Ägypten II Nachmittag 7: Tal der Könige – Vervollständigungstour

Zwei Gräber fehlen mir, und die kommen jetzt. Und noch ein bisschen mehr.

geschrieben von Janni Freitag, 27. Februar 2026 um 18:52 Uhr

Dieser Post entstand bis zum Rückflugtag (18. Januar). Es zeigt mal wieder, warum ich meine Posts nach Möglichkeit direkt vor Ort machen sollte. Allerdings war das Programm nach Ankunft in Luxor sehr dicht und nach Ankunft am Roten Meer danach war ich erstmal eine Woche krank.


Ich habe nachgezählt: Zwei Gräber fehlen mir im Tal der Könige: KV1 und KV43. Plus WV23 im Tal der Affen. Mit meiner Dokumenation von KV11 und KV9 war ich nicht ganz zufrieden. Ich frage unseren Reiseleiter Mohamed, wie viel ein Transfer kosten würde: 15 Euro. Kann man (noch)mal machen.

Als wir gegen 14:40 anlegen (geplant war schon fast eine Stunde früher) geht’s direkt zu meinem Fahrer und der bringt mich zum Tal der Könige. Unterwegs hält er auf einer (wenig befahrenen) dreispurigen Straße mit baulicher Trennung auf der linken Spur an und rennt über die Trennung und die andere Fahrtrichtung zu einem Laden, um Handyguthaben zu kaufen...

Ich informiere mich am Ticketschalter, wie man zu Eje II. kommt: Ticket da kaufen, dann raus und links.

KV43 (Thutmosis IV., auch Thutmose IV. genannt)

Zum Zeitpunkt meines Besuchs ist KV43 das einzige zugängliche Grab, das auf der deutschen Wikipedia keinen Artikel hat. Und das einzige, das einen spiralförmigen Aufbau hat. Thutmosis IV. regierte zu Beginn des 14. Jh. v.Chr. für etwa 10 Jahre.

Das Grab von Thusmosis IV. (KV43) liegt etwas ab vom Schuss (oben rechts, wo die Leute stehen; unten links ist KV19)
Das Grab von Thusmosis IV. (KV43) liegt etwas ab vom Schuss (oben rechts, wo die Leute stehen; unten links ist KV19)

Der Weg zu KV43 ist ein bisschen länger. Es ist auch nichts in der Nähe, was geöffnet haben könnte. Das nächstgelegene geöffnete Grab ist KV17 (Sethos I.).

Blick vom Eingang des Grabes von Thutmosis IV. (KV43) auf den Rest des Tals des Könige
Blick vom Eingang des Grabes von Thutmosis IV. (KV43) auf den Rest des Tals des Könige

Bei meinem letzten Besuch hatte ich die Brunnenkammer in KV17 (Sethos I.) als ungewöhnlich bezeichnet – hier bei Thutmosis IV. gibt es aber auch eine. Im Plan auf dem Schild vorm Grab ist eine Nebenkammer am Boden des Brunnenraums eingezeichnet, die ich habe nicht finden konnte.

Brunnenkammer E im Grab von Thutmosis IV. (KV43) im Tal der Könige
Brunnenkammer E im Grab von Thutmosis IV. (KV43) im Tal der Könige

Der gelbe Hintergrund wurde in diesem Grab erstmalig eingeführt.

Die Darstellungen links zeigen, wie Thutmosis IV. das Lebenssymbol Anch von Osiris, Osiris, Anubis, Hathor, Hathor und Hathor erhält (v.l.n.r.). Hinten links neben der Tür ist noch einmal Anubis zu sehen. Die Decke ist mit einem Sternenhimmel dekoriert.

Grabkammer J mit dem Sarkophag von Thutmosis IV. ins einem Grab (KV43) im Tal der Könige, vom Eingang aus gesehen
Grabkammer J mit dem Sarkophag von Thutmosis IV. ins einem Grab (KV43) im Tal der Könige, vom Eingang aus gesehen

Die Grabkammer ist undekoriert, ebenso die Nebenräume derselbigen sowie die Säulenhalle (ohne eigenen Namen, da nur durch einen Höhenunterschied und nicht durch Wände abgetrennt). Der Sarkophag zeigt vom Eingang aus gesehen auf der Stirnseite (die auch das Kopfende ist) Nephthys und an der Seite dreimal Thutmosis IV. und einmal Anubis. Auf den gegenüberliegenden Seite ist praktisch dasselbe in spiegelverkehrt, außer dass statt Nephthys Isis zu sehen ist, und dann sich neben den vier Personen noch Hathor-Augen befinden.

