Hallo du, willkommen auf meiner Website!
Mein Name ist Janni K., die meisten kennen mich aber eher als Яedeemer (bzw. Redeemer) oder numma_cway.
Ich wohne in Kirchlinteln, NDS, und studiere im ich-hab-keine-Lust-diese-Zahl-jedes-halbe-Jahr-zu-aktualisierten-ten Semester einen Zwei-Fach-Bachelor Informatik/Mathematik
mit Berufsziel Lehramt an Gymnasien an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Oldb), NDS.
In meiner Freizeit beschäftige ich mich viel mit Informatik.
Du findest hier auf meiner Website meine neuesten Softwareprodukte, Bilder, Videos, Dokumente, Artikel und viele weitere Informationen.
Und an manchen Stellen ist sicherlich auch noch etwas Humor dabei.
Guild Wars 2: Der sarkastische Betarückblick
Geschrieben von Яedeemer am Dienstag den 1. Mai 2012
Luthi meinte, dass ihn nach dem vorletzten Blogpost 3 Leute deshalb angeschrieben haben, warum er denn GW2 so hassen würde. Also brauch ich meine Rolle als GW2-Hater nicht mehr verstecken. Aber gekauft habe ich es mir dann im Endeffekt doch. Irgendwie hab ich zu spät realisiert, dass ja auch noch bald Diablo 3 raus kommt und dessen Beta war an sich ganz nett. Irgendwie nichts neues, aber dann kann man immerhin nichts falsch machen.
Damit sind wir auch schon beim Thema: Pünktlich um 21 Uhr ArenaNet-Zeit (d.i. 19:38 Uhr MESZ) startete am Freitag das zweite Guild-Wars-2-Beta-Wochenende.
Nach ArenaNet-Mathematik ist es zwar erst das erste, doch nach realer Rechnung war da an einem gewissen Freitag den 13. ein „Stresstest“ und den konnten Berichten meiner Informatin zufolge bereits alle Vorbesteller spielen.
Na ja, genug Zahlenspielerei, dafür hör ich ja dieses Semester Zahlentheorie.
Willkommen in Tyria 2.0

„Fellknäul-Knäul“ - Spieleransammlung in Rauchheim
Bisher kannte man das Spiel von der Messe und nicht wirklich mit den großen Massen an Spielern, was ja einen der Unterschiede zu Guild Wars darstellt.
Nun, ich weiß nicht, ob der Leak der oft zitierten und nicht belegten Grafikkartentabelle auch für die Menge an Spielern gemacht ist, aber wenn man zu zehn, zwanzig Spielern questet – oh wait – eventet, dann laggt das Ding schon wie Scheiße. Na ja, soll ja noch irgendwann optimiert werden.
Die Katzenverbrennung

“What shall we do with a ghostly kitty?”
In den Ascalon-Katakomben (Gemeinsamkeit!) nahe Rauchheim stieß ich dann auf Alfa, eine Geister-Katze Die muss da natürlich weg. Raustragen ist schwer, ist ja 'ne Geister-Katze. Bleibt nur Anzünden.
Du kommst hier nicht raus

Tor
Beim Erforschen von Hoelbrak (wir im Wiki streiten uns regelmäßig, ob man das Holbrak oder Hölbrak ausspricht), bin ich wohl einen Berg hinauf in ein Gebiet gespruchen, das eigentlich Instanzgebiet ist. Da sollte man nicht nur nicht rein, sondern auch nicht raus kommen. Und so stand ich vor verschlossener Pforte. Egal, Berg runter ist einfacher als Berg rauf.
Ach ja Berg runter, da war noch was. Irgendwann (Achtung, Wortspiel incoming) stand ich vor einem Problem: Die auf der Karte eingezeichnete Brücke war kaputt. Der „besorgete Löwengardist“ hoffte auf einen Reparaturtrupp. Stattdessen kam ein Spieler angelaufen, der sich offenbar allein auf sein Navi verließ. Na ja, ihr wisst ja, ein Bild von Я...

Absturz.
Dies ist jedoch kein Einzelfall, denn allgemein scheint die Infrastruktur in Guild Wars 2 ausbaufähig. So kam es während der Beta zu mehreren Straßensperrungen.

Die Söhne Svannirs haben eine Straßensperre aufgebaut. Nun kommen sie aber selbst nicht mehr durch...

Das Straßensystem hat noch Überbauten, die für nächtliche Schwertransporte nicht geeignet sind.

Immerhin gibt es bereits ein ausgeklügeltes Umleitungssystem.
Erstmal zum Gemstore
Auch den Gemstore konnte man in der Demo angucken.
Irgendwie lief da wohl einiges nicht so ganz rund, und daher sah er etwas komisch aus:

Gemstore.
Hiermit erkläre ich mich bereit, den Gemstore zu redesignen.
Auf’s Maul!?

