Marokko Abend 11: Erfoud, Erg Chebbi, Erfoud – Die Kamera-Vernichter

Du bist wie Sand, überall und immer heiß! Und fast wie zum Beweis ... schmilzt ... äh ... meine Digitalkamera.

geschrieben von Яedeemer Montag, 30. September 2013 um 19:50 UhrDarstellungsfehler möglich

Um 16:30 Uhr beginnt die Fahrt nach Erg Chebbi. Geländewagen holen uns ab.

„Ist das ein Tuareg?“, fragt die Österreicherin unseren Reiseleiter über unseren Fahrer. „Heute ist es sogar ein Tour-reg.“, antworte ich.
Ja gut, das war Karnevalsniveau. Daher gibt's für euch jetzt auch Kamelle:


...äh Kamele, genauer gesagt Dromedare

Die Fahrt führt uns zuerst auf einer normalen Straße aus Erfoud heraus. Immerhin erkennen wir hier, dass Erfoud nicht, wie uns zuerst erzählt wurde, aus den paar Hotels besteht, sondern auch einen Ortskern hat. Der liegt nur etwas von den Hotels entfernt.


Geländewagen-Kolonne

Die Polizei überwacht, wer ins Gebiet fährt. Nach etwa 15 Minuten quer durch die Wüste erreichen wir ein Lager, in dem einige Leute wohnen.


Lager in Erg Chebbi

Es ist ein extrem starker Sandsturm. Man kann kaum die Augen offenhalten. Nach etwa 15 Minuten fahren wir erneut eine Viertelstunde und erreichen ein befestigtes Haus inmitten der Wüste. Überall gibt es Zeltlager, die man gegen Aufpreis hätte buchen können. Die Leute, die für 20 Euro mehr einen Dromedar-Ritt gebucht haben, können ihr Gefährt besteigen.


Erg Chebbi

Meine Digitalkamera beginnt zu streiken. Die nachfolgenden Bilder sind daher von meinem Handy. Wir laufen über Dünen und bleiben irgendwann auf einer Düne sitzen, als wir denken, dass wir von dort einen guten Ausblick auf den Sonnenuntergang haben würden, der uns versprochen wurde. Haben wir aber nicht, denn aufgrund von Wolken und dem Sandsturm gibt es keinen Sonnenuntergang zu sehen. Meine Gruppe von vier Leuten hat daher mit unseren drei Führern gesungen, bis die Sonne untergegangen ist.


Sonnenuntergang in Erg Chebbi


Karawane

Am Ende können wir noch ein paar Sachen kaufen. Ich kaufe eine Kamelfigur aus einem Stein mit schöner „Maserung“. In Marokko ist das mit dem Ausführen von Steinen ja nicht so wie in der Türkei.

Dann geht es zurück ins Hotel. Wir erklären unserem Fahrer, dass wir noch Getränke kaufen wollen. Da der Rest zu faul ist, muss ich die Getränke kaufen. Meine Schuhe sind voll Sand, daher habe ich sie ausgezogen, meine Jacke (zum Schutz und nicht gegen die Kälte, denn es war 35 bis 40 Grad warm) habe ich noch an. Also kaufte ich barfuß aber mit Jacke Getränke ein. Die müssen sich auch Sachen gedacht haben...

Dort essen wir, sandig wie wird sind, zu abend und gehen dann schwimmen.


Palms Club-Hotel


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