Hathor-Augen auf dem Sarkophag von Thutmosis IV. ins einem Grab (KV43) im Tal der Könige
Hathor-Augen auf dem Sarkophag von Thutmosis IV. ins einem Grab (KV43) im Tal der Könige
Säulenhalle der Grabkammer J im Grab von Thutmosis IV. (KV43) im Tal der Könige
Säulenhalle der Grabkammer J im Grab von Thutmosis IV. (KV43) im Tal der Könige

Highlight des Grabes ist im Prinzip Kammer I, neben der oberen rechten Wand und Decke des Brunnenraums die einzige dekorierte.

Kammer I im Grab von Thutmosis IV. (KV43) im Tal der Könige
Kammer I im Grab von Thutmosis IV. (KV43) im Tal der Könige

Hier befindet sich an einer Wand (rechts des Ausschnitts) ein Graffiti, das die Überprüfung des Grabes im achten Regierungsjahr von Haremhab (ca. 1300 v.Chr.) bezeugt, was absolut nicht üblich ist. Die Umbettung in KV35 (Versteck diverser Mumien, da nach Vorstellung der alten Ägypter eine vollständige Mumie im Jenseits benötigt würde) erfolgte erst später.

Für eine Regierungszeit von 10 Jahren finde ich es wirklich seltsam, dass so wenig dekoriert wurde. Länge hatte wohl Priorität. Nur die wenigsten Könige lebten wirklich lange, was unter anderem auf die exzessive Inzucht zurückgeführt wird.

Entsprechend seiner Lage ist im Grab wenig los. Wer keine Menschenmassen mag, sollte die entlegeneren Gräber besuchen (KV14, KV15, WV23, KV43, KV47) und den Rest nach 16 Uhr. Das Tal schließt offiziell um 17 Uhr, zwischen 16:40 und 16:45 werden aber bereits die Bürgersteige hochgeklappt.

Dem Aufpasser, der mir die Führung gibt, gebe ich 30 LE. Das scheint für ihn absolut okay zu sein. Ich habe schon andere Reaktionen für mehr Geld und/oder weniger Arbeit gesehen.

KV19 (Montuherchepschef, auch Mentuherkhepeshef)

Das Grab ist geschlossen und sehr kurz. Montuherchepschef war allerdings auch nie König sondern nur Prinz als Sohn von Ramses IX.

Blick ins Grab von Montuherchepschef (KV19) im Tal der Könige
Blick ins Grab von Montuherchepschef (KV19) im Tal der Könige

Verdammt, schon viertel nach 16. Und ich hab noch drei Gräber vor mir! Zum Glück ist das nächste Grab, KV1, genau so klein wie KV19:

KV1 (Ramses VII.)

Irgendwie finde ich es lustig, dass ausgerechnet das Grab Nummer eins das letzte Grab ist, das mir noch fehlt. Damit habe ich alle gegenwärtig besuchbaren Gräber im Tal der Könige gesehen, mit der erwähnten Ausnahme von WV23. Eine Rückkehr in Tal lohnt sich somit nicht, erst recht nicht bevor ich ein weitwinkligeres Objektiv habe (wobei ich nicht weiß, ob ich eines kaufen will).

Korridor B im Grab von Ramses VII. (KV1) im Tal der Könige
Korridor B im Grab von Ramses VII. (KV1) im Tal der Könige

Man geht davon aus, dass Grabkammer J ursprünglich Korridor C war. Das würde auch die Breite von Grabkammer J erklären, die nur wenig Breiter als Korridor B und Kammer K sind, wobei letztere auch ursprünglich Korridor D gewesen zu sein scheint. Normalerweise hat ein Grab 10 Bestandteile (Korridore, Kammern, Grabkammer, Säulenhalle, Brunnen usw.), wobei der zehnte die Grabkammer J ist und A der Eingangsbereich (weshalb A hier nie erwähnt wird). Bei KV1 sind nur A, B, J und K vergeben.

Kammer K im Grab von Ramses VII. (KV1) im Tal der Könige
Kammer K im Grab von Ramses VII. (KV1) im Tal der Könige
Grabkammer J im Grab von Ramses VII. (KV1) im Tal der Könige
Grabkammer J im Grab von Ramses VII. (KV1) im Tal der Könige
Deckendekoration mit Nut in Grabkammer J im Grab von Ramses VII. (KV1) im Tal der Könige
Deckendekoration mit Nut in Grabkammer J im Grab von Ramses VII. (KV1) im Tal der Könige

Jetzt kommen noch zwei Wiederholungen von Gräbern, bei denen mir beim letzten Mal Bilder fehlten:

KV9 (Ramses V./VI.)