Nein, Gabelschwanz hat mich offensichtlich nicht umgebracht.
Genau so offensichtlich ist aber, dass er mir ordentlich eins auf’s Maul gegeben hat.
Kürzlich war ja wieder großer Aufschrei, weil Crysis den deutschen Computerspielpreis gewonnen hat. Ein Killerspiel! Aber auch in Guild Wars 2 ist häusliche – äh – (Achtung, Wortspiel incoming) zitadellische Gewalt keine Seltenheit.
Ach ja...
Ach ja, ein Bild von Яedeemer sagt mehr als tausend Worte, daher gibt's zum Abschluss gleich 2:


Vermischtes: Go East
Geschrieben von Яedeemer am Montag den 26. März 2012
Eigentlich wollte ich das hier jetzt dramatisieren, dass das mein erster Besuch in Ostdeutschland wäre, aber Mama hat aufgepasst. Ich war ja schon zur Games Convention 2008 im Osten!
Egal.
350 Minuten ging Schlag den Raab, bis der Kandidat von 5 Metern vor der Torwand das 2 Meter große Loch schon beim ersten Versuch nicht traf und daher verlor. Luthi hatte ich am Ende auch noch dazu gekriegt, sich das anzugucken. Entsprechend müde war ich auch, obwohl ich im Zug ein bisschen schlafen konnte.
Luthi war aber auch recht pünktlich am Bahnhof. Da gerade irgendsoein komischer Marathon in der Innenstadt war, gab es einige Änderungen bei den Straßenbahnen. Da die nächste Bahn erst in knapp einer Viertelstunde vom Bahnhof fuhr, liefen wir zur nächsten Station.
Als wir da saßen, kam gerade eine recht lange Durchsage. Ich muss sagen, dass ich noch nie wirklich Sächsisch gehört habe, sondern nur wenn mein Geschichtslehrer (für alle, denen ich davon erzählt habe: ja, es war der, bei dem man mit einer 07 schriftlich noch eine 15 als Gesamtnote kriegen konnte) die Ossis nachgemacht hat, bei denen er öfter mal drüben war (er selbst ist Wessi).
Und na ja. Sagen wir mal so: Ich musste mich richtig anstrengen, nicht zu lachen. Das ist so wie wenn man switch reloaded guckt, irgendwann mal beim Zappen auf die parodierten Sendungen trifft und sich unter Lachen denkt, dass die ja echt so sind, wie bei switch reloaded, im Speziellen bei einem gewissen Italiener, der mal als Le camembert radioactif „F... ! Chirac“ gesungen hat und jetzt Wetten dass..? moderiert.
Unser kleiner Fußmarsch hat uns zeittechnisch überhaupt nichts gebracht, da wir im Endeffekt mit derselben Bahn gefahren sind, die wir auch sonst genommen hätten.
Luthi hat im 13. Stock eine 18-stöckigen Hauses eine 1-Zimmer-Wohnung mit Blick auf einen Park und die Innenstadt. Da andere hohe Häuser nur parallel stehen, kann man von dort unheimlich weit gucken.
Ich hatte Benni ein Headset gekauft, da er schon seit Monaten die Leute im TS damit nervt, dass man sein Gehämmer der Tasten hört, weil er das Laptopmikro benutzt, seit sein Headset kaputt ist. Da ich das gleiche Headset habe, habe ich in die Schachtel davon einfach eine Banane gesteckt. Aethiles hatte gemeint, Benni würde mich töten. Getötet zu werden ist eine ziemlich einmalige Geschichte, daher musste ich das mal ausprobieren! Benni machte die Packung zunächst nicht auf.
Mein Besuch bei Benni stand im Zeichen von Age of Empires 2. Nachdem wir das eine Runde gespielt hatten, gingen wir etwas essen.
Eigentlich wollten wir zu Pizza Hut. Inzwischen hieß das Restaurant aber anders, das Prinzip war aber ähnlich, nur ohne AYCE. Nebenbei schauten wir Bundesliga, der Großteil unseres Besuchs lag aber in der Halbzeitpause.
Anschließend fuhren wir zum Bahnhof Dresden-Neustadt, da es dort einen Lidl gibt, der auch sonntags geöffnet hat. Da waren Verhältnisse! Sechs Kassen und Anstehschlangen durch den ganzen Laden. „Einkaufen mit Flair!“ stand in riesiger Schrift über dem Ausgang. Wenn draußen ein Wochenmarkt wäre, ergäbe das Schild durchaus Sinn.
Zurück bei Luthi gönnten wir uns noch eine Runde AoE. Da Benni die Schachtel immer noch nicht geöffnet hatte, nahm ich die Banane raus und aß sie selbst. Die Witz war dadurch dahin. Na ja. Nach der Runde AoE ging's ins Bett. Die „Gute“-Nacht-Geschichten gab's von der Tagesschau (ja, die Tagesschau um 20 Uhr)...
Das Licht von draußen beleuchtete die ganze Wohnung.
Um 23 Uhr waren wir dann beide gleichzeitig wieder wach, schliefen dann aber nochmal ein. Gegen 2 Uhr war ich wieder wach und setzte mich an meinen Laptop. Luthi wachte auch auf, wir spielten eine Runde AoE und gingen dann schlafen.
Um 13 Uhr wachten wir auf. Wir fuhren zuerst zum Subway, kauften etwas Arizona-Eistee (jetzt ist der Luthi süchtig danach, dabei ist das Zeug voll teuer), den ich von Kiwini-Living empfohlen bekommen habe, als wir uns vor eine Woche zuvor schlechte Horrorfilme auf ProSieben angesehen haben.
Anschließend gab es eine Runde Sightseeing. Kulturpalast von außen (unglaublich hässlich), Frauenkirche auch von innen, Zwinger, ... Das liegt praktischerweise alles auf einem Haufen.
Danach ging es geschichtlich wieder etwas weiter zurück: Mehr AoE stand an. Dazu bestellten wir uns Pizza. Zuvor waren wir noch beim Bioladen um die Ecke einkaufen.
Auf der anderen Seite des Hauses war ein für alle Bewohner zugänglicher Balkon. Das Licht dort reichte nicht für vernünftige Fotos aus. Plötzlich tauchte ein Notarztwagen auf. Er hatte sich offenbar verfahren und gab wenigstens ein einigermaßen sinnvoll Bild beim Wenden ab.
Als Luthi gerade ins Bett gegangen war, sprach ich das an, was mir schon gestern aufgefallen war: Die meisten fernen Lichter der Stadt flackerten, aber manche nicht. Benni hielt das für Fehlsichtigkeit meinerseits, stand aber dann auch nochmal auf und musste mir zustimmen. Ich nannte das zunächst Hitzeflimmern, da es so aussah. Im Internet fanden wir, dass es ziemlcih genau sowas war, weil es für Hitzeflimmern nicht unbedingt heiß sein muss. Warum manche definitiv auch weit entfernten Lichter nicht flimmerten, blieb uns das Internet schuldig.
Auch der nächste Tag stand wieder im Zeichen von AoE. Zum Frühstück gab's aber wieder Subway und mehr Eistee.

