Südostasien III Tag 15: Ko Maiton, Ko Khai Nok, Ko Khai Nui/Nai – Insel-Check

Gibt es noch schönere Inseln bei Phuket als die, die ich 2024 gesehen habe? Ich finde es heraus. Heute, morgen und übermorgen.

geschrieben von Janni Freitag, 13. März 2026 um 17:29 Uhr

Aus zeitlichen Gründen fehlen die Schnorchelbilder. Die trage ich noch nach.


Das Sugar Marina Art ist seltsam:

Jana und ich im Bällebad des Sugar Marina Art in Karon; Foto: Pascal

Heute reisen die fünf Teilnehmer ab, die den Flug mit Thai hatten. Auf dem Hinweg war das ein Direktflug, jetzt entsprechend mit Umstieg. Alle Emirates-Gäste reisen eine bis drei Nächte später als geplant ab, und dann mit CA, CZ, DE oder OZ.

Aufgrund der bei solchen Reisen üblichen „halben Doppelzimmer“ (man spart etwa 400 Euro und schläft mit einer wildfremden Person selben Geschlechts in einem Zimmer) kam MPR jetzt auf die Idee, alle Zimmerpartner neu zu vergeben, sortiert nach Abreisedatum, selbst wenn heute Nacht noch beide Teilnehmer der Zimmer da sind. Da die Unterbringung eigentlich die Aufgabe von EK ist, weil die ja nicht fliegen, und aus Sicht von EK es sich um Einzelbuchungen handelt, halte ich es für kritisch, aber so können sie immerhin in einem Hotel bleiben.


Anders als ich, denn ich ziehe um. Und ich habe einen Halbtagsausflug gebucht. Checkout ist um 12, Abholung 12:20. In der Zwischenzeit kann ich mich verabschieden. Da der Abholer aber eine halbe Stunde zu früh ist, fällt das mit der Verabschiedung ins Wasser.

Ach ja Wasser: Es geht zum Schorcheln. Der Abholer fragte an der Rezeption nach dem Gast für Ko Phi Phi, wo ich schon war, weshalb ich irritiert bin. Wir fahren aber das Programm wie gebucht mit der Ice Cream Yacht (oder Ice Cream Boat).

Ice Cream Boat Phuket
Ice Cream Boat Phuket

Warum ich dieses Programm gebucht habe, will der Guide wissen. Es sei doch eher voll hier. 20 Leute. Ich meine, dass ich viele andere Inseln schon gesehen habe. und 20 Leute sind auch nicht so viel. Er betreut außer mir noch ein Ehepaar. Der Rest der Teilnehmer sind Chinesen.

Ko Mai Thon (Ko Maiton)

Strand von Ko Maiton
Strand von Ko Maiton

Bis zu dem Strand dürfen wir nicht. Aber wir dürfen an die felsige Küste. Ich schwimme auch in einizigen duzend Metern Abstand parallel zum Strand. Ko Mai Thon ist eine Privatinsel. Es geht, zumindest hier an der Rückseite der Insel (auf der anderen Seite ist wohl ein aktuell geschlossener Strandclub), gesittet zu und wir sind eines von nur zwei Booten.

Ko Khai Nok

Auf Ko Khai Nok werden wir mit einem Langschwanzboot (mit Einhorn-Bemalung!) ausgebootet. Wir sind 1 Stunde dort.

Nok bedeutet Vogel. Der Guide kann mir nicht erklären, was der Name soll. Ich glaube aber auch, dass er das englische Wort „bird“ nicht kennt.

Offiziell soll man nur am Strand liegen können. Das mir zu langweilig und ich mache die Insel unsicher. Da sehe ich auch sofort, warum die Insel Ko Khai Nok heißt:

Brahmanenmilan auf Ko Khai Nok
Brahmanenmilan auf Ko Khai Nok

Der Vogel sitzt neben Hütte, die zugemüllt am Hang des Berges der Insel steht. Ich klettere an einer anderen Stelle (beim kleinen, roten buddhistischen Schrein) auf den Berg. Dort befindet sich ein alter Baum in einem Urwald.

Wald von Ko Khai Nok
Wald von Ko Khai Nok

Dann klettere ich wieder runter und schaue mich noch ein bisschen um.

Ko Khai Nok vom Nordende aus gesehen
Ko Khai Nok vom Nordende aus gesehen
Krähender Haushahn auf Ko Khai Nok
Krähender Haushahn auf Ko Khai Nok

Ich gehe noch kurz schnorcheln. Die Indopazifischen Sergeant sind sehr zahm. Touristen versuchen, sie mit der Hand zu fangen.

Ko Khai Nui

Letzter Stopp ist Ko Khai Nui, auch Ko Khai Nai genannt. Ko Khai Nai ist aber eher die Bezeichnung einer Insel, die wie Ko Khai Nok ohne den Berg und jegliche Vegetation aussieht. Siehe den oben verlinkten Blogpost zu Ko Phi Phi.

Ko Khai Nui (Ko Khai Nok)
Ko Khai Nui (Ko Khai Nok)

Auf dem Satellitenbild von Google Maps ist Ko Khai Nui mit einem blauen Gebäude bebaut. Es ist absolut gar nichts mehr davon erkennbar, aber überall im Wasser liegen blaue Stücke rum. Die Stücke scheinen aus Keramik zu sein, während das Gebäude auf Google Maps eher nach Wellblech aussieht.


Der Ausflug war ganz okay. Aber warum gab es auf dem Ice Cream Boat bitte kein Eis?


Ich ziehe um und treffe die anderen (etwa 10 der verbliebenen 20). Wir wollen zum Nachtmarkt. Sie wollen zum Nachtmarkt am Strand. Der ist aber einfach nicht da.

Also gehen wir zum Nachtmarkt beim Tempel. Der ist da, aber wir finden nichts außer Mochi (Reiskuchen). Also gehen wir gemeinsam zum Bouletten-Monarchen.

Danach gehen Jana und ich ins Bällebad. Das erste Bild in diesem Post ist somit das neueste. Gerüchte besagen, dass das Bällebad nicht dazu da ist, um genutzt zu werden. Aber wir konnten dazu nichts finden.


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