Hier fehlten mir vor allem Bilder aus Grabkammer J:

Decke von Grabkammer J im Grab von Ramses V./VI. (KV9) im Tal der Könige
Decke von Grabkammer J im Grab von Ramses V./VI. (KV9) im Tal der Könige

Und, ach ja, und ich bin jetzt der einzige im Grab. Das kann man dann auch nutzen:

Korridor G im Grab von Ramses V./VI. (KV9) im Tal der Könige
Korridor G im Grab von Ramses V./VI. (KV9) im Tal der Könige
Säulenhalle F im Grab von Ramses V./VI. (KV9) im Tal der Könige
Säulenhalle F im Grab von Ramses V./VI. (KV9) im Tal der Könige
Decke von Säulenhalle F im Grab von Ramses V./VI. (KV9) im Tal der Könige
Decke von Säulenhalle F im Grab von Ramses V./VI. (KV9) im Tal der Könige

Mein Taxifahrer hat auf mich gewartet und bringt mich zurück zum Schiff.


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Ägypten (Nilkreuzfahrt) II Abend 7: Licht- und Ton-Show im Karnak-Tempel – Nachts im Tempel

Was mögen sich die Könige wohl beim Bau des Karnak-Tempels gedacht haben? Und wie sieht es da nachts eigentlich aus? Diese Fragen klärt die Licht- und Ton-Show.

geschrieben von Janni Freitag, 27. Februar 2026 um 19:13 Uhr

Für 48 Euro kann man die Licht-und-Ton-Show nach Sonnenuntergang im Karnak-Tempel buchen. Es finden heute zwei Vorstellunge statt, eine englische um 19 und eine arabische um 20. Es gibt wohl an manchen Tagen auch eine Deutsche. Die sieben, kein Englisch können, kriegen Kopfhörer für die Übersetzung. Zwei andere und ich brauchen das nicht. Aufgrund der Verwendung leicht archaischen Vokabulars ist die englische Tonspur nicht die einfachste.

Erster Pylon des Karnak-Tempels bei Nacht
Erster Pylon des Karnak-Tempels bei Nacht

Im Prinzip funktioniert das so: Man startet vor dem Tempel. Der Weg rein ist zunächst abgesperrt. Dann läuft das ein bisschen wie wenn man die Tonspur mit dem Kommentar des Regisseurs auf einer DVD anmacht: Diverse Könige erzählen, was sie sich bei der Erweiterung des Tempels gedacht haben. Außerdem werden ein paar Storys drumherum erzählt (also was sonst so in Ägypten abging). Außerdem wird ein bisschen was angestrahlt und projiziert. Das ganze wird an drei weiteren Stellen wiederholt: Zwischen erstem und zweitem Pylon, in der Großen Hypostylhalle und auf einer Tribüne am Heiligen See. Der Spaß dauert genau 1 Stunde. Offiziell kostet er 24 USD, aber Phoenix möchte 48 Euro dafür. Das schließt einen Transfer ein, wobei man die 1,5 Kilometer wohl auch zu Fuß laufen könnte, aber ich hätte wohl nicht mehr den Eingang gefunden, von daher egal.

Die Mitnahme eines Stativs ist erlaubt. Das erklärt die gute Bildqualität und dass man die Sterne am Himmel erkennen kann.

Zweiter Pylon des Karnak-Tempels während der Licht- und Ton-Show
Zweiter Pylon des Karnak-Tempels während der Licht- und Ton-Show
Große Hypostylhalle des Karnak-Tempels während der Licht- und Ton-Show, unten der Obelisk ist der Obelisk des Thutmosis III.
Große Hypostylhalle des Karnak-Tempels während der Licht- und Ton-Show, unten der Obelisk ist der Obelisk des Thutmosis III.
Heiliger See des Karnak-Tempels während der Licht- und Ton-Show
Heiliger See des Karnak-Tempels während der Licht- und Ton-Show

Die Beleuchtung der einzelnen Teile der Tempels während der Show passt nicht wirklich zum Gesprochenen. Nur wenn Bilder von Königen projiziert werden, passen die natürlich zum aktuellen Sprecher. Das sieht man auf dem zweiten Bild in diesem Post.

Dieser Obelisk von Hatschepsut im Karnak-Tempel ist 27 v. Chr. umgestürzt, weshalb er so klein ist. Das Bild zeigt ihn während der Licht- und Ton-Show
Dieser Obelisk von Hatschepsut im Karnak-Tempel ist 27 v. Chr. umgestürzt, weshalb er so klein ist. Das Bild zeigt ihn während der Licht- und Ton-Show

Der Spuk dauert genau eine Stunde. Dann kann man durch den Tempel zurücklaufen. Da die andere Show schon gestartet ist, soll man sich nicht ewig Zeit lassen, so 15 bis maximal 20 Minuten werden toleriert.