Am Abend schauten wir uns das DFB-Pokal-Spiel an und fieberten für Gladbach. Dass der eingewechselte Torwart wenige Sekunden vor Ende der zweiten den entscheidenden Treffer kassierte, fanden wir mehr als ärgerlich.
Am nächsten Tag probierten wir noch eine neue Karte in AoE aus und gammelten bis zur Abfahrt meines Zuges noch etwas rum.
Alles in allem eine nette Geschichte. Luthi wird mich dann wohl im Sommer auch mal besuchen kommen.
Vermischtes: Die kleinen Fails des Alltags
Geschrieben von Яedeemer am Mittwoch den 14. März 2012
— Apfel beim R-Spiken mit Zodiak
In der Nacht zum Montag habe ich seit längerem mal wieder AdH gespielt. Das lief mit 19 Siegen in Folge auch ganz gut.
Problem ist: Ich bin fail. Sagen zumindest die Gegner. Zum Beispiel Kack Lee (Prot), den wir auf Tempel gelegt haben. Das stellt sich so dar, dass wir mit 3:3 gewinnen, obwohl sie unseren Geisterhelden zweimal getimet haben. Außerdem, schreibt unser Infuse nach dem Sieg in den Allchat, hat sein Freund, unser Prot, da gerade das erste Mal AdH prottet. Ich schreibe dazu, dass deren Prot wohl auch das erste Mal AdH spielt.
Die Gegner schieben die Niederlage auf unsere drei Snarer, den Wasserele, den Erdele und ... ähm ja. Was denn noch? Der Derwisch kann's nicht gewesen sein, der ließ sich auch wenn der Geisterheld gerade getimekillt wurde, nicht davon abhalten, eine Relic zu laufen. Ich war Beherrschungsmesmer ohne Elite, der Krieger hatte eine komische Bar mit Raufen und wir hatten noch einen Feuerele. Drei Snarer also.
Allgemein scheint eine gängige Praxis zu sein, Spieler anhand ihrer Builds zu bewerten. Wenn ich PB ohne Shatter spiele und die Gegner trotzdem schnell droppen, dann bin ich fail. Wenn ich einfach Shatter statt dem Elite mitnehme, dann bin ich auch fail:

