll der Haupttempel der Inka überhaupt gewesen sein. Dass er heute als Festung gedeutet wird, liegt wohl daran, dass er als solcher genutzt wurde, als die Spanier kamen.

Die Mauer von Saqsaywaman enthält Steine, die bis zu 130 Tonnen schwer sind
Die Mauer von Saqsaywaman enthält Steine, die bis zu 130 Tonnen schwer sind

Nach Besuch des Tempels fährt uns der Bus wenige hundert Meter zu einem Alpaka-Produkte-Laden. Danach fährt er uns zurück zum Hotel, aber wir steigen vorher aus und gehen zu Fuß zum Hotel. Dabei kommen wir auch an der San-Blas-Kirche vorbei, die sich von dort besser fotografieren lässt.

Iglesia de San Blas in Cusco
Iglesia de San Blas in Cusco

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