Am Abend ist die Bauchtanz- und Derwisch-Show an Bord. Sie ist nach einer guten halben Stunde aber auch schon wieder vorbei. Zu meiner Überraschung wurde kein Trinkgeld gesammelt.


Technischer Hinweis für mich selbst: Weißabgleich = −1 (für den blauen Himmel)


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Südostasien III Abend 2: Bangkok – Night One in Bangkok

Murray Head hatte eine Nacht in Bangkok. Wir haben drei. Hier kommt die erste.

geschrieben von Janni Sonnabend, 28. Februar 2026 um 17:47 Uhr

Ich bin mal wieder mit der Young Line unterwegs. Diesmal geht es um die Reise Auf der Bambusroute nach Phuket. Erstmals kann man bei MPR offiziell die Reise ohne Flug buchen. Das habe ich gemacht.

Meine Flüge habe ich mit Finnair gebucht, weil ich einen langen Flug haben wollte, um zu schlafen. Offiziell geht nämlich nur Emirates (eventuell noch Thai?) und bei Emirates mit zwei Mittelstreckenflügen kann ich nicht schlafen.

Der Flughafen Vantaa hat zwar kaum mehr Passagiere (knapp 17 Mio.) als der Flughafen in Hamburg (knapp 15 Mio.), ist aber um ein Vielfaches größer. Während man sich in Hamburg nicht verlaufen kann, da alle Gates in einer geraden Linie liegen, kann man sich in Finnland gut verlaufen. Dafür sind die Wartebereiche großzügiger.

Es gibt einen Bereich, der mit einer 1,5 Meter hohen 360°-Videowand auf 4 Meter Höhe oder so die Jahreszeiten in zufälligen Regionen Finnlands simuliert, alle 10 Minuten wechseln. In der Ecke spielen fünf Musiker ein kleines Konzert: Sie spielen drei Lieder der neuen Musik von Finnair. Dazu gibt es, wie bereits auf dem Zubringer mit N°rra (Nordic Reg for Finnair) kostenlos Blaubeersaft.

In Helsinki ist die Zeit stehen geblieben und es gibt eine „Christmas Cabin“, ein weihnachtlich dekoriertes Holzhaus. Ebenfalls gibt es „Quiet Pods“ (Ruhekapseln), wo man sich mit max. zwei Leuten reinsetzen kann. Drinnen gibt es zwei Steckdosen und einen Fernseher/Bildschirm, an den man seinen Laptop per HDMI anschließen kann (Kabel vorhanden). Das finde ich toll.

Der Flug geht, aus Gründen die ich nicht erkennen kann, mit einiger Verspätung los. Es ist mein erster Flug mit einem A350, genauer dem 359, und ich höre die gerade eben erschienene neueste Folge des Luftfahrt-Podcasts AvTalk – und das ist Folge 359, die sie auch selbst „die Airbus-A350-900-Folge“ nennen.

Das Check-in-System hat mir freundlicherweise auf beiden Flügen einen Fensterplatz am Notausgang zugewiesen. Besser hätte ich es selbst nicht machen können – was mich gut 100 Euro gekostet hätte. Also auf dem Rückflug wieder sofort einchecken, wenn's möglich ist.

War ich auf dem Austrian-Flug schon vom Mangel an Zahnpasta überrascht (ich hatte meine vergessen, sonst hätte ich die nicht gebraucht) und auch bei Qatar war die Nachtflug-Ausrüstung spärlich, gibt es bei Finnair ... eine Decke. Nicht mal eine wirklich dicke und nicht mal ein Kissen. Soll wohl nordisch spartanisch sein.

Egal, ich hab's überlebt und sogar um die 5 Stunden gepennt. Yay.


Selber den Flug zu buchen heißt bei MPR inzwischen, auch selbst zum Hotel zu kommen. Also fahre ich mit dem ARL (Airport Rail Link). Der fährt auch eher so, wie er lustig ist und nicht so, wie es auf Google Maps steht.

Noch etwas ist falsch auf Google Maps: „Nicht zu voll“. Es passt bereits am Startbahnhof (dem Flughafen) kaum noch einer rein, beim ersten Halt ist das Ding dann komplett voll und niemand kommt mehr rein. Jetzt könnte man das auf unterschiedliche Definitionen von „voll“ in Europa und Asien schieben, aber Google erklärt ganz genau, was es unter welcher Bewertung versteht. Daran kann's also auch nicht liegen.