Immerhin, vom [hyja]-R-Spike den wir auf Grabhügel gelegt haben, kam Lob für mich, nachdem ich deren Hardrezz-Para über längere Zeit mit Blackout getrollt habe.
Rausgeflogen sind wir dann auf Capture, weil der Franzoseninfuse beim Mapwechsel die Verbindung verloren und der extrem dämliche Franzosenderwisch noch nichts von Timekills gehört hat.
Genug Guild Wars.
Als ich kürzlich bei McDonald's war, bin ich da wohl an eine Azubine geraten. Auf jeden Fall war die mit der eigentlich ganz einfachen Bestellung völlig überfordert. Vom McDouble Menu (das 3,99-Ding) hatte sie noch nichts gehört (wurd das schon wieder eingestellt?). Daher habe ich dann ein kleines Wrap-Menü bestellt. Nachdem ich ihr das viermal gesagt habe, hatte sie das auch in der Kasse drin. Die dicke Frau neben mir machte sich derweil lustig: „Ich wünsch dir viel Spaß mit der. Die hat's bei uns auch nicht gepackt.“ Ich fand das ziemlich gemein, denn ich würd mich niemals über Leute lustig machen, das wisst ihr ja.
Bei Burgerking sind die aber auch nicht besser. Als ich da den King des Monats (€ 3,99) mit einem 20er bezahlt habe, vertippte sich der Angestellte und gab 50 Euro ein. Nun stand er vor einem großen Problem: Wie viel Geld sollte er mir nun geben? Diese Frage war für ihn nur mittels Taschenrechner zu lösen.
Na ja, € 20 zu geben und € 46,01 wiederzubekommen wäre nochmal deutlich lustiger gewesen.
Anschließend gab's in der Uni wieder Mathe, genauer gesagt Numerik. Als ich am Tag nach der Klausur mein Klausurergebnis von 4,0 erfahren habe, dachte ich mir nur: „WTF?!”. Ich hatte mit einer 2 vorm Komma gerechnet ... also bei der Note, nicht bei den Aufgaben in der Klausur.
Kleines Rätsel: Um welche Aufgabe handelt es sich? Es steht „3.“ dran und es befindet sich in der Abgabe zwischen Aufgabe 2 und 4. Na?
„Das sah nicht aus wie Aufgabe 3.“ Angesichts der Tatsache, dass das überhaupt nicht nach Aufgabe 3 aussah, ist allerdings durchaus beeindruckend, dass die Punkte für die 2 vorm Komma gereicht haben.
Im Zug nach Hause saß dann vor mir eine ehemalige Klassenkameradin, die mich nicht erkannt hat. Sie hatte einen Stapel Lernzielkontrollen dabei. Bei einigen Zetteln war ein leises stöhnen zu hören. Bei denen ohne Namen, von denen es reichlich gab. Das Erkennen der Namen anhand der Schrift wäre auch an sich gar nicht schlimm, da es sich offenbar um LZKs von Grundschülern handelt, die ja dazu noch recht groß schreiben. Das Thema der LZK war aber Achsenspiegelung und ich glaube selbst der beste Grafologe Deutschlands kann aus ein paar Linien nicht erkennen, wer sie gemalt hat.
Der Zug gehört übrigens zur S-Bahn in Bremen. Nachdem die NordWestBahn das Ausschreibungsverfahren für das vollständig elektrifizierte Netz gewonnen hatte, drohte die Deutsche Bahn, ihr Diesellokomotiven-Wartungswerk in Bremerhaven zu schließen, da es sich nicht mehr rentiere. Your argument is invalid.
Zum ersten Mal hatte ich dann anschließend Zeit, meine Mutter im Kinderhort zu besuchen, wo sie arbeitet. Die Anmeldung zum Hort funktioniert so, dass man ein Formular ausfüllt. Das ist ja in Deutschland nichts besonderes, hierbei muss man aber eins beachten, worauf in dem Vordruck ausdrücklich hingewiesen wird: Wenn man bei der Anmeldung zur Nachmittagsbetreuung von Schulkindern Angaben auslässt, dann bekommt man für dieses Kind eventuell keinen Vormittagsplatz im Kindergarten. Das ist schon ziemlich dreist, einfach Schulkindern aus der fünften Klasse zu verbieten, vormittags in den Kindergarten zu gehen!
Heute ist in Kirchlinteln der Kultusminister von Niedersachsen zu einem Infoabend am Start, da hier eine Oberschule eingerichtet wird. Trotz der zuvor erwähnten Dreistigkeit des Kita-Trägers interessiere ich mich für eine Stelle in der Einrichtung (wobei die gymnasialen Ziele irgendwie noch nicht so ganz klar zu sein scheinen) und will mir den Infoabend daher mal antun, zu dem 200 Leute in der kleinen Kirchlintlert Mensa erwartet werden.
Nochmal kurz was anderes.
Ich weiß nicht, wie ich in einer News zu Fails drauf komme, denn nachdem gestern der Vorverkauf von GW2 angekündigt wurde, waren Luthi und ich total aus dem Häuschen und der festen Meinung, da ordentlich zuzuschlagen zu wollen:

