Südostasien III Tag 15: Ko Maiton, Ko Khai Nok, Ko Khai Nui/Nai – Insel-Check
Gibt es noch schönere Inseln bei Phuket als die, die ich 2024 gesehen habe? Ich finde es heraus. Heute, morgen und übermorgen.
Aus zeitlichen Gründen fehlen die Schnorchelbilder. Die trage ich noch nach.
Das Sugar Marina Art ist seltsam:
- Es befindet sich eine Badewanne im Flur des Zimmers. Sie ist überhaupt nicht abgetrennt und man kann sie vom Bett aus sehen.
- Es gibt eine Dusche, aber der Duschkopf kann nur so fixiert werden, dass man über die Trennwand spritzt, wenn man nicht komplett im Strahl steht.
- Das Bad ist in einem durchsichtigen Glaskasten. Leute ab knapp 1,80 können einfach hineingucken, da das Milchglas nur bis etwa 1,70 Höhe geht. Thailänder vergessen allgemein gerne, dass es Menschen gibt, die größer als sie sind (und das sind recht viele).
- Es gibt im Treppenhaus ein Bällebad.
(Dramaturgische Pause.)
Davor steht ein Schild, das darauf hinweist, dass man das dort nicht springen oder Ball spielen soll, da der Boden nachgeben würde und man nach unten fallen könnte. Ich habe es probiert (Leben am Limit!) und ich lebe noch. Und ach ja, das Treppenhaus steht auch noch. - Beim Frühstück gibt es Nestle-Eistee. „Er schmeckt genau so, wie UHU-Alleskleber riecht.“, meine ich. Die anderen lachen. Eine (Jana aus dem folgenden Bild) probiert und gibt mir grundsätzlich recht, der Eistee sei aber süßer.

Heute reisen die fünf Teilnehmer ab, die den Flug mit Thai hatten. Auf dem Hinweg war das ein Direktflug, jetzt entsprechend mit Umstieg. Alle Emirates-Gäste reisen eine bis drei Nächte später als geplant ab, und dann mit CA, CZ, DE oder OZ.
Aufgrund der bei solchen Reisen üblichen „halben Doppelzimmer“ (man spart etwa 400 Euro und schläft mit einer wildfremden Person selben Geschlechts in einem Zimmer) kam MPR jetzt auf die Idee, alle Zimmerpartner neu zu vergeben, sortiert nach Abreisedatum, selbst wenn heute Nacht noch beide Teilnehmer der Zimmer da sind. Da die Unterbringung eigentlich die Aufgabe von EK ist, weil die ja nicht fliegen, und aus Sicht von EK es sich um Einzelbuchungen handelt, halte ich es für kritisch, aber so können sie immerhin in einem Hotel bleiben.
Anders als ich, denn ich ziehe um. Und ich habe einen Halbtagsausflug gebucht. Checkout ist um 12, Abholung 12:20. In der Zwischenzeit kann ich mich verabschieden. Da der Abholer aber eine halbe Stunde zu früh ist, fällt das mit der Verabschiedung ins Wasser.
Ach ja Wasser: Es geht zum Schorcheln. Der Abholer fragte an der Rezeption nach dem Gast für Ko Phi Phi, wo ich schon war, weshalb ich irritiert bin. Wir fahren aber das Programm wie gebucht mit der Ice Cream Yacht (oder Ice Cream Boat).

Warum ich dieses Programm gebucht habe, will der Guide wissen. Es sei doch eher voll hier. 20 Leute. Ich meine, dass ich viele andere Inseln schon gesehen habe. und 20 Leute sind auch nicht so viel. Er betreut außer mir noch ein Ehepaar. Der Rest der Teilnehmer sind Chinesen.
Ko Mai Thon (Ko Maiton)

Bis zu dem Strand dürfen wir nicht. Aber wir dürfen an die felsige Küste. Ich schwimme auch in einizigen duzend Metern Abstand parallel zum Strand. Ko Mai Thon ist eine Privatinsel. Es geht, zumindest hier an der Rückseite der Insel (auf der anderen Seite ist wohl ein aktuell geschlossener Strandclub), gesittet zu und wir sind eines von nur zwei Booten.
Ko Khai Nok
Auf Ko Khai Nok werden wir mit einem Langschwanzboot (mit Einhorn-Bemalung!) ausgebootet. Wir sind 1 Stunde dort.
Nok bedeutet Vogel. Der Guide kann mir nicht erklären, was der Name soll. Ich glaube aber auch, dass er das englische Wort „bird“ nicht kennt.
Offiziell soll man nur am Strand liegen können. Das mir zu langweilig und ich mache die Insel unsicher. Da sehe ich auch sofort, warum die Insel Ko Khai Nok heißt:

Der Vogel sitzt neben Hütte, die zugemüllt am Hang des Berges der Insel steht. Ich klettere an einer anderen Stelle (beim kleinen, roten buddhistischen Schrein) auf den Berg. Dort befindet sich ein alter Baum in einem Urwald.

Dann klettere ich wieder runter und schaue mich noch ein bisschen um.


Ich gehe noch kurz schnorcheln. Die Indopazifischen Sergeant sind sehr zahm. Touristen versuchen, sie mit der Hand zu fangen.
Ko Khai Nui
Letzter Stopp ist Ko Khai Nui, auch Ko Khai Nai genannt. Ko Khai Nai ist aber eher die Bezeichnung einer Insel, die wie Ko Khai Nok ohne den Berg und jegliche Vegetation aussieht. Siehe den oben verlinkten Blogpost zu Ko Phi Phi.

Auf dem Satellitenbild von Google Maps ist Ko Khai Nui mit einem blauen Gebäude bebaut. Es ist absolut gar nichts mehr davon erkennbar, aber überall im Wasser liegen blaue Stücke rum. Die Stücke scheinen aus Keramik zu sein, während das Gebäude auf Google Maps eher nach Wellblech aussieht.
Der Ausflug war ganz okay. Aber warum gab es auf dem Ice Cream Boat bitte kein Eis?
Ich ziehe um und treffe die anderen (etwa 10 der verbliebenen 20). Wir wollen zum Nachtmarkt. Sie wollen zum Nachtmarkt am Strand. Der ist aber einfach nicht da.
Also gehen wir zum Nachtmarkt beim Tempel. Der ist da, aber wir finden nichts außer Mochi (Reiskuchen). Also gehen wir gemeinsam zum Bouletten-Monarchen.
Danach gehen Jana und ich ins Bällebad. Das erste Bild in diesem Post ist somit das neueste. Gerüchte besagen, dass das Bällebad nicht dazu da ist, um genutzt zu werden. Aber wir konnten dazu nichts finden.
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geschrieben von Janni