Immerhin: Seit diesem Monat kann man einfach mit einer Kreditkarte fahren, statt ein Ticket zu kaufen.

Den Anschluss zur Blue Line des MRT kriege ich durch die Verspätung nicht. Wobei man das auch nicht so genau sagen kann, denn auch der MRT fährt, wie er lustig ist. Ich bin dennoch schneller, als die Gruppe mit dem Thai-Direktflug (Landung 40 Minuten nach mir), die abgeholt werden. Das heißt: Ich kriege als erstes ein Wassereis mit Cola-Geschmack als Willkommensgruß im Hotel.

Da es Leute mit dem Direktflug gibt, findet heute kein richtiges Programm mehr statt. Ich treffe vier aus der früher gelandeten Emirates-Gruppen (es gab zwei) beim Pool auf dem Dach. Hätte die Reise einen Tag später begonnen, wären wir statt zu 25. nur zu 6. gewesen, da gerade der Nahostkrieg ausgebrochen ist und die Golf-Flughäfen gesperrt sind.

Grünrücken-Nektarvogel auf dem Dach des Galleria 10 in Bangkok
Grünrücken-Nektarvogel auf dem Dach des Galleria 10 in Bangkok

Dann gehe ich zum Benjakitti-Park (auch Benchakitti). Eine Girlgroup (plus ein Typ als Schlagzeuger) spielt Cover.

Coverband auf der Bühne im Benjakitti-Park in Bangkok
Coverband auf der Bühne im Benjakitti-Park in Bangkok
Benjakitti-See in Bangkok
Benjakitti-See in Bangkok

Auf Benjakitti-See kann man sich entförmige Tretboote leihen (ja, leihen, nicht mieten). Als ich am See vorbeispatziere, höre ich ein „What you doing? What you doing?“ und dann kollidieren zwei Tretboote frontal.

Der eigentliche Benjakitti-Park liegt auf der anderen Seite des Benjakitti-Wald-Museums. Warum Waldmuseum? Auch der Benjakitti-Park ist eigentlich ein Sumpfwald.

Benjakitti-Park in Bangkok
Benjakitti-Park in Bangkok

Zwei Hörnchen spielen fangen. Das macht es schwer, sie zu fotografieren, und ich brauche 10 Minuten, bis mir ein Foto gelingt.

Finlayson-Hörnchen im Benjakitti-Park in Bangkok
Finlayson-Hörnchen im Benjakitti-Park in Bangkok
Halsbandstar im Benjakitti-Park in Bangkok
Halsbandstar im Benjakitti-Park in Bangkok

Jetzt aber schnell zum Hotel. Heute ist Abendessen inklusive. Es gibt Set-Dinner im Doi Soi 12, als fünf Gerichte und Reis (beliebig viel Reis). In der gleichen Straße befindet sich auch ein Laden namens „Cabbage and Condoms“ (Kohl und Kondome) und „Coffee and Condoms“. Ich frage lieber nicht, was es damit auf sich hat.

Abendessen im Doi Soi 12 in Bangkok
Abendessen im Doi Soi 12 in Bangkok

Falls ihr euch fragt, was es mit den Nummern auf sich hat: Es gibt hier eine Hauptstraße namens Sukhumvit, was auch der Name des Viertels ist. Die davon abgehenden Straßen sind nummeriert. Die Nummerierung ist nicht ganz konsequent, denn nach dem Essen gehen die meisten von uns zum Above Eleven – das Hotel Gallerie 10 liegt zwischen der Straße mit dem Above Eleven und dem Restaurant Doi Soi 12.

Das Above Eleven ist eine peruanische Rooftop-Bar im 32. Stock des Fraser Suites. Die Preise sind entsprechend hoch. Dann muss ich das auch für vernünftige Fotos nutzen. Immerhin habe ich mein Stativ dabei.

Blick vom Above Eleven in Bangkok nach Osten
Blick vom Above Eleven in Bangkok nach Osten
Blick vom Above Eleven in Bangkok nach Südwesten
Blick vom Above Eleven in Bangkok nach Südwesten
Blick vom Above Eleven in Bangkok nach Südosten (Chalerm Maha Nakhon Expressway?)
Blick vom Above Eleven in Bangkok nach Südosten (Chalerm Maha Nakhon Expressway?)
Blick vom Above Eleven in Bangkok nach Norden
Blick vom Above Eleven in Bangkok nach Norden

Gegen 20 vor 22 brechen wir auf zum Hotel.


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