GW2 wird gekauft!
Ach ja, eins muss noch sein: Miau!
Vermischtes: E wie einfach
Geschrieben von Яedeemer am Freitag den 2. März 2012
Man ey! Ich kann nicht einschlafen. Dabei ist doch Einschlafen eigentlich ganz einfach. (Nachtrag: Das Video wurde bereits wenige Stunden nach dieser News vom Netz genommen.)
Irgendwie ist vieles ganz einfach. Eigentlich zumindest. Schauen wir uns mal um.
Aufstieg der Helden: einfach
Das haben zumindest die Freunde von Pike gesagt, der wieder am Start ist. Es seien ja nur noch Noobs unterwegs, da müsse man ja eigentlich den ganzen Tag die Halle durchhalten müssen. Er führte die Argumentation fort und klang dabei genau so wie der Sprecher der E-wie-Einfach-Werbung.
Problem ist nur irgendwie, dass man zwangsläufig unter die Noobs kommt. Zu dem Zeitpunkt waren wir bei Vigor mit. Vigor, Vigor, was sagt einem das nochmal… Ach ja, das einzige r12-bis-r15-Team, das in der Halle ein 1on1 Relicrun gegen ein Noname-Team mit 4 DCs verlieren kann! Man muss sich das so vorstellen, als ob der TSV Kirchlinteln mit 6 Leuten ein Fußballspiel gegen die volle Mannschaft von Bayern München gewinnt.
Die Vorgeschichte war so: ich spiel gerade PvE mit meiner Waldläuferin, als Pike mich anschreibt, ich solle Mesmer kommen. Da fehlt uns aber noch was und ich ärgere mich, dass ich die Quest nicht noch eben zu Ende gespielt habe und mich nachher wieder durchs ganze Methani-Archipel kloppen muss. Als wir dann endlich ein volles Team haben, fällt Vigor auf, dass jetzt auf einmal drei seiner Freunde da sind und schmeißt erst mal fast die Hälfte aus dem Team raus. Pike und mich zwar nicht, aber Pikes Freunde. Stattdessen kommen jetzt irgendwelche Nonames als Backline mit, von denen Vigor meint, mit denen würde niemals etwas sterben. Ich fange an, mit Pike rumzuscherzen, von wegen den ganzen Tag Halle halten. Das erste Team auf der Unterwelt, irgendwelche Lowranks, hauen uns in 2 Minuten weg. Nochmal rein, gleiches Spiel. Ich geh wieder PvE. Pike meint, das sei die Runs davor auch schon so gelaufen.
Mathematik 8. Klasse: einfach
Einführung in die Didaktik der Mathematik! Das einzige Modul im Mathe-Bachelor, in dem man Aufgaben aus der 8. Klasse rechnen muss. Mal schauen, ob ich die Aufgabe aus der Klausur noch zusammenkriege…
Aufgabe für die 8. Klasse zur Lösung in Einzelarbeit:
3a = 2b + 6c
Was kannst du über a, b und c sagen, wenn es sich dabei um natürliche Zahlen handelt?
Katja meint:
| 3a = 2b + 6c | 2b = 3a − 6c | b = 1½a − 3c | ||
| 3a = 2b + 6c | a = ⅔b + 6c | |||
| 3a = 2b + 6c | 3a – 2b = 6c = ½a – ⅓b | |||
a ist durch 3 teilbar.
b ist durch 2 teilbar.
c ist durch 2, 3 und 6 teilbar.
Leider war ein erheblicher Anteil der Teilnehmer nicht in der Lage, die Aufgabe zu lösen (also überhaupt nicht). Kinners, das ist 8. Klasse, nicht 8. Semester. In der Uni hängen Zettel rum, wo Leute Nachhilfelehrer suchen – für Schulkinder. Vielleicht keine gute Idee?
Gut, nun zur Lösung der Aufgabe:
Erst einmal kann man zeigen, dass die Schülerin zwei Fehler in der Rechnung hat. In der zweiten Zeile am Ende 2c stehen enden. Außerdem steht beim letzten Gleichheitszeichen in der dritten Zeile nicht auf beiden Seiten dasselbe.
Nun könnte man daraus schließen, dass zumindest für c schon mal völligen Blödsinn geschlossen hat. Nehmen wir nun noch ein einfaches Gegenbeispiel: Sei a = 4, b = 3, c = 1. Das ist 12 = 6 + 6, stimmt also. Es erfüllt dummerweise bloß überhaupt keine Bedingung der Schülerlösung. Da hätte man drauf kommen können.
Im Endeffekt kommt raus, dass a durch 2 und b durch 3 teilbar sein muss. Was mit c ist, ist völlig egal.
Na ja, unter den Voraussetzungen ist es auch nicht verwunderlich, dass der Schnitt bei 3,8 liegt (Schulnoten, wobei alles unter 4 als 5 „nicht bestanden“ zusammengefasst wird). Das erinnert mich an Theoretisch Informatik II letztes Jahr. Die erste Klausur erreichte auch den Schnitt von 3,8. Und dann die Nachschreibklausur. 27 Leute haben sie geschrieben (etwa zwei Drittel der Teilnehmer), davon haben fünf bestanden, der beste mit 3,3 und der Rest mit 4,0. Das macht einen Schnitt von legendären 4,8. Ich war Sechstbester, hatte aber die erste Klausur schon bestanden, von daher war’s nicht so schlimm. Bloß ärgerlich für die, die’s davor nicht bestanden hatten.
Irgendwie ist es doch wohl doch nicht so E▲SY. Na ja, ich verschwinde dann mal wieder. Am besten nur ganz weit weg, vielleicht Washington D.C.?
Guild Wars: Heldin des Kaisers
Geschrieben von Яedeemer am Dienstag den 30. August 2011

