Südostasien III Tag 14: Phang-Nga-Bucht, Khao Phing-Kan („James-Bond-Insel“) / Ko Tapu („James-Bond-Felsen“) – 007 (002)
Nochmal James-Bond-Insel. Mit etwas schönerem Himmel und mehr Mangroven. Kann man für 35 Euro mal machen.
8 Uhr Abfahrt. Wie immer ein paar Minuten zu spät, was aber niemanden stört.
Auf dem Weg nach Phuket haben wir die Möglichkeit, einen Bootsausflug durch die Phang-Nga-Bucht nach Khao Phing-Kan machen, die so genannte James-Bond-Insel. 1300 THB kostet der Spaß, alternativ 35 Euro und 30 THB. Klingt nicht viel, ist für die 3 Stunden aber mehr als der Ganztagesausflug, den Mo damals auch Ko Yao Yai organisiert hat, mit Mittagessen.
Ich war zwar 2024 schon auf der James-Bond-Insel, aber Jet hatte gesagt, dass wir durch die Mangroven fahren, und deshalb bin auch ich dabei. Und die Fahrt ist wirklich schön:

Highlight bei der Fahrt durch die Mangroven ist diese Höhle:

Die Höhle hat offenbar keinen Namen. Das obige Bild zeigt sie nach unserer Durchfahrt, also von der Meerseite.



Es gibt keinen Kommentar von Jet, daher kommentiere ich ein bisschen, was wir sehen. Allerdings ist der Motor des Langschwanzboots sehr laut und das Boot sehr lang.

So kann ich ihnen auch sagen, dass wir gleich da sind. Gleich da bei der hier:




Zurück geht es dann auf dem direkten Weg, auch nicht durch die Höhle am Anfang. Zeit, mein Hotel für Morgen zu buchen. Das Hotel der Rundreise ist inzwischen doppelt so teuer wie zum Buchungszeitpunkt der Rundreise letztes Jahr, das sind 100 Euro. Die Agentur, die es jetzt für etliche Leute buchen musste (dazu gleich mehr) will ebenfalls 3800 THB pro Nacht. Das Glow Mira, was ich zuerst rausgesucht hatte, scheint inzwischen nicht mehr buchbar zu sein – nur das Familienzimmer und das kostet mehr als ein Zimmer im Rundreisehotel. Geht dann aber doch, denn man kann es nicht für zwei Tage buchen, da übermorgen nur 1 Superior- (45,99) und morgen 2 Deluxe-Zimmer (56,49) buchbar sind. Also einzeln buchen. Mal sehen, ob ich umziehen muss oder ob sie mir z.B. das dreimal so teure Familienzimmer geben, das man durchgängig buchen konnte. Spannend ist auch, ob das Internet dort besser ist als im Sugar Marina Art, denn das ist eine Katastrophe. Könnte daran liegen, dass es öffentlich ohne Passwort ist. Und mehr als ein Tag im Sugar Marina Art lohnt auch nicht, denn bei der Minibar ist nur die erste Füllung inklusive.
Dann geht es weiter nach Phuket. Wir halten nochmal bei einer PTT-Tankstelle. Viel Zeit für Amazon, 7-Eleven und KFC haben wir nicht, nur eine halbe Stunde, weil Jet um 18:40 seinen Flieger zurück nach Bangkok hat. Er kommt zwar mit nach Karon, fährt aber sofort weiter und kommt nicht mit zum Checkin am Hotel. Es gibt somit bei dieser Reise, anders als bei der Thailand-Reise von Singapur aus, kein gemeinsames Abschieds-Abendessen.
Bewertung? Jetzt schon? Hmm ja. 7/10 Reise plus eine knappe 1/3 für Gruppenbonus, weil die Gruppe bis auf die Karaokeabende gestern und vorgestern (vor insbesondere vorgestern bei weitem nicht alle dabei waren) wenig unternehmensfreudig war. Es gab auch eine gewisse Segmentierung. Heute ist eine der Untergruppen, „Drei Engel für Jericho“, zum Illuzion gefahren in der berüchtigten Bangla Road gefahren. Der Rest hatte keine Lust, ausnahmsweise war auch mal ich unter den Langweilern.
Warum nur 7/10? Ich weiß es auch nicht. Es fehlte meiner Meinung nach gegenüber anderen Reisen die nicht-religiöse Kultur. Da hätte man in Bangkok und Phuket-Stadt mehr draus machen können. Der eher lieblose Kochkurs hat's jetzt auch nicht rausgerissen. Die Hotels in Kanchanaburi und Chumphon hatten von der Lage her wenig Charakter, auch das Ersatzhotel in Khao Sok war langweilig (kein Pool, keine Aussicht und nichts Besonderes außer der Affenkeile am zweiten Tag). Die eine Nacht in Phuket ist auch lächerlich. Inzwischen haben fast alle aber diverse Nächte Verlängerung bekommen – ich glaube sogar alle, die nicht mit TG fliegen. Die Flüge, die seit dem Abend (Ortszeit) in Kanchanaburi (Tag 7) bekannt waren, wurden am Abend (Ortszeit) in Chumphon (Tag 11) von MPR bestätigt, nachdem sie uns einige Tage davor mitgeteilt hatten, dass sie von nichts wüssten. Da die Rail'n'Fly-Flex-Tickets jetzt keinen Sinn mehr ergeben, existiert wohl eine zeitlich befristete Sonderregelung. Sollte ich mal Zeit haben, mache ich mal eine Karte. Es ist nämlich echt wild.
Die Reise geht jetzt von mir aus mit drei Tagen Phuket und drei Tagen Singapur weiter, plus ein Nachtflug SIN–HEL, mein viertlängster geteilt mit BNE–DXB 2019 und nach DXB–AKL 2020 und DXB–SYD/SYD–DXB 2019/2020.
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geschrieben von Janni