Am Samstagnachmittag war es soweit: Ich habe meinen r13 gemacht. Marvin, der ebenfalls kurz davor stand, aber merklich hinter mir war, hatte am Morgen noch gesuchtet und ihm fehlten nur noch 3 Fame, mir 24. Ich holte meine 24 Fame dann in einem Run, sodass ich genau 36.000 Ruhm hatte, als ich den Rankup gemacht habe. Das entscheidende Match, unser drittes Hallenmatch, war echt eine Zitterpartie. Der Relicrun ging 23:23 aus und entschied sich per Last Relic für uns. In der Zwischenzeit hatte Marvin seinen Fluss-r13 gemacht.
Damit war die Gilde Anonymous Players (WHO) im Prinzip überflüssig, da sie nur Marvins und meinen Rankup zum Ziel hatte. Nachdem Marvin und Ashlee, deren Account die ganze Zeit von Polo gespielt wurde, die Gilde verlassen hatten, trat ich tG bei.
Und der r14? Hmm...
Guild Wars: Jenny Goes Prot
Geschrieben von Яedeemer am Dienstag den 30. August 2011
It's Friday! Ich war den Thermonuklearen Gildenkriegern auf dem TS beim GvG-Spielen zuhören und hatte mir gerade eine Nekromantin namens Redeemer Mag Hexen erstellt und lief damit gerade vom Astralarium nach Süden, als tG feststellte, dass sie keinen Prot mehr für die letzten zwei Runden des B-ATs hatten, von dem sie noch dringend Qualifikationspunkte fürs mAT brauchten. Ich scherze rum, ich könne ja Prot machen. Nachdem die Situation für tG aussichtslos schien und Prothench keine Option war, durfte ich mit. Dumm war, dass ich keine Builds auf dem Rechner gespeichert hatte und dass ich daher nach dem Build fragen musste, half dem Vertrauen in mich keinesfalls. Nachdem ich das Build hatte, gab es das nächste Problem 3 Minuten vor dem Kampf: Ich brauchte einen Taktikschild. "Scheiße, wo krieg ich denn jetzt einen Taktikschild her?", dachte ich mir, "Ach scheiß drauf: /bonus!".
Wir (1192 Rating) kamen gegen DotA (1196 Rating) rein, die Triple Melee spielte. Na das war ja was fürs erste Mal protten! Außer einem Runner-Suizid gegen zwei Hamwars und dem Tod beider Monks im gegnerischen Lordroom aufgrund eines Missverständnisses mit dem Runner gab es keine Verluste:
Das nächste Match war gegen Mindless Team (1104 Rating). Luthi meinte, man dürfe die nicht unterschätzen. Das wiederholte er, unter hörbarem Lachen, immer und immer wieder nach den Kills im Match. Keiner glaubte ihm. Zu recht, denn das Match war flawless. Am Anfang sagte Luthi außerdem, dass. ich mein 40/40 wegstecken solle. Da ich mich zu Anfang des Matches vercastet hatte, hatte ich nicht mehr genug Energie, um auf dem Stab zu spielen und benutzte daher mein 40/40. Luthi ging darauf nicht weiter ein.
Die Aktion kam so gut an, dass Luthi mich als B-AT-Prot haben wollte. Das dürfte sich zwar nicht so gut mit dem ASP vertragen, dass ich dieser Tage in Wittmund fünf Wochen lang mache, aber dennoch trat ich tG in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei, da sich meine Gilde eh mehr oder weniger aufgelöst hatte. Warum lest ihr im nächsten Beitrag.
gamescom: Miau!
Geschrieben von Яedeemer am Montag den 29. August 2011
Anreise
Also meine Anreise mit der Bahn klappte dieses Jahr, anders als im letzten Jahr, ziemlich problemlos. Nur bei Luthi, mit dem ich mir wieder ein Zimmer geteilt habe, war das Kommen bis zum Montag unklar, denn er hatte es vorgezogen, wieder mit Mitfahrgelegenheit anzureisen. Am Dienstag stand dann fest: Er kommt irgendwann zwischen 0 und 1 Uhr nachts.
Miau!
Da doch einige GW-Spieler, die ich zu meiner Geburtstagsfeier eingeladen hatte, gekommen waren, hatte ich eine Wette verloren und musste einen Tag Auffellige Ohren tragen. Nachdem ich aRTy (Robert) auf der Messe getroffen hatte, setzte ich die Ohren am GW2-Stand auf.
Da die Ohren - vor allem bei den Frauen - gut ankamen, trug ich sie alle vier Tage.
Was ich am Freitag auf der Messe gemacht habe, darf ich hier leider (noch) nicht sagen...
Köln (Oldb)
Letztes Jahr war die NCsoft-Party im Goldfinger ganz nett, vor allem wegen der großen Gruppentische im Außenbereich. Die Party stieg um 21 Uhr, aber um 20:30 Uhr setzte ein Gewitter ein. Der Außenbereich wurde gesperrt und der Laden war in der Folge völlig überfüllt. Ich machte mich daher bereits nach 2 Stunden auf den Acker. Ab in die U-Bahn und dann noch ein Stück mit dem Bus. Ich war nicht ganz bei der Sache und zeigte versehentlich mein SemesterTicket für den Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN, die haben den Namen bestimmt nur, weil die Buchstaben alle nebeneinander liegen). Dennoch murmelte der Busfahrer ein „Jo!“ und ich konnte mitfahren... Na ja, es gibt schlimmere Verwechselungen.
Als ich um 23:15 im Hotel ankam, war das Gewitter immer noch stark wie eh und je.
Auch Luthi hatte das Gewitter zu spüren bekommen. Sie mussten auf der Autobahn unter eine Brücke halten, nachdem ein Hagenkorn die Windschutzscheibe eingeschlagen hatte...
Anders als geplant
Auf der Messe war nichts besonderes passiert. Ich war gegen halb 6 so fertig, dass ich ins Hotel fuhr.
Ich loggte mich in GW ein, doch als ich mal kurz im Bad war und wiederkam, war ich ausgeloggt und kam nicht mehr ins Spiel: Passwort falsch.
Na Klasse. Schnell per PlayNC das Passwort geändert und dann mit dem Handy nochmal. Das machte ich dann fortan nach jedem Login, wofür ich zudem die Bildschirmtastatur benutzte.
Anschließend war Pizzaessen angesagt. Eigentlich wollte ich rechtzeitig zum Doublefame wieder da sein, doch das wurde nichts.
Wir waren im Vapiano. Luthi, Dome und Icetea waren spät dran, noch später als ich, nachdem ich knapp einen Bus verpasst habe. Vapiano ist eine Italienerkette. Da bekommt man am Eingang eine Chipkarte, auf der alle Bestellungen gespeichert werden. Leider war da so viel los, dass denen die Chipkarten ausgegangen waren. Diese und andere Probleme führten am Ende dazu, dass ich eine Stunde später als geplant zum GT eintrudelte...
Wegen Überfüllung geschlossen
Aufgrund des Besucheraufkommens wurde am Samstag der Bereich um den Bahnhof Deutz für den Straßenverkehr komplett abgesperrt. Daher mussten wir den letzten Teil mit der U-Bahn fahren. Luthi, der einen Bus früher gefahren war, erzählte mir, sein Busfahrer hätte noch geflucht und die Besucher beleidigt. Als wir dann am (Süd-)Eingang waren, war da alles überfüllt. Es wurden immer nur ein paar Besucher reingelassen. Karten konnten nicht mehr gekauft werden. Zum Glück hatten wir Dauerkarten. Luthi und ich trafen uns dann und gingen zum Nord-Eingang. Da war auch zu und wir zogen von dannen. Luthi blickte noch einmal zurück, als wir gerade auf die Hauptstraße abbogen: Die Tore waren offen. Als wir da angekommen waren, waren die zwar noch offen, dahinter staute es sich aber an den Kartenlesern, da keiner rein durfte. Als wir da dann endlich reinkamen, war mir das nach einigen Minuten schon viel zu voll und ich ging ins Hotel.
Herd U Liek - Oh Wait
Sonntag - Praxistag. Als erstes stand GW2 an. Anstehen ist gut, das musste ich nämlich eine Stunde. Zeit mir einen Namen auszudenken. Kurz bevor ich dran war tauchten Luthi und Dome auf. Der einzige freie Platz in meiner Runde war der, der auf einem Fernseher gezeigt wurde. Ich erstellte mir eine Waldläuferin. Wir vergewaltigten das andere Team bei der Eroberungspunktekarte. Wer bester Spieler mit großem Abstand war, muss ich eigentlich nicht sagen. Und falls doch, dann wisst ihr ja: Ein Bild von Redeemer sagt mehr als eine Milliarde Worte:

„Ganz schön peinlich bei deiner Leistung“, sagte Luthi. Man kann nämlich die Fertigkeiten nicht so aneinander ketten wie in GW1, also brach ich ständig meinen Elite ab. Egal, meine AdH-Erfahrung machte fehlendes GW2-Wissen offensichtlich mehr als wett.
Trackmania Canyon
Bei Trackmania standen ein paar Leute Schlange, um an einem der etwa 30 PCs zu spielen. 3 PCs standen aber so, dass sie nicht über die Schlange erreicht werden konnten und einer von ihnen war leer. Also setzte ich mich und spielte ein paar Runden. Trackmania mit netter Grafik: gute Sache.
Risen 2
Ich lief einfach mal quer durch die Stände der einen Halle und fand mich plötzlich in der Warteschlange des Risen-Standes wieder. Die war nicht so lange, also stellte ich mich an. Ich nahm mir die kleine Anleitungsbroschüre, die dort auslag. „Nachladen? In Risen? Was zur Hölle?“
Als ich dran war, lief das die ersten Minuten ganz gut. Irgendwie verwandelte ich mich in einen Affen. Der sei zum Klauen da, erklärte man mir später. Als ich mich jedoch zurückverwandeln wollte, startete das Spiel neu. Ich sprach daher mit einem der Menschen an dem Stand: „Scheiß auf den Affen. Hier, kriegst ein T-Shirt.“
Rückfahrt
Eigentlich hatte ich das Robert zwar gesagt, aber er hatte es am Ende dann wohl nicht ganz verstanden, dass wir zusammen zurück fahren könnten, wenn er 5 Euro mehr bezahlen würde. Als ich ihm das dann nochmal erzählte, wollte er das nämlich. Er fragte dann den Zugbegleiter meines Zuges, der außerdem noch eine Stunde früher fuhr. Der schickte Robert zum Schaffner, der erklärte, dass das kein Ding sei, was mich wegen der Zugbindung von Sparpreis-Ttickets total wunderte. Er stempelte aber Roberts Fahrkarte auf der Fahrt dann ab. In Düsseldorf mussten wir umsteigen. Der Schaffner im nächsten Zug sah das anders als sein Kollege und drückte Robert 36,55 Euro auf. Fail.
Nachrichten aus aller Welt: Operation Facebook
Geschrieben von Яedeemer am Mittwoch den 10. August 2011
Anonymous hat angekündigt, mit ihm Lulz Boat zu Facebook zu segeln und es anzugreifen. Das ist zwar schon einen Monat her, den deutschen Medien ist es aber erst gestern aufgefallen. Eigentlich kommt's auf den Monat ja auch nicht mehr an, denn da das Lulz Boat segelbetrieben ist, wird es erst am 5. November bei Facebook ankommen. Daher bleibt auch Zeit, sich ein paar Stimmen zu der Aktion anzuhören:
Яedeemer
„Ich hab kein Facebook, und solange GW-Chars nicht down geht...“
YouTube
Das Video, in dem wie bei jedem Anonymous-Video der Text von der Sprachausgabe-Software Microsoft Sam vorgelesen wird, wurde diverse Male bei YouTube gepostet, jeweils nur in 240 Pixel Höhe. Anscheinend hat das Lulz Boat noch kein UMTS. Ich fasse mal kurz die YouTube-Kommentare zusammen:
- „Tu's nicht, Microsoft Sam!“
- „Nein! Meine Ernte bei Farmville!“
Bild.de
Bei Bild.de sind sich die User wohl nicht über die Situation bewusst:

Vermischtes: Яedeemer in Lebensgefahr
Geschrieben von Яedeemer am Mittwoch den 8. Juni 2011
„Schon seit Februar keine News mehr! Was da los?“, werden sich vielleicht einige fragen.
Nein, ich bin nicht an EHEC gestorben. Zumindest noch nicht. Denn gerade bin ich schnurstracks zum Subway gegangen und habe auf dem Weg sogar den Bäcker links liegen gelassen, der wegen EHEC seine belegten Brötchen ohne Salat und daher 25 Cent günstiger anbietet (auf dem Bon steht dann was von Kaffee-Rabatt, ohai n1 Workaround).
Mal ganz ehrlich, diese EHEC-Scheiße kann einem echt die Laune verderben, dabei gibt es kaum schlüssige Gründe für die Verdächtigungen. Daher glaube ich auch nur meinem Lieblings-Faktenmagazin, deren Gründe ich problemlos nachvollziehen kann, und ihnen deshalb auch glaube, dass EHEC in Seehecht gefunden wurde. Durch die Kleinbuchstaben war es aber auch verdammt gut versteckt. Tricky tricky, tricky Disco…
Wo wir gerade beim Thema Disco sind: Enkelschreck (angeblich 86-jährige Rapperin und Hauptperson einer viralen Kampagne der Radio-Werbe-industrie) hat ihren ersten Track „Acid auf Rädern“ rausgehauen, der es zum Teil sogar mit den Texten von K.I.Z.s neuem Album „Urlaub fürs Gehirn“ aufnehmen kann, das bei einigen AdH-Teams, bei denen ich in dieser Woche mit war, gern zitiert wurde.
Auf Wartower scheint hingegen eher „EHEC fürs Gehirn“ ausgebrochen zu sein, so viel geistiger Dünnschiss wie da mal wieder produziert wird. Da werde ich doch glatt von PvE-Bobs gewhorut, weil die meinen Beitrag nicht verstanden haben. Wo kommen wir da denn hin? Immerhin hatten diejenigen, die den Beitrag verstanden haben, ihren Spaß.
Und da ich keinen Fisch esse, und daher auch nicht mit Seehecht in Berührung komme, ist es durchaus realistisch, dass ich die geistige Elite auch weiter mit meinem Humor erfreue und noch vor Semesterende meinen Rang 13 hole – es sei denn jemand vergiftet meinen Apfelsaft mit Corega Tabs.
So, das war’s. Яedeemer ist draußen wie ein DSL-Verteilerkasten. Peace und Frieden.
Studium: Es hätte so schön werden können
Geschrieben von Яedeemer am Montag den 28. Februar 2011
Heute war ich in Vorbereitung auf mein Allgemeines Schul-Praktikum um September herum in Wittmund. Was genau ich da zur Vorbereitung gemacht habe, sag ich hier nicht, das käme zu nerdig. Die ersten fünf Zugverbindungen waren pünktlich, ich konnte mein aktuelles Projekt APNGOUT fertigstellen (das ist ein Programm, mit dem man die Größe von APNGs verringern kann) und der gute Ausbau des Handynetzes dort im Norden ermöglichte mir auch anderthalb Stunden ungestörten Empfang von Al Jazeera English (das ist ein Nachrichten-Fernsehsender aus Katar), um mich über die Geschehnisse in Libyen zu informieren.
Alles lief also perfekt. Vorletzte Zugverbindung war dann eine NordWestBahn von Oldenburg nach Bremen. Fünf Minuten vor Abfahrt wurde durchgesagt, es bestände Schienenersatzverkehr bis zum übernächsten Bahnhof. Also alle rein in die beiden völlig überfüllten Busse und ab nach Hude.
Als der Schienenersatzverkehr-Bus den Bahnhof in Hude erreicht hatte, standen dort zwei Züge. Einer nach Oldenburg und ein weiterer nach Bad Zwischenahn, was aber auch nur eine Station hinter Oldenburg ist.
Wenige Minuten später fuhr dann ein weiterer Zug ein: eine NWB nach Bremen Hbf. Ein junger Mann fragte einen Fahrgast, der aus dem Zug ausstieg: „Wo sind Sie eingestiegen?“. „Oldenburg“, sagte dieser. Dass man völlig umsonst in den engen Schienenersatzverkehr-Bussen gestanden hat, ließ die Stimmung bei denen, die das mitbekamen, nochmal deutlich sinken.
Nachdem alle eingestiegen waren und einige Minuten vergeblich auf die Abfahrt das Zuges gewartet hatten, hörte man durch die immer noch geöffneten Türen schallen, dass der RE, der dieselbe Strecke mit 30 Minuten Abstand zur NWB fährt, auf einem anderen Gleis einfährt. Da dieser Zug auf der Bahn-Website bei „Ist mein Zug pünktlich?“ als „AKN“ gelistet wurde („AKN“ steht für nicht vorhandene Züge, ich vermute, da wusste einer nicht, dass man „unknown“ vorne mit ‚u‘ schreibt), dachte ich, der würde gar nicht fahren.
Also fast alle Leute aus der NWB raus. Auch ein NWB-Mitarbeiter stieg aus, zeigte auf den Zug nach Bad Zwischenahn und sagte „Ich weiß nur, dass ich den jetzt irgendwie nach Oldenburg fahren soll“.
Es war 18:45 Uhr, die Zeit, zu der der besagte RE eigentlich in Hude abfahren sollte. Als wir am Gleis 10 (die Gleisnummerierung in Hude ist 10, 1, 2, 3) ankamen, war da auch kein RE.
Einige Minuten später kam der dann doch in den Bahnhof. Die zwei hintersten Waggons standen außerhalb des Bahnsteiges und in dem Waggon, in den ich einfach mal spontan eingestiegen war, saßen die Leute praktisch im Stockdunkeln weil da irgendwas defekt war, was jeder die gerade in dem Waggon anwesende Zugbegleiterin einzeln fragen musste.
Ich weiß zwar nicht, was überhaupt los war, aber ich bin 15 Minuten zu spät.






